Die Urologische Universitätsklinik begrüßt Sie im Internet
Ärztlicher Direktor: Prof. M. Hohenfellner
Prof. Dr. med. univ. M. Hohenfellner

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eine der bedeutendsten medizinischen Institutionen mit internationaler Anerkennung. Es wird im europaweiten Vergleich kontinuierlich auf einem der ersten Plätze in Bezug auf Krankenversorgung, wissenschaftliche Qualität und studentische Lehre geführt. Vier Professoren aus Heidelberg wurden für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Medizin mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.


Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum sind in Heidelberg auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung und das Europäische Molekular Biologische Forschungslabor (EMBL) angesiedelt. Die enge Vernetzung und gute Zusammenarbeit ermöglichen die effektive und zeitnahe Umsetzung von Ergebnissen aus der onkologischen Forschung in die moderne klinische Medizin. Mehr lesen ...

 

 

NCT Heidelberg

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

 

Patienten, die an einem bösartigen Tumor erkrankt sind, werden optimalerweise an integrativ interdisziplinären Tumorzentren behandelt. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ist das führende onkologische Exzellenzzentrum in Deutschland. Gemeinsam organisieren hier das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Tumorboards, spezielle diagnostische Verfahren sowie die ambulante und stationäre onkologische Therapie.

Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ist Teil des NCT. Patienten mit urologischen Tumorerkrankungen, wie z.B. Blasenkrebs, Hodentumoren, bösartigen Nierentumoren und Prostatakrebs werden hier gemeinsam von den Experten der verschiedenen Fachrichtungen beraten und behandelt.

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Urologische Universitätsklinik Heidelberg

Die „Zweite Meinung“

 

Neben Diagnostik und Behandlung stellt die Beratung eine der wichtigen Aufgaben der großen Universitätskliniken in Deutschland dar. Insbesondere Patienten mit einem bösartigen Tumor oder vor einer geplanten Operation holen an einem entsprechenden Kompetenzzentrum eine sogenannte „Zweite Meinung“ ein. Im Rahmen einer persönlichen Vorstellung werden hierbei bereits erhobene Befunde nochmals bewertet und gegebenfalls ergänzt. Ihre Bedeutung wird den Betroffenen – und falls gewünscht ihren Angehörigen – ausführlich, genau und ohne Zeitdruck erläutert. Ebenso werden auch die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten besprochen und erklärt. Da die Entscheidung zu einer bestimmten Therapie häufig lebenslange Konsequenzen mit sich bringt, ist das Einholen einer „Zweiten Meinung“ in solchen Fällen häufig eine wichtige Bestärkung der persönlichen Sicherheit. Mehr lesen ...

 

 

Prof. Dr. med. Stefan Duensing
Prof. Dr. med. Stefan Duensing

Molekulare Translationale Uroonkologie

Individualisierte Tumortherapie

 

Die moderne Molekularbiologie und Genomik erlauben ein immer besseres Verständnis von bösartigen Tumoren. So kann beispielsweise die Aggressivität von Urologischen Krebserkrankungen zunehmend genau beurteilt werden. Eine entsprechend individuell geplante Behandlung soll so wenig belastend und gleichzeitig so wirksam wie möglich sein. Auch im einzelnen Patienten kann eine komplexe Tumortherapie ggf. während ihrem Verlauf wiederholt auf ihre Effektivität geprüft werden.


Diese sog. Präzisions-Onkologie wird in Heidelberg durch die Zusammenarbeit von Urologie, Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Nationalem Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) ermöglicht. Koordiniert und verantwortet wird diese Zusammenarbeit von Prof. Stefan Duensing, dem Leiter der Sektion Molekulare Uroonkologie.

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Eine kompetente Anlaufstelle

Prostatazentrum

 

Erkrankungen der Prostata sind einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch eines Mannes. Dies schließt insbesondere auch die Vorsorgeuntersuchung ein.

Um eine kompetente Anlaufstelle, sowohl für Patienten, Angehörige und Ärzte zu schaffen, ist das Prostatazentrum an der Universität Heidelberg gegründet worden. In Zeiten immer größer werdender Informationsmengen, die dem Patienten aus Presse und Internet z.T. auch ungefiltert und unkommentiert zur Verfügung stehen, ist hier nach amerikanischem Vorbild des sog. "Comprehensive Cancer Center" ein Kompetenz- und Vertrauenszentrum zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie des Prostatakrebs eingerichtet worden, in dem fachübergreifende Beratung, Hilfe und Therapie angeboten werden. Mehr lesen ...

Die PROBASE Studie

Risiko-adaptierte Prostatakarzinom (PCA) - Früherkennung durch eine „Basis“ – PSA Bestimmung bei jungen Männern

Prostatakrebs ist in Deutschland bei Männern der am häufigsten diagnostizierte Krebs und stellt die dritthäufigste Krebs-todesursache bei Männern dar. Bei jedem sechsten Mann über fünfzig wird heute Prostatakrebs festgestellt. Jeder 33. Mann über fünfzig stirbt daran. Die hohe Sterblichkeit hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Erkrankung oft zu spät erkannt wird. Bis heute gibt es allerdings noch kein allgemein anerkanntes Verfahren zur Früherkennung von Prostatakrebs. Durch die Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes (PSA ist die Abkürzung für Prostata-spezifisches Antigen) im Blut kann Prostatakrebs schon in einem frühen Stadium entdeckt und die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben kann um 30% vermindert werden.  Opens internal link in current windowMehr lesen...

 

 

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Punktgenaue Prostatadiagnostik

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Der Verdacht auf Prostatakrebs ergibt sich meist durch einen erhöhten PSA-Wert, einen auffälligen Ultraschallbefund und/oder eine Verhärtung beim Abtasten. Gewissheit ist aber erst durch eine Gewebeprobe (Prostatabiopsie) zu erreichen. Die Gewebeprobe bestätigt hierbei nicht nur die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs. Sie ist auch Grundlage für die weitere Planung der Behandlung, die z.B. aus aktiver Überwachung (Active Surveillance), externer Bestrahlung, Brachytherapie, HIFU oder einer Operation bestehen kann. Entscheidend ist, dass durch die Prostatastanzbiopsie eine optimale Information über den Zustand der Prostata gewonnen wird. Als eine der ersten Kliniken weltweit führt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ultrapräzise, sogenannte MRT-navigierte stereotaktische Prostatabiopsien durch. Zur Risikominimierung (postoperatives Fieber, Nachblutung) und für verbesserte Behandlungsbedingungen im Falle eines Tumornachweises werden diese Biopsien nicht wie meist üblich durch den Enddarm, sondern in einem kurzen Schlaf durch die Haut des Damms (perineal) entnommen. Mehr lesen ...

 

Prostatakrebs

Active Surveillance – Active Protection

 

Durch zunehmend verfeinerte Untersuchungsmethoden wird bei immer mehr Männern ein Prostatakrebs diagnostiziert. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit, ob tatsächlich alle diese Tumore, von denen die meisten keinerlei Beschwerden verursachen einer invasiven Therapie wie u.a. Operation, externe Bestrahlung, Brachytherapie oder HIFU bedürfen.


Alternativ können bestimmte Patienten mit einem gesicherten Prostatakarzinom engmaschig überwacht werden (Active Surveillance) um erst bei einem erkennbaren Fortschreiten des Tumors (Progression) invasiv behandelt zu werden. Active Surveillance bedeutet wahrscheinlich für viele Männer nicht nur den Aufschub einer invasiven Behandlung, sondern macht diese gänzlich überflüssig.
Das Prostatazentrum an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg führt daher eine Spezialsprechstunde durch, die im Rahmen der Active Surveillance gezielt mit modernsten Methoden untersucht und entsprechend berät. Zusätzlich werden hierbei auch die Möglichkeiten der Progressionshemmung durch Lebensführung, Ernährung und ggf. unterstützende medikamentöse Maßnahmen erläutert (Active Protection).  
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Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

 

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  Mehr lesen ...

Prostatakrebs

Erhalt des inneren Schließmuskels bei radikaler Prostatektomie

Die radikale Prostatektomie (totale Prostataentfernung) ist eine der wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten des lokal begrenzten Prostatakarzinoms. An entsprechenden Zentren ist diese Operation weitgehend standardisiert und wird mit niedrigen Komplikationsraten und guten Erfolgen durchgeführt. Immer noch in der wissenschaftlichen Diskussion ist das Thema Frühkontinenz (zeitlicher Abstand zur Operation) und die bleibende Harninkontinenz bei Risikopatienten, z.B. mit schwerem Diabetes mellitus. mehr...

 

Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden. mehr...

 

Teilchenbestrahlung gegen Prostatakrebs

HIT: Tumortherapie mit Protonen und Schwerionen


Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) ist weltweit eines der modernsten seiner Art und europaweit einzigartig. Mit enormem finanziellem Aufwand wurden völlig neue – gleichzeitig effektive und schonende – Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten verwirklicht. Dazu gehören auch Männer mit Prostatakarzinom. In enger Zusammenarbeit zwischen Radioonkologie und Urologie werden die Voraussetzungen für eine Protonentherapie während der ambulanten Vorstellung in einem persönlichen Gespräch geprüft. Mehr lesen ...

