Fetal-MRT

Neuroradiologie

bildgebend

Erklärung

Die MRT-Untersuchung von Schwangeren gehört zu einem der Schwerpunkte der Abteilung für Neuroradiologie. Hierbei stellt die Untersuchung in der MRT keine Belastung des werdenden Lebens mit Röntgenstrahlung dar. Nach heutigem Wissen ist die Untersuchung für Mutter und Kind völlig unschädlich.

Die Hauptanwendungsgebiete für eine fetale MRT-Untersuchung sind ein auffälliger Ultraschallbefund, eine auffällige Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) sowie Abweichungen in der Fruchtwassermenge (Hydramnion oder Oligohydramnion). Die Fetal-MRT Untersuchungen sind in der Abteilung für Neuroradiologie Routine. Seit Jahren beschäftigen sich speziell ausgebildete Ärzte mit diesem Spezialgebiet.

In der Abteilung für Neuroradiologie wurden spezielle, besonders schnelle Sequenzen entwickelt und optimiert, um in einer möglichst kurzen Untersuchungszeit aussagekräftige Bilder des Nervensystems des ungeborenen Lebens durchzuführen. Mit dieser Untersuchung lässt sich das Gehirn sowie das Rückenmark sehr gut beurteilen. Die Untersuchung dauert in der Regel nicht länger als 20-30 Minuten. Vor der Untersuchung empfiehlt es sich, ca. 30 Minuten körperliche Ruhe zu bewahren sowie 2-3 Stunden vorher nichts zu essen. Bei der Untersuchung muss kein Kontrastmittel verabreicht werden.

Gesunder Fetus in der 27. SSW, seitliches MRT-Bild von Kopf und Oberkörper (sagittale T2-haste)

A - Balken (Corpus callosum)
B - Brücke (Pons)
C - Nabelschnur (Funiculus umbilicalis)
D - Großhirn (Cerebrum)
E - Kleinhirn (Cerebellum)
F - Rückenmark (Myelon)

Spezialisten

Dr. med. Leonie Jestaedt


Dr. med. Angelika Seitz

Schwerpunkt

Pädiatrische Neuroradiologie