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Tanzprojekt Karlsruhe

Impressionen

Bilder: Jochen Klenk

Tanz-Projekt in Kooperation mit dem Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Ein Rehabilitationsangebot für hörgeschädigte Menschen.

Sonntag, 18. März 2012

Dauer: 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Badisches Staatstheater Karlsruhe, Baumeisterstraße 11, 76137 Karlsruhe (Ballettsaal I)

Mit der Kooperation zwischen der HNO-Universitätsklinik Heidelberg und dem Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe kann erstmalig für hörgeschädigte Cochlea-Implantat-Patienten im Rahmen ihrer Rehabilitation ein Tanz-Projekt realisiert werden. Ziel dieses Angebots ist die Auseinandersetzung mit den individuellen akustischen Fähigkeiten, die Verbesserung der Wahrnehmung der Körpergrenzen sowie die Ausweitung eigener Bewegungsmuster. In kleinen Übungsschritten werden unter der Leitung von Barbara Blanche, Solistin im Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, grundlegende Bewegungsstrukturen in der Gruppe erarbeitet. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

Für die Teilnahme an dem Tanz-Projekt ist eine Anmeldung bis zum 12. März 2012 erwünscht!

Dieses Tanz-Projekt ist kostenfrei und kann mit freundlicher Unterstützung durch die Firma COCHLEAR und dem Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe ermöglicht werden.

Barbara Blanche 

Barbara Blanche

Barbara Blanche, in Slowenien geboren, studierte ab 1999 mit Hilfe eines Stipendiums der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim. 2002 wurde sie zum künstlerischen Aufbaustudium Tanz/Bühnenpraxis zugelassen und Mitglied des neu eingerichteten Ballettstudios des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Mit Beginn der Spielzeit 2003/2004 war sie Gründungsmitglied des neu formierten Ballettensembles. Hier machte sie durch die herausragende Interpretation der Titelrolle in Anna Karenina auf sich aufmerksam. Weitere Solorollen waren Cécile in Gefährliche Liebschaften, Zigeunerin in Coppélia, zaubernde Prinzessin in Schéhérazade sowie die Blaue Ballerina in Ballet Pathétique, Trini in Ray Barras Carmen und Antoninas Mutter in Tschaikowsky von Peter Breuer. Außerdem tanzte sie in Sacre du Printemps von Davide Bombana sowie in Thiago Bordins Ein fremder Klang, Uwe Scholz‘ Sonate, Hans van Manens Adagio Hammerklavier und in Christopher Wheeldons Schwanensee den Pas de Trois, Große Schwäne und den Ungarischen Tanz. In Variations Sérieuses, ebenso von Christopher Wheeldon, verkörperte sie die Partie der Ballerina und in Heinz Spoerlis Nocturnes wurde ihr eine der weiblichen Hauptpartien anvertraut. Im Juli 2010 präsentierte sie im Rahmen von Choreografen stellen sich vor ihre erste Choreografie Gotango.Mit Beginn der Spielzeit 2010/2011 wurde Barbara Blanche von Birgit Keil zur Solistin ernannt.

Projektleitung und Kontakt:

Universitätsklinikum Heidelberg

Hals-Nasen-Ohren-Klinik

Dipl.-Päd. Sascha Roder M.A.

Im Neuenheimer Feld 400