Institut für Medizinische Psychologie
Zentrum für Psychosoziale Medizin

Psychobiologische Marker und reales Interaktionsverhalten bei Depression und bei Gesunden: CBCT-Studie

 

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent an unserer Paarstudie!


Ziele der Studie:
Im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg wollen wir untersuchen, ob sich das Miteinander und das individuelle Wohlbefinden von belasteten gegenüber nicht-belasten Paaren voneinander unterscheidet (Phase 1).
In einer zweiten Phase wollen wir überprüfen, ob ein achtsamkeits- und mitgefühlsbasiertes, zehnwöchiges Gruppentraining – Cognitively-Based Compassion Training (CBCT – ein Training der Emory University, Atlanta, USA) – welches wir für Paare modifiziert und um verschiedene dyadische Techniken ergänzt haben – die Partnerschaftsqualität und das Miteinander verbessert und zwar im Vergleich zu Paaren, die nicht an dem Gruppentraining teilnehmen. Hierbei wollen wir das Training anhand von gesunden Paaren vortesten und schließlich in einem zweiten Schritt (ab September) überprüfen, ob das adaptierte Training auch bei Paaren mit einer an Depression erkrankten Partnerin auch eine positive Wirkung erzielt (Phase 2).
Bei allen teilnehmenden Paaren untersuchen wir das konkrete Verhalten von Paaren während einer zehnminütigen, sozialen Interaktion bei uns im Institut insgesamt zwei Mal in einem Zeitraum von 10-12 Wochen.


Hierzu suchen wir nach IHNEN: nach sowohl gesunden als auch belasteten Paaren!


Wer kann teilnehmen?



Allgemein:
•    Frauen ab 20 und ihre männlichen Partner die sich seit mindestens zwei Jahren oder länger in einer, heterosexuellen Partnerschaft
•    ohne Borderline-Persönlichkeitsstörung
•    ohne aktuelle Schwangerschaft
•    ohne Drogen-/Alkoholabusus und/oder starkes Rauchen (≥20 Zigaretten am Tag)
•    ohne aktuelle Paartherapie/-beratung
•    ohne aktuelle Einzelpsychotherapeutischer Behandlung (Probatorik möglich bei Frauen mit Depression)
•    ohne aktuelle Teilnahme an Achtsamkeits- oder Mitgefühlbasiertem Training
•    mit Möglichkeit zur Nutzung eines Internetzugangs und Smartphones

1. Phase:
•    Paare bei denen beide frei von schwerwiegenden chronischen psychischen oder körperlichen Erkrankungen (insb. Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis, akute bipolare Störungen, aktuelle schwere depressive Episode bzw. endokrinologische, kardiovaskuläre, neurologische, nephrologische und hepatische Erkrankungen) sind
•    Bereitschaft zur einmaligen Teilnahme an allen studienbedingten Erhebungen (Fragebögen, Speichel- und Blutproben, Pulsgurt sowie Video- und Blickbewegungsmessungen)

2. Phase:
•    Paare bei welchen die Frau aktuell an einer  Depression (leicht, mittelgradig) leidet
•    Jedoch bei beiden keine (weitere) schwerwiegende chronische psychische oder körperliche Erkrankung (insb. Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis, akute bipolare Störungen, aktuelle schwere depressive Episode bzw. endokrinologische, kardiovaskuläre, neurologische, nephrologische und hepatische Erkrankungen)
•    Bereitschaft zur zweimaligen Teilnahme an allen studienbedingten Erhebungen (Fragebögen, Speichel- und Blutproben, Pulsgurt sowie Video- und Blickbewegungsmessungen) im Abstand von 12 Wochen
•    Bei Zuteilung Bereitschaft des Paares an einer achtsamkeits- und mitgefühlsbasierten Gruppen-intervention für max. 7 Paare über einen Zeitraum von 10 Wochen teilzunehmen

Vorteile für Sie durch Ihre Teilnahme:
•    Aufwandsentschädigung von 50€ pro Paar für eine Labormessung  (Phase 1) bzw.  100€ für zwei Labormessungen (Phase 2)
•    bei Teilnahme am 10-wöchigen Gruppentherapeutischen CBC-Training für Paare vollständige Übernahme der Kosten des Trainings (circa 300€ pro Person)