 

 

Brachytherapie/Seed-Implantation der Prostata bei Prostatakarzinom

Universitätsklinik Heidelberg

 

Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle Patienten für eine Operation oder eine externe Strahlentherapie in Frage kommen, stellt die Brachytherapie/Seed-Implantation ein alternatives Behandlungsverfahren des Prostatakarzinoms mit einer kurativen (heilenden) Intention dar. Mehr lesen ...

Neue Therapie für das Prostatakarzinom - Mit Ultraschall gegen Prostatakrebs – Skalpell aus Schall

HIFU

 

Die urologische Universitätsklinik Heidelberg erweitert ihr Spektrum ab Januar 2008 zur Behandlung von Prostatakrebs um ein weiteres schonendes Verfahren, dem hochintensiv fokussierten Ultraschall (HIFU). Bei dem Verfahren handelt es sich um eine computergestützte, roboterkontrollierte Verbrennung von Prostatagewebe durch hochenergetische Ultraschallwellen, die mittels akustischer Linsen gebündelt und zielgerichtet auf den Tumor appliziert werden. Mehr lesen ...

PROFOUND – Neue Studie zur schonenden Therapie des Prostatakarzinoms

MRT- HIFU – mit Ultraschall gegen Prostatakrebs, jetzt noch genauer

HIFU steht für hochintensiv fokussierten Ultraschall. Dieses innovative und schonende Verfahren wird schon seit mehreren Jahren zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt.

Das klassische HIFU Verfahren wurde jetzt an unserer Klinik weiterentwickelt. Das neue Verfahren, die MRT-Thermometrie gesteuerte HIFU (kurz MRT-HIFU) kombiniert die Genauigkeit der MRT-Bildgebung mit der schonenden Behandlung durch fokussierte Ultraschallerhitzung (HIFU). Es ist jetzt möglich punktgenau und in Echtzeit während der gesamten Behandlung die Temperatur an jedem Punkt der Prostata zu messen (MR-Thermometrie) und somit die Behandlung besser zu steuern und die Effektivität der Krebstherapie zu steigern.

Diese neuartige und vielversprechende Methode ist in Europa im Rahmen eines Studienprotokolls (ProfoundTM) nur an unserer Klinik vorhanden. Es können hiermit bisher noch unbehandelte Tumore  therapiert werden (Primärtherapie). Ob im individuellen Fall eine MRT-HIFU Therapie in Frage kommt, wird in einem persönlichen Gespräch geklärt. Opens internal link in current windowMehr Fragen...

Prostatakrebs

Berechnungen zum Krankheitsverlauf (Nomogramme)


Die sorgfältige Nachverfolgung von Patienten mit Prostatakrebs über viele Jahre erlaubt mittlerweile sehr genaue Voraussagen zu der Aggressivität  der Erkrankung und der Wahrscheinlichkeit einer Heilung bei unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Über eine der größten Datenbanken zu diesem Thema verfügt das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York. Hier sind die Krankheitsverläufe von vielen tausend Patienten erfasst, systematisch ausgewertet und in Form von so genannten Nomogrammen der Öffentlichkeit auf eigene Verantwortung zugänglich gemacht worden. Dies bedeutet, dass hier Patienten ihre individuellen Daten zum Prostatakrebs in eine Vorlage eingeben können. Anschließend wird unter Angabe der Wahrscheinlichkeit der weitere Verlauf berechnet. Auch wenn diese Programme eine kompetente ärztliche Beratung auf keinen Fall ersetzen können, so können sie doch eine wertvolle Zusatzinformation darstellen.

 

Diagnostik

Ultraschall der Prostata

 

Dank einer großzügigen Spende der Dietmar Hopp Stiftung verfügt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg seit Mai 2008 über ein neues Hightech – Ultraschallgerät der Firma Siemens, das Sonoline S2000. Dieses Gerät wird weltweit erstmals in Heidelberg urologisch eingesetzt und ermöglicht bildgebende Diagnostik auf höchstem Niveau. Mehr lesen ...

LESS-Technik

Laparo-Endoscopic-Single-Site-Surgery-(LESS-)Technik

In der Urologie haben laparoskopische Operationen innerhalb der letzten Jahre eine rasante Entwicklung genommen. Dabei hat die Laparoskopie viele früher offen und mit einem größeren Schnitt verbundene Operationsverfahren abgelöst.

