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Aktuelles

Institut für Cardiomyopathien Heidelberg

KI in der Notaufnahme

17. Juni 2020

Medizinerin Elham Kayvanpour und KI-Forscher David Lehmann bei der Arbeit an der microRNA KI. (Foto: Benjamin Meder)

Wenn Patienten mit einem Engegefühl in der Brust ins Krankenhaus kommen, ist es überlebenswichtig, so schnell wie möglich festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt oder nicht. Prof. Benjamin Meder und Dr. Elham Kayvanpour, Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Ärzte unseres Instituts für Cardiomypathien Heidelberg, haben durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und RNA-Molekülen eine Methode entwickelt, mit der eine Vorstufe des Herzinfarkts, die instabile Angina pectoris, zukünftig früher und sicherer erkannt werden könnte.

Damit ausgeschlossen werden kann, dass es sich um eine Vorstufe des Herzinfarkts handelt, muss mehrere Stunden lang immer wieder Blut abgenommen und beobachtet werden, ob der Troponinwert (Biomarker zur Herzinfarkt-Diagnose) sich doch noch verändert. Zusätzlich sind eine Belastungsuntersuchung und eine Echokardiographie notwendig. In einer Notaufnahme mit vielen Patienten, die dringend auf eine Diagnose warten, ist das eine schwierige Situation.

Prof. Benjamin Meder und Dr. Elham Kayvanpour haben durch die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz, also neuronalen Netzwerken, und bestimmten RNA-Molekülen, den microRNAs, einen neuen Ansatz für eine frühe und sichere Diganose der instabilen Angina pectoris bei Patienten mit Brustschmerzen gefunden.

Textquelle: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) e. V.

Zur Meldung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)

 

Digitalisierung gegen die soziale Isolation

14 Mai 2020

Heidelberger Medizinstudentin nimmt in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (Direktor Hugo A. Katus) an einer virtuellen Fortbildung teil. Die Studierenden sind darüber hinaus sehr engagiert, den Patientinnen und Patienten die neue Technik zu erklären. Foto: Benjamin Meder
Patienten und Ärzte an der Uniklinik Heidelberg profitieren von digitalen Lösungen

„Durch meine Vorerkrankung ist dies nicht mein erster Klinikaufenthalt, aber die aktuelle Situation macht es mir sehr schwer, die Hoffnung zu behalten,” berichtet Isolde Peters (Name geändert), 92-jährige Herzpatientin und seit sieben Tagen im Universitätsklinikum Heidelberg. Aufgrund der landesweiten COVID-19 Schutzmaßnahmen ist sie weitestgehend isoliert von der sozialen Außenwelt. „Ich sehe meine Kinder kaum, und meine Enkel leben in Amerika. Ich mache mir jeden Tag größere Sorgen.“

Auf Initiative des Heidelberger Forschungsnetzwerkes Informatics for Life wurde die Aktion „#Hearts-against-Covid“ ins Leben gerufen, die Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen virtuell zusammenbringt. Dank einer großzügigen Spende der Klaus Tschira Stiftung konnten unter anderem Tablet Computer zur Videotelefonie angeschafft werden, die auch Patienten ohne Smartphone Zugang zur virtuellen Kommunikation ermöglichen. „Zuvor habe ich mir das nicht vorstellen können, aber wenn man isoliert im Krankenhaus liegt, ist es die größte Freude des Tages, wenn mich meine Enkel anlächeln und ich sehe, dass es allen gut geht”, erzählt Isolde Peters sichtlich erleichtert.

„Wir haben für Patientinnen und Patienten eine neue Möglichkeit der Kommunikation in diesen schweren Zeiten geschaffen. Die eigene Familie zu sehen, ist mehr als Unterhaltung. Es ist Medizin!“, so Benjamin Meder, Mitglied des Direktorenboards von Informatics for Life und Leiter des Instituts für Cardiomyopathien Heidelberg. „Inzwischen haben wir nicht nur für unsere Patienten neue Möglichkeiten geschaffen, sondern führen alle Arztfortbildungen über den digitalen Kanal durch.“ In dem Projekt engagieren sich auch Heidelberger Medizinstudierende, die den Patienten helfen, die neue Technik anzuwenden und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auch langfristig sieht das Team um Professor Meder die digitalen Ansätze als Lösung verschiedener Probleme. So können virtuelle Meetings auch in Zukunft helfen, wertvolle Ressourcen zu schonen und Treibhausgase zu reduzieren.

 

 

© Copyright Isabell Mohr

Live-Video-Konferenz für ärztliche Kolleginnen und Kollegen

04. Mai 2020

Am 13. Mai 2020 bietet unser Institut für Cardiomyopathien (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim eine Live-Video-Konferenz für ärztliche Kolleginnen und Kollegen zum Thema „Herz, Virus und Immunsystem“ an.

