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Über uns

Konzept Kopfklinik

Die Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg ist integriert in das moderne Konzept der Kopfklinik, d.h. alle Disziplinen, die sich mit den Organsystemen der anatomischen Region "Kopf" befassen (neben der HNO-Heilkunde die Augenheilkunde, Mund-Zahn-Kiefer-Heilkunde, Neurologie, Neurochirurgie und Radiologie), sind in dem 1987 fertig gestellten Klinikgebäude beheimatet. So ergeben sich ideale Voraussetzungen für eine fachübergreifende Versorgung von Patienten, falls es erforderlich ist.

Ausstattung der Klinik

Die Klinik verfügt über 3,5 Operationssäle im Zentral-OP, die mit neuesten Operationsmikroskopen, digitalen Endoskopen und Videoaufnahmetechnik ausgestattet sind. Als besonderes Highlight steht ein gemeinsam genutzter Computertomograph zur Verfügung, der intraoperative CT-Untersuchungen ermöglicht. Zusätzlich kann eine Neuronavigation durchgeführt und intraoperativ aktualisiert werden. In der Ambulanz finden sich sieben vollwertig ausgestatteten Untersuchungskabinen, ein Ambulanz-OP sowie ein diagnostischer Funktionsbereich für alle technischen Untersuchungen der Audiologie, der Neurootologie, der Rhinologie und der Laryngologie. Im stationären Bereich sind unsere Patienten in freundlichen 2-Bett-Zimmern mit eigenem Badbereich untergebracht.

Forschung

Eine enge Verzahnung zwischen klinischer Versorgung und Forschung gewährleisten die Wissenschaftler in einem audiologischen sowie in drei molekularbiologischen Laboren. Die Forschungsaktivität der Universitäts-HNO-Klinik wird in insgesamt neun wissenschaftlichen Arbeitsgruppen fokussiert, die innerhalb dieser Labore, aber auch in Kooperation mit auswärtigen Partnern stattfindet.

Lehre

Heidelberg ist nicht nur wegen seiner städtebaulichen und landschaftlichen Attraktivität in aller Welt bekannt, sondern darüber hinaus als Sitz der ältesten Universität Deutschlands, der 1386 gegründeten "Ruperto Carola". In Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School wurde durch die Fakultät für das Medizinstudium ein modulares themenzentriertes Kursrotationsprogramm "HEICUMED" (Heidelberger Curriculum Medicinale) entwickelt, das im Wintersemester 2001 gestartet wurde. Diese umfassende Reform der medizinischen Ausbildung wurde vom Wissenschaftsrat als beispielgebend für Baden-Württemberg und die ganze Bundesrepublik gewürdigt.