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Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  Mehr lesen ...

 

Diagnostik

Blasendruckmessung (Video-Urodynamik)

Grundlage der kompetenten Behandlung einer Blasenschwäche (Harninkontinenz) oder einer neurogenen Blase ist die exakte Diagnose der Fehlfunktion von Blase und/oder Schließmuskel. Mit der Video-Urodynamik können Speicher- und Entleerungsstörungen des unteren Harntrakts differenziert beurteilt werden. In Kombination mit einer digitalen Röntgenanlage wird die evt. notwendige Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert, ein besonders für die Kinderurologie wichtiger Punkt.

 

 

Tumorchirurgie I

Argon-Plasma Coagulation (APC)

Das Argonplasma-Koagulationsgerät wird im medizinischen Umgangsdeutsch häufig einfach "Argonbeamer" genannt. Seine zwei entscheidenden Funktionen sind Blutstillung und Gewebedevitalisierung. Damit kommt der Argonbeamer in der Urologie vor allem bei der nierenerhaltenden Chirurgie von Nierentumoren und bei der Operation von großen Tumoren des hinteren Bauchraums (Retroperitoneum) zum Einsatz. Mehr lesen...

 

Nierentumore

Behandlung durch Vereisung

Durch die Verbreitung moderner Diagnoseverfahren wie der Ultraschalluntersuchung, der Computertomographie und dem MRT (Kernspintomographie) werden heutzutage Nierentumore bereits in frühen Stadien entdeckt. Vielen Patienten kann daher eine nierenerhaltende Therapie angeboten werden. Eines der schonendsten und minimalinvasivsten Verfahren zur Therapie bösartiger Nierentumore ist die Kryotherapie (Vereisungsbehandlung. Kandidaten für dieses Verfahren sind Patienten mit einer Tumorgröße unter 4 cm. Vor allem für Patienten mit anderen Begleiterkrankungen, die ansonsten ein erhöhtes Operationsrisiko (Nierenteilresektion) darstellen, hat die Urologische Universitätsklinik Heidelberg damit eine gute und validierte Therapie etabliert. Mehr lesen ...

 

 

Tumorchirurgie II

Saphir-Koagulator

Der Saphir-Koagulator kann zum sicheren Verschluß kleiner Blutgefäße von Wundflächen in Niere, Muskeln, Milz und Leber eingesetzt werden. Das Wirkprinzip ist einfach: ein zeitlich gesteuerter intensiver Lichtimpuls dringt einige Millimeter tief in das blutende Gewebe ein, wird dort absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die lokale Wärmeentwicklung aktiviert die Blutgerinnung und verklebt die Öffnungen kleiner Blutgefäße.

 

Tumorchirurgie III

Intraoperative Bestrahlung

Große oder sehr aggressive Tumore können die Grenzen ihres Ursprungsorgans überschreiten und in benachbarte Gewebe einwachsen (infiltrieren). Eine solche Umgebungs-Infiltration wird auch bei sogenannten Lokalrezidiven beobachtet. Bei manchen Patienten mit einem solchen Krankheitsbild kann es sinnvoll sein den Tumor durch ein ultraradikales Vorgehen zu entfernen und nach der Entnahme des Tumors, noch während der Operation, zielgenau die unmittelbare Umgebung zu bestrahlen.


Tumorchirurgie IV

Herz-Lungen Maschine

Tumore der Niere oder der Nebenniere können in fortgeschrittenen Stadien über die untere große Hohlvene (Vena cava inferior) bis in den Vorhof des Herzens wachsen. Die Operation dieser Tumore wird an der Universitätsklinik Heidelberg gemeinsam von der Urologischen Klinik und der Klinik für Herzchirurgie durchgeführt. Falls notwendig kann hierbei die Funktion des Herzens vorüber gehend durch die Herz-Lungen Maschine übernommen werden.

 

Spezielles operatives Instrumentarium I

Ultracision (Harmonisches Skalpell®)

Wesentliche Arbeitsschritte bei endoskopischen und offenen Operationen sind Schneiden und Blutstillung. Das Harmonische Skalpell® ermöglicht durch Ultraschalltechnologie die Kombination von Schnitt und Blutstillung in einer einzigen Aktion auszuführen. Auch größere Gefäße können mit dieser Technik zeitsparend und sicher verschlossen werden.  Mehr lesen...

 

Spezielles operatives Instrumentarium II

Operationsmikroskop

Für mikrochirurgische Operationen steht an der Urologischen Uniklinik Heidelberg ein Operationsmikroskop zur Verfügung. Es kommt insbesondere bei sogenannten Refertilisierungsoperationen zum Einsatz, bei denen früher durchtrennte Samenleiter wieder zusammen gefügt werden.


Steintherapie I

ESWL (kontaktlose Steinzertrümmerung)

Die Entwicklung der Extrakorporalen Stoßwellen Lithotripsie (ESWL) zur kontaktlosen Zertrümmerung von Harnsteinen gilt als eine der großen Pionierleistungen in der Medizin. Bei der Zertrümmerung von Nierensteinen kleiner und mittlerer Größe hat die Technik einen so konkurrenzlosen Stellenwert, daß sie heute in jeder gut ausgestatteten Urologischen Klinik zur Verfügung steht. Mehr lesen...

 

Steintherapie II

Spiegelinstrumente (Endoskope)

Kleine und mittelgroße Nierensteine werden heute in aller Regel mit der ESWL behandelt. Große Nierensteine, die früher noch durch offene Schnittoperationen behandelt wurden, werden dagegen in der modernen operativen Urologie minimal invasiv endoskopisch behandelt (perkutane Nephrolithotomie PNL). Ebenso können heute mit speziellem endoskopischem Instrumentarium in Kombination mit einem Holmium-Laser Steine im Harnleiter unter Sicht zertrümmert werden.

 

Steintherapie III

Holmium-Laser

In früheren Zeiten gab es ein klares Dilemma bei der Behandlung der Harnleitersteine. Die ESWL war sicher, aber wenig effektiv. Endoskopische Verfahren dagegen waren zwar effektiv, aber durch die Verwendung dicklumiger starrer Instrumente mit einer signifikanten Komplikationsrate behaftet. Durch die Entwicklung des Holmium Lasers wurde eine effektive und gleichzeitig sichere Therapie von Harnleitersteinen in die Urologie eingeführt. Mehr lesen...

 

Minimal-invasive Urologie

Laparoskopisches Instrumentarium

Minimal-invasive Operationstechniken haben in den letzten Jahren die klinische Urologie revolutioniert. Routinemäßig werden heute Erkrankungen von Nebenniere, Niere, Harnleiter, Blase und Prostata mittels Bauchspiegelung ohne Schnitt durchgeführt. Voraussetzung dafür ist die Austattung mit modernstem Instrumentarium. Besondere Möglichkeiten eröffnet in diesem Zusammenhang der Einsatz der DaVinci computerassistierten Laparoskopie.