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Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin


Historische Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Seit Gründung der heilpädagogischen Beratungsstelle im Jahre 1917 durch Prof. August Homburger, Professor an der Psychiatrischen Universitätsklinik und Prof. Ernst Moro, Direktor der Universitätskinderklinik Heidelberg, werden Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen durch die Universität Heidelberg fachspezifisch versorgt. 1927 wird das erste kinderpsychiatrische Lehrbuch von Prof. Homburger beim Springer-Verlag publiziert. Nach Erwerb des Privathauses von Prof. Theodor Leber, ehemaliger Direktor der Universitäts-Augenklinik, wird die Villa in der Blumenstrasse in der Heidelberger Weststadt durch die Ambulanz der Psychiatrischen Klinik und die heilpädagogische Beratungsstelle gemeinsam genutzt. 1958 wird die erste Kinderstation eröffnet und die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie durch Prof. Dr. Manfred Müller-Küppers aufgebaut und 1971 zum Lehrstuhl erhoben. Prof. Müller-Küppers leitete die Abteilung bis zur Berufung (1993) des heutigen Lehrstuhlinhabers, Prof. Dr. med. univ. Franz Resch.

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. univ. Franz Resch wurde das ambulante und stationäre Behandlungsangebot durch die Einrichtung einer Tagesklinik (1995), von Spezialambulanzen, des Konsiliar- und Liaisondienstes sowie des Mobilen Bezugspersonensystems (MBS), das seit 1996 ein weiteres spezifisches Angebot der Nachbetreuung von Jugendlichen darstellt, erweitert.

 

Zur Behandlung von Jugendlichen mit schwergradigen psychischen Erkrankungen wurde 1994 in Kooperation mit der Abteilung Allgemeine Psychiatrie die stationäre Akutversorgung durch Einrichtung einer gemeinsamen Spezialstation eingerichtet. Die Weiterentwicklung dieses abteilungsübergreifenden Behandlungskonzeptes mündete 2003 in der Eröffnung des Frühbehandlungszentrums (FBZ), das vollstationäre, tagesklinische und ambulante Leistungen zur Versorgung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in seelischen Krisen bereithält.

 

Die Station für Entwicklung und Psychotherapie (STEP) ermöglicht die Behandlung von Jugendlichen in einem spezifischen psychotherapeutischen Setting. Diese Station wurde über eine Finanzierung durch die HOPP-Stiftung 2008 großzügig ausgestattet.

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