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Heidelberg Perinatal Database

Am Universitätsklinikum Heidelberg werden gesetzlich vorgeschriebene Qualitätsdaten in der Neonatologie (Neonatalerhebung) und der Geburtshilfe (Perinatalerhebung) seit Jahren digital geführt. Aus einer Zusammenführung beider Datensätze entstand die Heidelberger Perinatal Database mit über 17.000 erfassten Geburten. Perinatale Interventionen können nun erstmalig longitudinal nachverfolgt werden. Auch Langzeitoutcome, erfasst im Rahmen unserer Frühgeborenennachsorge im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), wird somit in unsere kritische Betrachtung der Frühgeborenenversorgung mit einbezogen. Alle klinischen pränatalen, perinatalen, neonatologischen und neurologischen Daten werden in der zentralen Datenbank harmonisiert und zusammengeführt. Der Nutzen einer longitudinalen bidirektionalen Betrachtungsweise von Schwangerschaft und Neonatalperiode ist offensichtlich. Gerade in den sich stetig bewegenden Grenzbereichen des Lebens bei extremen Frühgeborenen bedarf es ausreichender Daten zur Beurteilung des geburtshilflichen Handelns (aus gynäkologischer Sicht) und der Früherkennung kritischer Risikokonstellationen (aus neonatologischer Sicht). Die zentrale Datenerhebung ist ein neues und innovatives Projekt zur Evaluation klinischer Standards, Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und zur Etablierung einer longitudinalen Feedback-Kultur gemeinsam arbeitender Fachdisziplinen am Perinatalzentrum Heidelberg.

Project Lead: Hannes Hudalla, Ruben Kuon, Patrik Tabatabai

Kooperationen:

  • Dr. med. Urania Kotzaeridou Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Universitätsklinikum Heidelberg
  • Dipl.-Psych. Cristina Fischer Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik IV (Neonatologie), Universitätsklinikum Heidelberg
  • Dr. sc. Hum Dipl.-Math. Tom Bruckner IMBI, medizinische Biometrie, Universitätsklinkum Heidelberg

Ausgewählte Publikationen

Hudalla, H., Karmen, C., Bruckner, T., Wallwiener, S., Fluhr, H., Michael, Z., Freis, A., Maul, H., Strowitzki, T., Pöschl, J. and Kuon, R. J. (2018).
Tocolysis with the β2-sympathomimetic fenoterol does not increase the occurrence of infantile hemangioma in preterm and term infants. Arch Gynecol Obstet 10, S2–S7.

Kuon, R. J., Hudalla, H., Seitz, C., Hertler, S., Gawlik, S., Fluhr, H., Gausepohl, H.-J., Sohn, C., Pöschl, J. and Maul, H. (2015).
Impaired Neonatal Outcome after Emergency Cerclage Adds Controversy to Prolongation of Pregnancy. PLoS ONE 10, e0129104.