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Struktur des ICH.

Das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) ist integraler Bestandteil des Herzzentrums des Universitätsklinikums Heidelberg sowie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie unter der Leitung des Stellvertretenden Ärztlichen Direktors Prof. Dr. med. Benjamin Meder.  

Ein stetig wachsendes, hoch motiviertes, komplementär und international besetztes Team aus Ärzten, medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschern und Studienexperten arbeitet rund um die Uhr daran, die Thematik der Kardiomyopathie nachhaltig auf nationaler Ebene zu strukturieren, zu lenken und aktiv weiterzuentwickeln.  

Die Aktivitäten im ICH. konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte:

Die Drei-Säulen-Struktur des ICH. - Krankenversorgung, Forschung, Ausbildung Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

Krankenversorgung  

  • In unserer spezialisierten Cardiomyopathie-Ambulanz werden alle Formen der Herzmuskelerkrankung kompetent betreut.
  • Über unsere zentrale Rufnummer Tel. +49 – (0)6221 56 37948 steht das ICH.-Team den ärztlichen Kollegen für Beratung, Patientenbesprechung und Gedankenaustausch zur Verfügung.
  • Mit modernsten Diagnose- und Behandlungsverfahren bieten wir in unserer Klinik eine bestmögliche Patientenversorgung und arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und Möglichkeiten. 
  • Es ist ein wichtiger Bestandteil von Therapie und Genesung, dem Patienten die Möglichkeit des Verstehens von Diagnose, Beschwerden, Untersuchungsmethoden und Behandlungsoptionen zu geben. Über die Zusammenstellung und Erarbeitung von verständlichen und gleichzeitig detaillierten Informationsmaterialien sowie der Organisation von Patientenveranstaltungen bieten wir Patienten und Angehörigen die Möglichkeit, sich in die Thematik einzulesen und ein tieferes Verständnis für die Erkrankung aufzubauen.
  • Über interdisziplinäre Kooperationen bilden wir Brücken zu krankheitsspezifisch-assoziierten Bereichen, um sowohl die primären als auch sekundären Erkrankungen in ihrer Wechselwirkung und somit den Patienten ganzheitlich beurteilen und behandeln zu können. 

Ausbildung

  • Als zentraler Bestandteil der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg bietet das ICH. eine strukturierte Nachwuchsförderung für den Bereich Cardiomyopathie an.
  • Das ICH. organisiert anspruchsvolle und strukturierte Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte und Wissenschaftler. 
  • Das Physician-Scientist-Programm fördert die Forschungstätigkeit des medizinischen Nachwuchses an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät Heidelberg und stärkt damit grundlagenorientierte sowie die klinische Forschung.

Forschung

  • Das Team des ICH. ist sowohl national als auch international in vielfältigen Kooperationen und Netzwerken aktiv.
  • Wir betreiben innovative und translationale Grundlagenforschung in einer der modernsten Forschungsinfrastrukturen. Ein erst im Frühjahr 2014 fertiggestelltes und neu bezogenes Forschungsgebäude stellt unseren Wissenschaftlern eine Forschungsumgebung zur Verfügung, wie sie im Schwerpunkt Cardiomyopathie deutschlandweit einmalig ist.
  • Unsere High-End-Biomaterialbank mit Schwerpunkt Cardiomyopathie sowie ein Cardiomyopathie-Register ermöglichen unseren Ärzten und Wissenschaftlern eine zeitnahe Umsetzung innovativer Fragestellungen und Forschungsansätze.
  • Das klinische Studienzentrum unterstützt die Ärzte und Wissenschaftler in der Planung, Koordination und Durchführung von klinischen Studien
  • Eine moderne genetische Diagnostik ermöglicht es unseren Ärzten, Mutationen zu erkennen und somit die Therapie und dadurch die Lebensqualität der Patienten gezielt zu verbessern.
  • Die W3-Professur für Funktionelle Genomik von Cardiomyopathien (Ausschreibung läuft) wird die Heidelberger Forschungslandschaft im Schwerpunkt Cardiomyopathie einen weiteren großen Schritt vorwärts bewegen.
  • Im Rahmen von Veranstaltungen und interaktiven Plattformen bietet das ICH. einen professionellen Rahmen für wissenschaftlichen Austausch und themenspezifische Netzwerke.