 

So ist die laparoskopische Nephrektomie mittlerweile zum Standartverfahren geworden und hat als Erstlinientherapie Einzug genommen in die Empfehlungen der deutschen und europäischen Fachgesellschaften für Urologie. Eine konsequente Weiterentwicklung der Standard- oder konventionellen Laparoskopie, bei der noch drei bis vier Zugangswege (sog. Ports) benötigt werden, stellt die Laparo-Endoscopic-Single-Site-Surgery-(LESS-)Technik dar. Opens internal link in current windowMehr lesen ...

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Nierentumorzentrum Heidelberg

 

Das medizinische Leistungsniveau im Bereich Diagnostik und Therapie der Nierentumore wurde während der letzten Jahre deutlich gesteigert. Im Falle eines Nierenkrebses (bösartiger Nierentumor, Nierenzellkarzinom) stehen heute die unterschiedlichsten Therapieverfahren zur Verfügung. Dies betrifft sowohl die lokale Behandlung eines Nierentumors, als auch die medikamentöse Systemtherapie bei fortgeschrittenen Tumoren.

Um Patienten mit Nierentumoren der unterschiedlichsten Stadien optimal beraten und behandeln zu können, ist am Universitätsklinikum Heidelberg der onkologische Schwerpunkt "Bösartige Nierentumore" etabliert. Das Nierentumorzentrum im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen führt gemeinsame Sprechstunden der beteiligten spezialisierten Ärzte, insbesondere von Urologie, Nephrologie, Onkologie, Radiologie und Anästhesie. Bei entsprechenden Fragestellungen wird dieser Kreis beispielsweise um Herzchirurgen und Radioonkologen erweitert. Wissenschaftlich kooperiert das Nierentumorzentrum Heidelberg eng mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Kontakt: Frau Czech: 06221 56-8820. mehr...

 

 

Nierentumore

Behandlung durch Vereisung

Durch die Verbreitung moderner Diagnoseverfahren wie der Ultraschalluntersuchung, der Computertomographie und dem MRT (Kernspintomographie) werden heutzutage Nierentumore bereits in frühen Stadien entdeckt. Vielen Patienten kann daher eine nierenerhaltende Therapie angeboten werden. Eines der schonendsten und minimalinvasivsten Verfahren zur Therapie bösartiger Nierentumore ist die Kryotherapie (Vereisungsbehandlung. Kandidaten für dieses Verfahren sind Patienten mit einer Tumorgröße unter 4 cm. Vor allem für Patienten mit anderen Begleiterkrankungen, die ansonsten ein erhöhtes Operationsrisiko (Nierenteilresektion) darstellen, hat die Urologische Universitätsklinik Heidelberg damit eine gute und validierte Therapie etabliert. Mehr lesen ...

 

 

Metastasiertes Urothelkarzinom

OGX-427-02 - Eine multinationale, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase 2-Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von
OGX-427 in Kombination mit Gemcitabin und Cisplatin als Erstlinientherapie bei Patienten mit einem fortgeschrittenen Urothelkarzinom.


Ziel der Studie:

In dieser klinischen Studie, die in Zusammenarbeit mit OncoGenex Technologies Inc., Vancouver durchgeführt wird, wird der neue Wirkstoff OGX-427 in Kombination mit einer Chemotherapie [Gemcitabin plus Cisplatin (Gem/Cis)] als Erstlinientherapie bei Patienten mit einem fortgeschrittenen/metastasierten Blasenkarzinom im Harntrakt (in der Harnblase oder den ableitenden Harnwegen) mit Gem/Cis und Placebo (Scheinmedikament ohne arzneilich wirksame Bestandteile) verglichen.

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Blasenkrebs

Bösartige Tumore der ableitenden Harnwege

 

Die ableitenden Harnwege transportieren und speichern den Urin auf seinem Weg von den Nieren bis zur Ausscheidung aus dem Körper. Sie reichen von den Nierenbecken über die Harnleiter (Ureter) und die Harnblase bis zur Harnröhre (Urethra) und sind mit einer einheitlichen zellulären Deckschicht, dem Urothel, ausgekleidet. Diesen Abschnitten des Urogenitaltraktes ist neben der einheitlichen Oberflächenstruktur auch der Kontakt zum Harn gemeinsam, über den viele Giftstoffe in hoher Konzentration aus dem Organismus ausgeschieden werden. Für diese Aufgabe sind die Deckzellen zwar ausgelegt, jedoch können zu hohe Konzentrationen von giftigen Substanzen zur Entartung des Urothels und damit zur Entstehung von bösartigen Tumoren der ableitenden Harnwege führen. Da die Harnwege nur schwer für unsere Beobachtung zugänglich sind, ist es besonders wichtig mögliche Warnsignale sofort zu erkennen. Nur wenn der Krebs an diesen Stellen frühzeitig erkannt wird lässt er sich kontrollieren und heilen. Mehr lesen ...

