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Forschung

Die Forschungsarbeit der Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Sektion liegen in der klinisch orientierten Forschung zur Verbesserung von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Patientenversorgung.

Thematische Schwerpunkte:

  • Operative Schielbehandlung
  • Amblyopie (Schwachsichtigkeit)
  • Nystagmus
  • Sehnervenentzündung

Aktuell laufende Studien

Behandung des schrägen Höhenschielens

1 or 2 MISS  (1 or two muscles in strabismus sursoadductorius study = „Ein- oder Zwei-Muskel-Operation bei schrägem Höhenschielen“ ):
In dieser multizentrischen Studie werden 2 verschiedenen operative Verfahren zur Behandlung des schrägen Höhenschielens untersucht und verglichen, um die Behandlung von Patienten mit dieser Schielform zu optimieren.

Einschluss in die Studie läuft!

Ansprechpartner

Priv.-Doz. Dr. med. Christina Beisse

Sektionsleiterin (Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie)


Behandlung der Amblyopie

EuPatch (European Paediatric Amblyopia Treatment study for Children)

In dieser multizentrischen Studie wird der Einfluss des Brillentragens auf die Therapie der Schwachsichtigkeit (Amblyopie) untersucht. Die Amblyopie stellt die häufigste Ursache einer Sehbeeinträchtigung im Kindesalter dar.  Die Amblyopie wird üblicherweise durch eine Brillenanpassung und Abkleben des besseren Auges (Okklusion) behandelt. Es ist bislang unklar, ob ein längerer Zeitraum des Brilletragens vor Beginn der Okklusion den Behandlungserfolg verbessert. In dieser Studie wird daher untersucht, ob eine verlängerte Phase des Brillentragens vor Beginn der Abklebetherapie den Behandlungserfolg beeinflusst.

Einschlusskriterien:

  • einseitige Amblyopie (Unterschied von mind. 3 Visusstufen zw. R und L)
  • Refraktionsfehler von ≥ 1.5 dpt oder Unterschied von ≥1 dpt zw. R und L
  • 3-8 Jahre alt
  • fähig Visustest zu machen
  • bislang noch keine Brille oder Okklusion

Einschluss in die Studie läuft!

Eine Refraktionsbestimmung im Vorfeld ist nicht zwingend erforderlich und kann gerne auch erst bei uns erfolgen. Bei Fragen zur Studie und Anmeldung von Studienpatienten können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Ansprechpartner

Behandlung der Neuritis nervi optici (Sehnervenentzündung)

Treatment of Optic Neuritis with Erythropoietin (TONE)-Studie
(http://www.tone-studie.de)

Diese multizentrische klinische Studie untersucht die Behandlung der Sehnervenentzündung bei Multipler Sklerose mit Erythropoietin im Vergleich zu Placebo, zusätzlich zur Standardtherapie mit Methylprednisolon. Hierbei soll die Frage geklärt werden, ob Erythropoietin bleibende Schädigungen des Sehnervens und des Sehvermögens, die durch die Sehnervenentzündung entstehen, verhindern oder reduzieren kann.

Einschluss in die Studie läuft!

Ansprechpartner

Priv.-Doz. Dr. med. Christina Beisse

Sektionsleiterin (Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie)