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Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum

Das Neugeborenenscreening

Für alle Neugeborenen in Deutschland wird wenige Tage nach der Geburt eine Blutuntersuchung auf seltene angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen angeboten und empfohlen (Neugeborenenscreening). 

Unentdeckt können diese Krankheiten zu Organschäden, körperlicher oder geistiger Behinderung oder sogar zum Tod führen. Etwa eines von 1200 Kindern ist von einer solchen Krankheit betroffen. Gelingt es durch die frühzeitige Diagnosestellung eine gezielte Behandlung möglichst bald nach der Geburt einzuleiten, können Behinderungen vermieden und Todesfälle verhindert werden.

Pro Jahr mehr als 130.000 Screeninguntersuchungen

Im Neugeborenenscreening Heidelberg werden jährlich die Proben von mehr als 130.000 Neugeborenen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland untersucht.

Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) regelt seit dem 01. April 2005 in einer Richtlinie alle Belange des Neugeborenenscreenings. Diese Richtlinie ist für alle Labore, die in Deutschland das Neugeborenenscreening durchführen, rechtlich bindend. In der Richtlinie wird insbesondere das zu untersuchende Krankheitsspektrum festgelegt.

Weitere Informationen, wie die

  • Erläuterung des diagnostischen Angebotes
  • Angaben zu Durchführung und Auswertung des Screenings
  • eine Beschreibung von Dokumentation und Barcodesystem sowie
  • Informationen für die Eltern

finden Sie auf den übrigen Seiten dieser Webseite.

Gern sind wir bereit, das erweiterte Neugeborenenscreening auf regionalen Veranstaltungen oder Fortbildungsveranstaltungen in Kliniken vorzustellen.


Elterninformationen zum Neugeborenenscreening

Diese Elterninformation (PDF) beantwortet in leicht verständlicher Form unter anderem diese Fragen:

  • Neugeborenenscreening - wie geht das?
  • Welche Krankheiten werden durch das Neugeborenenscreening untersucht?
  • Warum werden alle Neugeborenen untersucht?
  • Wie werden die Befunde mitgeteilt?

© Neugeborenenscreening Heidelberg, gültig ab 01.10.2016

 
Elterninformation (Deutsch)

Elterninformation Türkisch

Elterninformation Französisch

Elterninformation Arabisch

 

Diese Dokumente werden zur Zeit überarbeitet und steht nach der Aktualisierung wieder zum Download zur Verfügung:


Elterninformation Englisch
Elterninformation Russisch


Einwilligungserklärung für das Regelscreening inklusive des Screenings auf Mukoviszidose:

 

Initiates file downloadEinwilligungserklärung (Deutsch)

 


Zum Betrachten, Ausdrucken und Speichern der Dokumente benötigen Sie den Adobe Reader. Falls das Programm auf Ihrem Computer nicht installiert ist, können Sie den Adobe Reader hier herunterladen.

 

 


Erläuterung zur Einwilligungserklärung

Die neuen Aufklärungsformulare für das Neugeborenenscreening beinhalten nun zusätzlich zum Neugeborenenscreening auf angeborene Stoffwechselkrankheiten/Hormonstörungen auch die Aufklärung über das Screening auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF).

Auf der zweiten Seite dieser Informationsschrift haben die Eltern die Möglichkeit, mit einer Unterschrift dem gesamten Regelscreening (Neugeborenenscreening auf angeborene Stoffwechselkrankheiten/Hormonstörungen und Mukoviszidose) zuzustimmen. Ebenfalls gibt es hier für den Fall, dass sich ein abklärungsbedürftiger Befund des Neugeborenenscreenings ergibt, die Möglichkeit, der Datenübermittlung durch das weiterbetreuende Zentrum an das Screeningzentrum Heidelberg bis zur Abklärung der Befunde zuzustimmen (Ankreuzen des entsprechenden Feldes zur Datenübermittlung Tracking). Nur für den Fall, dass die Sorgeberechtigten dem Screeningprogramm nicht vollständig zustimmen möchten, gibt es eine differenzierte Einverständniserklärung auf der Folgeseite, auf der von den Sorgeberechtigten bei allen gewünschten Teilaspekten jeweils einzeln unterschrieben werden muss.