Melden Sie sich jederzeit gerne unter ich.office@med.uni-heidelberg.de für die Veranstaltung an.

Die Zugangsdaten zur Live-Konferenz erhalten Sie nach Anmeldung via Mail zugesandt.

Hier finden Sie das Programm: Flyer

Wir freuen uns auf einen guten wissenschaftlichen Austausch!

 

COVID-19 - unsere Forscher sind aktiv

17. April 2020

COVID-19 stellt Wissenschaft und Medizin vor viele Fragen und die Forscherteams unseres Instituts für Cardiomyopathien Heidelberg sind bereits aktiv.

Auf dem neusten Stand der Technik startete am 15. April unsere Studie zur frühzeitigen Erkennung von kardiovaskulären Risiken bei COVID-19 mittels einer SmartWatch.

Dank dem Forschungsinstitut Informatics for Life, der Klaus Tschira Stiftung und der Deutschen Herzstiftung können unsere COVID-19-Studienpatienten mit AppleWatches und Studien-iPhones ausgestattet werden.

Durch die SmartWatch werden täglich fünf EKGs aufgezeichnet, die gemeinsam mit aktivitäts- und gesundheitsrelevante Daten der HealthApp zusätzlich zu den klinischen und laborchemischen Parameter erfasst werden.

Die Studie untersucht, ob mittels der erfassten Parameter die frühzeitige Erkennung bzw. Prognostizierung einer klinischen Verschlechterung von Patienten mit COVID-19 optimiert werden kann und agiert hier am Puls der Zeit.

Foto: Benjamin Meder

Eine App für die Nachsorge bei Patienten nach Herztransplantation

12. Februar 2020

Foto: Isabell Mohr

Eine neu entwickelte App wird im Rahmen eines Pilotprojektes in der Herztransplantationsambulanz der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg getestet. Ziel ist es, für den Patienten und den Arzt wichtige Informationen zu bündeln und aktuell zur Verfügung zu stellen. Dies ist die erste App am Universitätsklinikum Heidelberg, die in bestehende klinische Systeme integriert ist. Sie ist eingebunden in die persönliche, einrichtungsübergreifende Gesundheits- und Patientenakte (PEPA), die auf Basis internationaler Gesundheits-IT-Standards eine Vernetzungsplattform des Universitätsklinikums mit Partnereinrichtungen und den Patienten darstellt. Alle Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sind umgesetzt. So behalten Patienten die Kontrolle über ihre Daten, Verschlüsselungstechnologien werden genutzt.„Die einjährige Erprobungsphase lief sehr positiv. Unsere Patienten kennen sich mit ihrer Erkrankung gut aus, es handelt sich häufig um eher junge Patienten, die einen sehr engen Draht zu unserer Klinik pflegen“, sagt Privatdozent Dr. Michael Kreußer, Oberarzt der Klinik. Deshalb solldie App nun auch in weiteren Kliniken als Bestandteil des Angebots ausgerollt werden.

Die Realisierung des Pilotprojekts beruht auf der erfolgreichen Zusammenarbeit verschiedener Partner: Die klinischen Partner aus dem Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) und dem Herztransplantationsteam der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie definierten im Rahmen des Pilotprojekts die auszutauschenden medizinischen Inhalte sowie die Arbeitsabläufe für deren Bereitstellung in der elektronischen Patientenakte PEPA. Die Entwicklung der App erfolgte in der Abteilung Medizinische Informationssysteme (MIS) durch das Team von Dr. Oliver Heinze mit einem EXIST Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi. Die technische Integration erfolgte schließlich durch MIS und das Zentrum für Informations- und Medizintechnik (ZIM) des Universitätsklinikums Heidelberg.

Austausch zwischen Arzt und Patient in der Nachsorge wird erleichtert

Die Patienten können mit der App „phellow“ jederzeit auf ihre elektronische Patientenakte zugreifen, Laborwerte prüfen, Befunde einsehen und administrative Unterlagen nachlesen. „Gerade für Herztransplantationspatienten stellt die App in der Nachsorge eine enorme Erleichterung dar“, so Kreußer. Nach einer Herztransplantation muss der Medikamentenspiegel der transplantierten Patienten genauestens überwacht werden. Alle zwei bis vier Wochen, manchmal auch deutlich häufiger, werden deshalb Blutwerte geprüft um die Einnahme von Immunsuppressiva auf Basis der Laborwerte entsprechend anzupassen.

