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Herztransplantation

Nach wie vor ist die Herztransplantation die Therapie der Wahl bei Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz. Aufgrund des gravierenden Spendermangels kann nur ein begrenzter Teil der Patienten transplantiert werden. Dessen ungeachtet werden ca. 20% der potentiellen Spenderherzen aufgrund einer kardialen Dysfunktion abgelehnt.

Andererseits wird bei deutlicher Verschlechterung des Patientenguts (Alter des Empfängers, „high urgency“ Patienten) wieder häufiger über eine primäre Graftdysfunktion berichtet. In der Arbeitsgruppe Transplantation werden Fragenstellungen des Spendermanagements und der Organkonservierung bearbeitet. Ziel der Untersuchungen sind neue Ansätze zur Verbesserung der Spenderherz-Funktion und Optimierung der Herzkonservierung:

Arbeitsschwerpunkte:

  • Auswirkungen des Hirntodes auf die Myokard- und Endothelfunktion. Neue therapeutische Ansätze (z.B. NO-Donoren). Spender-Konditionierung. Rechtsventrikuläre Funktion des Spenderherzens: homometrische und heterometrische Regulation. 
  • Verbesserung der postischämischen Herzfunktion durch Modulation endothelialer Substanzen am heterotopen Rattenherz-Transplantationsmodell.
  • Links- und rechtsventrikuläre Funktion am orthotop transplantierten Schweineherzen oder deren Testung im Langendorff-Modell
  • Herztransplantation nach Reanimationsbehandlung: Testung durch Transplantation von Rattenherzen, die durch warme Ischämie und Reperfusion nach Herzstillstand und Wiederbelebung bei gleichzeitiger Hirntod-Diagnose vorgeschädigt sind.

Beteiligte Wissenschaftler:

Kooperationspartner

Priv.-Doz. Dr. med. Gábor Veres, Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie, Halle

Dr. med. Sivakkanan Loganathan, Klinik für Anästesiologie, Ruhr-Universität Bochum