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Molekularpathologische Diagnostik

Die molekulare Diagnostik ist integraler Bestandteil der Pathologie. Am Institut für Pathologie führt das Molekularpathologischen Zentrum (MPZ) qualitative und quantitative Analysen von Nukleinsäuren (DNA und RNA) durch, die bei onkologischen Erkrankungen und im Rahmen der Erregerdiagnostik von Infektionserkrankungen benötig werden. Dabei verstehen wir uns als Diagnostikexperten und Partner der klinischen Kollegen und Patient/Innen.
Ein 30-köpfiges Team aus Ärzten, Naturwissenschaftlern, Bioinformatikern, Fall-Managern und technischen Fachkollegen stellt eine qualitätsgesicherte, klinisch relevante Diagnostik mit kurzen Befundlaufzeiten sicher.

Das Methodenspektrum wird kontinuierlich an neueste Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und umfasst alle derzeit üblichen molekulargenetischen Verfahren:

  • Next-Generation Sequenzierung (NGS)
  • Sanger-Sequenzierung
  • Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und ihre Varianten (RT-PCR, quantitative PCR)
  • nCounter/Nanostring
  • In-situ Hybridisierung (ISH) für DNA und RNA

Für onkologische Patienten haben die molekularpathologischen Testungen -in Verbindung mit der histopathologischen Befundung- zum Ziel die genaue 1) Typisierung eines Tumors zu unterstützen, eine Abschätzung der 2) Prognose zu verbessern, das 3) Ansprechen einer Therapie vorherzusagen (prädiktiver Biomarker) und 4) therapeutische Zielstrukturen (‚drug targets‘) für präzisionsonkologische Therapieverfahren zu identifizieren. Darüber hinaus können auch molekulare Veränderungen bestimmt werden, die Resistenzen gegenüber Therapien hervorrufen können.

Wir arbeiten eng mit zahlreichen weiteren Partnereinrichtungen und Verbünden zusammen, darunter mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem  MASTER (Molecularly Aided Stratification for Tumor Eradication) -Programm, den Deutschen Konsortien für Translationale Krebsforschung (DKTK) und Lungenforschung (DZL), dem  Nationalen Netzwerk für Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs und den Zentren für Personalisierte (ZPM).