12.12.2023
NEW_LIVES schreibt eine Stelle aus für die Projektkoordination (50%) und Mitarbeit im Teilprojekt Ethik (50%) mit Startdatum zum 01.03.2024. Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 10.01.2024.
Vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördertertes Forschungsprojekt (BMFTR; 01GP2201A/B)
12.12.2023
NEW_LIVES schreibt eine Stelle aus für die Projektkoordination (50%) und Mitarbeit im Teilprojekt Ethik (50%) mit Startdatum zum 01.03.2024. Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 10.01.2024.
29.11.2023
Die Fritz Thyssen Stiftung bewilligt Gelder zur Durchführung einer internationalen Tagung "Towards Genomic Newborn Screening in Germany: Risks, Opportunities, Challenges" an der Universität Heidelberg im März 2024.
19.10.2023
Die Teilprojekte Humangenetik und Kinder- und Jugendmedizin veröffentlichen Beiträge im Bundesgesundheitsblatt. Heiko Brennenstuhl und Christian Schaaf stellen Forschungsansätze, Herausforderungen und Chancen eines genomischen Neugeborenen-Screenings vor. Ulrike Mütze und Stefan Kölker befassen sich mit der Evaluierung und Optimierung des Neugeborenen-Screenings generell durch strukturierte Langzeitbeobachtung.
09.10.2023
Das Teilprojekt Medizinische Psychologie stellte erste Ergebnisse bei der International Conference on Behavioral Medicine in Vancouver vor.
08.09.2023
Das International Consortium on Newborn Sequencing (ICoNS) ist ein globaler Zusammenschluss von Pilotprojekten, die sich mit der Implementierung eines genomischen Neugeborenen-Screenings in ihren jeweiligen Heimatländern befassen. Als neues Mitglied dieses Konsortiums strebt NEW_LIVES einen umfassenden Erfahrungs- und Wissensaustausch an.
21.06.2023
NEW_LIVES stellte erste inhaltliche Ansätze aus der Projektgruppe auf der Tagung "ELSA in den Lebenswissenschaften" vor, die am 20./21.06.2023 im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin stattfand.
Im Rahmen des Neugeborenen-Screenings werden in Deutschland seit den 1960er Jahren nahezu alle Neugeborenen auf eine Reihe seltener, aber schwerer Erkrankungen getestet, da eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung den Verlauf und die Prognose dieser Erkrankungen deutlich verbessert. Vielen jungen Patient:innen konnte so geholfen werden. Der Erfolg dieses Vorsorgeprogramms verdankt sich auch dem Umstand, dass es immer wieder um neue Analysemethoden und Zielkrankheiten erweitert wurde. Das Heranreifen neuer genomischer Technologien bietet nun die Chance, das Neugeborenen-Screening erneut und auf besonders signifikante Weise zu erweitern. Zugleich sind hiermit erhebliche Herausforderungen medizinischer, ethischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Art verbunden.
Ist ein genomisches Neugeborenen-Screening (gNBS) eine sinnvolle Option für Deutschland? Wie lassen sich die gesundheitlichen Chancen nutzen, die die neuen Technologien eröffnen, und gleichzeitig mögliche Risiken für alle Beteiligten minimieren? Diesen Fragen widmet sich das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Verbundprojekt "NEW_LIVES: Genomische Neugeborenen-Screening-Programme - Rechtliche Implikationen, Werte, Ethik und Gesellschaft (Genomic NEWborn screening programs - Legal Implications, Value, Ethics and Society)", das gemeinsam von Forscher:innen des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg sowie der Universität Mannheim und in enger Abstimmung mit Vertreter:innen von Patient:innenverbänden durchgeführt wird.
Auf den folgenden Seiten dürfen wir Sie über die wesentlichen Chancen und Herausforderungen eines möglichen gNBS-Programms und die Arbeit unserer fünf Teilprojekte informieren.

NEW_LIVES-Mitarbeiter:innen bei der Tagung "Towards Genomic Newborn Screening in Germany" im März 2024 im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH). Bild: Martin Jungkunz.