Was erwartet Sie  bezüglich des CBC-Trainings (nur bei zufälliger Zuteilung):
Das CBC-Training beinhaltet inhaltlich sechs Module (z.B. Achtsamkeit, Selbstmitgefühl) – die über einen Zeitraum von 10 Wochen in jeweils einer Sitzung pro Woche vermittelt werden. In einer Gruppe bestehend aus maximal acht Paaren werden wir Ihnen einmal wöchentlich, bei einem gemeinsamen, zweistündigen Treffen die Inhalte präsentieren, gemeinsam diskutieren und Übungen anleiten. Sie bekommen Trainingsunterlagen und sind dazu eingeladen, täglich angeleitete Audio-Übungen mit einer Dauer von 8-15 Min. durchzuführen – Sie werden hierzu täglich per SMS an diese Übungen erinnert und abends auch mit wenigen Fragen nach Ihrer Befindlichkeit befragt. Im Fokus stehen achtsamkeitsbasierte Übungen, die einen mitfühlenden Umgang mit uns selbst, unserem Partner und anderen ermöglichen.
Was erwartet Sie bezüglich des Forschungsaufwandes:
•    Telefonischer Erstkontakt (ca. 15 Min.)
•    Vorbereitendes Gespräch und paardiagnostisches Interview mit Ihnen und Ihrem Partner als Paar sowie Fragebögen im Institut für Medizinische Psychologie (ca. 45 Min.)
•    Screening-Erhebung und diagnostische Interviews im Institut für Medizinische Psychologie (ca.  60-90 Min.)
•    Zwei Erhebungssequenzen vor und wiederholt nach zehn Wochen (Abstand ca. 10-11 Wochen): Fragebögen (60 Min.) und 24 Stunden Pulsmessung im Alltag mithilfe eines Brustgurtes; am Folgetag Einladung ins Labor für eine instruierte, 10-minütige positive soziale Interaktion. Hierbei werden 20 Min. vor, unmittelbar davor, direkt danach und 20-30 Min. danach Speichelproben zeitversetzt entnommen, sowie vor und nach der Interaktion Blut abgenommen, während der zehnminütigen Sequenz werden die Blickbewegungen und weiterhin der Puls gemessen. Die Sequenz wird für Interaktionsanalysen und zur Qualitätssicherung per Video aufgenommen. Der Zeitaufwand für eine Blutentnahme beträgt maximal 10 Minuten. Die Abgabe von Speichel in ein Röhrchen dauert jeweils ca. eine Minute.
Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen und auch darüber, wenn Sie diese Studieninformation an  interessierte Bekannte weitergeben.


Projektleitung:

Dr. Corina Aguilar-Raab, Dipl.-Psych.
Opens window for sending emailcorina.aguilar-raab@med.uni-heidelberg.de

Dr. Marc N. Jarczok, Dipl. SoWi
Opens window for sending emailmarc.jarczok@med.uni-heidelberg.de

Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin des UniversitätsKlinikums Heidelberg

Bergheimer Straße 20
D-69115 Heidelberg                    

Tel.: Dr. Aguilar-Raab & Dr. Jarczok 06221/568135

Bei Interesse wenden Sie sich per Mail an:
Opens window for sending emailprojekt.cbct@med.uni-heidelberg.de


 

 

Einschätzung von Bewerbungsbildern

 

BEWERBUNGSBILDER - SEGEN ODER FLUCH?

 

Im Rahmen unseres Forschungsprojektes am Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg untersuchen wir den ersten Eindruck von Bewerbungsbildern und erfassen zudem physiologische Messungen, wie Herzratenvariabilität und auch die Blickbewegungen mittels eines Eye Trackers, Ihre subjektive Einschätzung sowie Ihre Stimmung während der Untersuchung.

 

 

Wie läuft die Studie ab?

Sie schicken uns ein Bewerbungsbild von Ihnen, zu dem Sie von anderen Studienteilnehmern eine Rückmeldung erhalten. Gleichzeitig werden auch Sie die Bilder der anderen Probanden einschätzen. 

Der Zeitaufwand beträgt ca. 80 min.

 

 

 

Sie bekommen 8€ zur Vergütung. Psychologie-Studierende erhalten außerdem 1,5 VP-Stunden.

Wer kann teilnehmen? Personen ab 18 Jahren

 

Bei Interesse richten Sie sich an: feedback.studie@med.uni-heidelberg.de

 

Projektleitung:

Dr. Corina Aguilar-Raab, Dipl.-Psych.
corina.aguilar-raab@med.uni-heidelberg.de

Dr. Marc N. Jarczok, Dipl. SoWi
marc.jarczok@med.uni-heidelberg.de

Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin des UniversitätsKlinikums Heidelberg

Bergheimer Straße 20
D-69115 Heidelberg                    

Tel.: Dr. Aguilar-Raab & Dr. Jarczok 06221/568135

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