Hier soll die phellow-App unterstützen. Die Patienten haben nun die Möglichkeit, ihr Blut zur Auswertung des Medikamentenspiegels per Post an das Universitätsklinikum Heidelberg zu schicken und innerhalb kürzester Zeit stehen die Laborwerte sowie die Bewertung und Medikamentenempfehlung des Arztes in ihrer App zur Verfügung. „Dies erleichtert den kontinuierlichen Austausch nach einer Herztransplantation für unsere Patienten immens“ so Kreußer.

 

 

Maßgeschneidertes Sportprogramm für Patienten mit Dilatativer Cardiomyopathie (DCM)

21. November 2019

Diverse Studien zeigen bereits, dass sich Sport positiv auf Herzschwäche auswirken kann. Es gibt jedoch auch negative Einflüsse, die bisher unzureichend untersucht sind.

Die Spezialisten am Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) rund um Prof. Benjamin Meder starten mit Förderhilfe der Deutschen Herzstiftung nun eine Studie zur Bedeutung eines neuartigen individuellen Trainingsprogramms für Patienten mit DCM.

Seit drei Jahre laufen die Planungen und Voruntersuchungen der Studie, nun kann sie bald beginnen.

Unter dem folgenden Link finden Sie die ausführliche Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung: https://bit.ly/2Xej1BV

sICHtkontakt - Der Newsletter des ICH.

04. November 2019

Um Sie auch weiterhin kompakt über die Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Institut auf dem laufenden zu halten, ist pünktlich im Oktober wieder unser Newsletter sICH.tkontakt erschienen. Hier können Sie sich über Fortschritte, Unternehmungen und Veranstaltungen informieren.

Download Ausgabe Oktober 2019

 

ICH. Fortbildungsveranstaltung für Ärzte - "Cardiomyopathie und Herzinsuffizienz bei Krebspatienten"

09. September 2019

Copyright © Isabell Mohr

Am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 findet die zweite diesjährige Fortbildung für ärztliche Kolleginnen und Kollegen statt, die das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim veranstaltet. Dieses Mal widmen wir uns einem interdisziplinären Thema, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Im Anschluss an die Präsentationen findet wieder eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag statt. Sie sind recht herzlich eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis mitzubringen und im Kreis zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 3 CME-Punkten zertifiziert.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Programm

Wir bitten um Anmeldung bis 16. Oktober 2019 unter: ICH.office(at)med.uni-heidelberg.de

 

Team "Heart Cor" beim Heidelberg Heartbreak Triathlon 2019

30. Juli 2019

Foto: Isabell Mohr

Nach der Hitzewelle im letzten Jahr mussten sich die Athleten am vergangenen Sonntag beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon mit sintflutartigen Regenfällen arrangieren. Max Lackner (Schwimmer), Benjamin Meder (Radfahrer) und Alicia Brözel (Läuferin) gingen für unser Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) an den Start und meisterten die äußerst anspruchsvolle Triathlon-Strecke trotz der schlechten Straßenverhältnisse in ihrer Wunschzeit unter drei Stunden.

Herzlichen Glückwunsch  - wir sind stolz auf euch!

Auch die Zuschauer ließen sich nicht abschrecken und zeigten großes Interesse an unserem Informationsstand. Radfahrer und Läufer wurden begeistert live auf der Strecke mit Herzfrequenz und Stresspegel verfolgt.

Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern setzt sich das Team des ICH. für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen ein. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren sowie den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V., die unsere Teams seit 2015 regelmäßig unterstützen.

Im Doppelpack

23. Juli 2019

Nun ist es offiziell - unser ICH. Ärzte-Ehepaar Elham Kayvanpour und Farbod Sedaghat-Hamedani darf sich dieses Jahr nicht nur über gesunden Nachwuchs freuen, sondern hat auch erfolgreich seine Facharztprüfung vor der Bezirksärztekammer Nordbaden absolviert. Beide haben sowohl die Facharztprüfung für "Innere Medizin" als auch für "Kardiologie" bestanden.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen - Heidelberg Heartbreak Triathlon 2019

17. Juli 2019

Plakat: Isabell Mohr

Auch in diesem Jahr startet für das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg ein Team beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon (http://www.heidelbergman.de).

Die Mitglieder der diesjährigen Equipe "Team Heart Cor" stellen sich wieder einer der anspruchsvollsten Triathlonstrecken die es gibt: 1,6 km Schwimmen im Neckar, 35 Kilometer Radfahren über den Königsstuhl und 10 km Laufstrecke entlang des Philosophenwegs mit insgesamt 900 Höhenmetern.

"Team Heart Cor" wird bei seinem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.

Der Wettkampf beginnt am Sonntag, den 28.07.2019 ab 9.30 Uhr auf der Heidelberger Neckarwiese.