Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin


Aktuelles und Veranstaltungen

 

 

Teilnehmer für Musiktherapie-Studie gesucht!

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter. Experten empfehlen zunächst eine psychotherapeutische Behandlung, die bei anhaltenden Beschwerden durch Medikamente ergänzt werden kann. Inwiefern eine zusätzliche musiktherapeutische Behandlung helfen kann, ist bisher kaum untersucht worden.

 

Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass 85 % der Jugendlichen täglich Musikhören, singen oder ein Instrument spielen. Dabei sind die Gründe sich mit Musik zu beschäftigen genauso vielfältig wie die verschiedenen Musikgenres. Genau hier setzt die Musiktherapie an. Ziele der Musiktherapie mit depressiven Jugendlichen sind die Förderung bestehender Stärken, der Aufbau positiver Aktivitäten, Steigerung des Selbstwertgefühls und Erkennung und Verarbeitung von Gefühlen.

 

Ziel der Studie ist es zu überprüfen, ob durch die Musiktherapie eine deutliche Verringerung depressiver Symptome erreicht werden kann. Gleichzeitig soll getestet werden, ob die Durchführung der Diagnostiktermine und der Musiktherapie auch für eine große Studie in Zukunft möglich ist.

 

Dafür suchen wir:

  • Jugendliche mit einer depressiven Episode oder Dysthymie im Alter von 13-17 Jahren
  • Musikalische Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme nicht erforderlich!

 

Wir bieten:

  • 12 kostenlose Einzelsitzungen Musiktherapie
  • 60 € Aufwandsentschädigung (für 3 Diagnostiktermine à 120-150 Minuten)

 

Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:
Opens window for sending emailJosephine.Geipel@med.uni-heidelberg.de, Telefon: 06221-565728


Teilnehmer für Studie zur Persönlichkeitsentwicklung gesucht

Menschen unterscheiden sich sehr stark hinsichtlich ihres Verhaltens in Wettbewerbssituationen. Hierbei scheinen unterschiedliche Faktoren eine Rolle zu spielen, wie beispielsweise unsere Fähigkeit sich in Millisekunden entscheiden zu können.  Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Heidelberg untersucht in einer Studie sowohl bei gesunden weiblichen Jugendlichen als auch bei Jugendlichen mit Schwierigkeiten in der Persönlichkeitsentwicklung ihre Reaktionen in einer Wettbewerbssituation. Speziell möchten wir dabei die Frage beantworten, welche Rolle spezifische Hormone (bspw. Kortisol und Testosteron) für unser Verhalten in einer zwischenmenschlichen Situation spielen und wie sich die Bedingungen unter denen wir aufgewachsen sind hierauf auswirken (bspw. negative Kindheitserlebnisse).

 

Dafür suchen wir:

  • Gesunde Mädchen im Alter von 13-17 Jahren
  • Mädchen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung im Alter von 13-17 Jahren
  • Keine Verwendung hormoneller Verhütungsmittel

Wir bieten:

  • 50 Euro Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an der gesamten Studie (2 Termin à 90-120 Minuten)
  • Auf Wunsch persönliche Rückmeldung zu den diagnostischen Gesprächen und Fragebögen
  • Bei Bedarf weitere Beratung durch unser Psychologen- und Ärzteteam

 

Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:

Opens window for sending emailLena.Rinnewitz@med.uni-heidelberg.de, Telefon: 06221-5636559

Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen