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Vaskuläre Physiologie

 

In der Forschung der kardiovaskulären Medizin gewinnt die Untersuchung des Gefäßsystems eine zunehmende Bedeutung. Volkskrankheiten wie Diabetes, koronare Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz führen primär oder sekundär zu wesentlichen Veränderungen der vaskulären Funktion mit hoher Morbidität und Mortalität.

Arbeitsschwerpunkte:

Im Labor der Vaskulären Physiologie beschäftigen sich die Mitarbeiter mit Fragestellungen der Gefäßfunktion an isolierten Gefäßpräparaten. Hier ist die Schnittstelle zu allen unseren unterschiedlichen Projekten. Jedes unserer Projekte beinhaltet auch die physiologischen Fragestellungen zur Gefäßbiologie, seien es Aorten unserer unterschiedlichen Kleintierexperimenten oder Koronararterien aus unseren Großtierversuchen. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf folgende Themenbereiche:

  • Geschlechtspezifische Unterschiede der Gefäßfunktion.
  • Altersbedingte Gefäßdysregulation und –dysfunktion.
  • Vaskuläre Hypoxie und Reoxygenation.
  • Diabetes und vaskuläre Dysfunktion.
  • Veränderungen der Muskelfunktion im Rahmen eines Herzinfarktes. Neue therapeutische Ansätze zur Verbesserung der Muskelkontraktilität.
  • Kontraktilität der Gefäßmuskulatur nach Verletzung des Endothels und Testung neuer Medikamente zur Vermeidung einer chronischen Endothelschädigung.
  • Vaskuläre Veränderungen der glatten Muskulatur der Aorta nach medikamentöser Vorbehandlung und Reanimation des Herzens.

Beteiligte Wissenschaftler:

Kooperationspartner

Priv.-Doz. Dr. med. Gábor Veres, Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie, Halle

Dr. med. Sivakkanan Loganathan, Klinik für Anästesiologie, Ruhr-Universität Bochum