Die Einverständniserklärung verbleibt nach Unterschrift durch Sorgeberechtigte und aufklärenden Arzt wie bisher beim Einsender der Probe. Die Zustimmung zum Neugeborenenscreening bzw. Ablehnung einzelner Teilbereiche des Screeningprogrammes muss auf der Filterpapierkarte für das Neugeborenenscreening in den vorgesehenen Feldern vermerkt werden. Auf den  Filterpapierkarten, die wir seit Januar 2017 in entsprechend angepasstem Layout zur Verfügung stellen, kann durch Ankreuzen eines Feldes die Zustimmung zum kompletten Neugeborenenscreening (Stoffwechselscreening + CF-Screening + Datenübermittlung Tracking) vermerkt werden. Wird dem Programm nicht vollständig zugestimmt, muss das Feld „Ablehnung folgender Teilaspekte“ markiert werden und die abgelehnten Aspekte (Stoffwechselscreening (Stoffw.), CF-Screening (CF), Datenübermittlung Tracking (Tracking)) per Freitext eingetragen werden.  Mit dem Ankreuzen der Felder bestätigt der Einsender gegenüber dem Screeninglabor, dass eine Aufklärung der Sorgeberechtigten gemäß Gendiagnostikgesetz erfolgt ist.

Die frühere Version unserer Filterpapierkarten kann bis zum Verbrauch der beim Einsender vorhandenen Bestände problemlos weiterverwendet werden. Mit dem Kreuz bei „Gen DG“ gehen wir ab dem 1.10.2016 davon aus, dass auch die Beratung für das CF-Screening erfolgt ist und das komplette Programm des Regelscreenings incl. CF-Screening und Tracking von uns durchgeführt werden soll. Die Ablehnung einzelner Teilaspekte des Screenings durch die Personensorgeberechtigten sollte bei Verwendung der bisherigen Filterpapierkarten bitte mit einem Vermerk im Bemerkungsfeld der Karte kenntlich gemacht werden.


Informationen zur EU-Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO)

Bitte beachten Sie aufgrund der am 25. Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO) die folgenden ergänzenden Informationen zu unseren Anforderungsscheinen für das Neugeborenenscreening (Regelscreening gemäß Kinderrichtlinie und Pilotprojekt Neugeborenenscreening 2020). Eine aktualisierte Druckversion der Anforderungsscheine, die diese Angaben dann ebenfalls beinhaltet, befindet sich in Bearbeitung und wird nach Fertigstellung umgehend an alle Einsender übersandt. 

 

Ergänzende Information für Eltern zum Datenschutz

Sie haben das Recht, vom Verantwortlichen (s.u.) Auskunft über die von Ihrem Kind gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen. Ebenfalls können Sie die Berichtigung unzutreffender Daten sowie die Löschung der Daten oder Einschränkung deren Verarbeitung verlangen. 

Der Verantwortliche für die Erhebung personenbezogener Daten im Rahmen des Neugeborenenscreenings und der Studie Neugeborenenscreening 2020 ist: 

Prof. Dr. med. Prof. h.c. mult. (RCH) Georg F. Hoffmann (Telefon: 06221-564002, Email: georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de).

 

Bei Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen können Sie sich an folgenden Datenschutzbeauftragten der Einrichtung wenden: 

Datenschutzbeauftragter

Universitätsklinikum Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69121 Heidelberg

Im Falle einer rechtswidrigen Datenverarbeitung haben Sie das Recht, sich bei folgender Aufsichtsbehörde zu beschweren: 

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden- Württemberg 

Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart Königstraße 10a, 70173 Stuttgart Tel.: 0711/61 55 41 – 0 Fax: 0711/61 55 41 – 15 E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de Internet: http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

 

Ergänzender Hinweis zum Pilotprojekt Neugeborenenscreening 2020

Bitte beachten Sie, dass Daten, die bereits in wissenschaftliche Auswertungen eingeflossen sind, nicht mehr auf Ihren Wunsch gelöscht bzw. vernichtet werden können. 

Für weitere Informationen sowie für Auskünfte über allgemeine Ergebnisse und den Ausgang der Studie steht Ihnen als Leiter der Studie Herr Prof. Dr. med. Prof. h.c. mult. (RCH) Georg F. Hoffmann (Telefon: 06221-564002, Email: georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de)

zur Verfügung.

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Adresse

Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum
Im Neuenheimer Feld 669
69120 Heidelberg

Stoffwechsellabor:
Probenannahme:
06221 56-8276

Notfalltelefon:
06221 56-4002

Neugeborenenscreening:
06221 56-8278/ -8475

Stoffwechselklinik:
06221 56-4002