Photodynamische Diagnostik

Photodynamische Diagnostik nicht-muskelinvasiver Harnblasentumoren –
das Unsichtbare sichtbar machen

 

In Deutschlang erkranken jedes Jahr ca. 16.000 Patienten neu an einer bösartigen Erkrankung der Harnblase. Diese Tumoren sind in den meisten Fällen auf die innere Auskleidung der Harnblase beschränkt und wachsen somit nicht muskelinvasiv. Obwohl diese Tumoren in der Regel durch endoskopische Methoden beherrscht werden können, bilden sich im weiteren Verlauf leider bei sehr vielen Patienten neue Tumoren. Durch die lokale Verabreichung von wachstumshemmenden Stoffen wie Chemotherapeutika oder Immunmodulatoren kann die Rezidivrate zwar gesenkt werden, aber die gründliche Entfernung der Tumoren im Rahmen der TUR-B (transurethrale Elektroresektion der Blase) darf nicht unterschätzt werden. Mehr lesen ...

Blasenkrebs

Da-Vinci-assistierte radikale Zystektomie (minimal-invasive Behandlung des Blasenkrebses)

 

Bösartige Blasentumore, die tief in das Gewebe vordringen oder bei oberflächlicher Ausdehnung an mehreren Stellen in der Blase wuchern, können häufig nur durch eine operative Entfernung der Blase (radikale Zystektomie) und eventuell befallener Lymphknoten lebensrettend behandelt werden. An der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg werden diese Operationen entsprechend dem Befund und der allgemeinen Situation des Patienten entweder in der klassisch offenen Technik oder minimal-invasiv unter Verwendung des DaVinci® -Systems genau und schonend durchgeführt. Idealerweise wird gleichzeitig ein kontinenter Ersatz der Harnblase durchgeführt. Die besondere Erfahrung der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auf diesem Gebiet wird durch die ausführliche Beratung in den Zweitmeinungsgesprächen und den hohen Operationszahlen pro Jahr dokumentiert. Mehr lesen ...

Harnableitung

Harnableitung - Blasenersatz – Neoblase

Ersatz der Harnblase bei bösartigen Tumoren und anderen schweren Erkrankungen

 

Nach Operationen zur Entfernung der Harnblase - beispielsweise bei bösartigen Tumoren oder schweren anderen Erkrankungen der Blase, die nicht mehr ausheilen können – stehen an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung die Blase zu ersetzen. Die Ziele eines solchen Blasenersatzes sind der Erhalt der Nierenfunktion sowie ein optimales funktionelles und kosmetisches Ergebnis. Idealerweise wird die neue Harnblase, sowohl bei Mann als auch Frau wieder an die Harnröhre angeschlossen (sog. Neoblase bzw. orthotoper Blasenersatz). Sollte bereits auch die Schließmuskelregion von Tumor befallen sein oder andere Gründe vorliegen, die einen Anschluß der Ersatzblase an die Harnröhre nicht erlauben, können alternative Techniken dennoch häufig einen äußeren Urinbeutel (Stoma) vermeiden. Mehr lesen …

Blasenschwäche/Harninkontinenz

Harninkontinenz

 

Harninkontinenz, im Volksmund besser bekannt als Blasenschwäche, ist das Unvermögen willkürlich, zur passenden Zeit und an einem geeigneten Ort, die Blase zu entleeren. Der unwillkürliche Urinverlust kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein; von einigen Tropfen Harnverlust bis zu permanentem Harnverlust, ohne die Möglichkeit auch nur geringe Mengen Harn halten zu können. Betroffene sind durch den unwillkürlichen Harnabgang im Alltag oft stark beeinträchtigt. Trotz der teilweisen deutlichen Beeinträchtigung im Alltag, trauen sich nur wenige entsprechende Hilfe einzuholen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Inkontinenz immer noch von vielen als „Tabuthema“ angesehen wird; und dies obwohl mehrere Millionen Menschen in Deutschland von Inkontinenz betroffen sind. Dabei ist die Harninkontinenz oft sehr gut behandelbar. Mehr lesen ...

Urologie aktuell

Keine Zuzahlung

Abrechnung kostenintensiver Behandlungsverfahren über 
Krankenkassen

 

Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ist nicht nur am medizinischen Spektrum gemessen eine der leistungsfähigsten Abteilungen ihrer Art in Deutschland. Gleichzeitig profitiert sie von einer außerordentlich positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Grundlage ist u.a. die hohe medizinische Qualität und der verantwortungsvolle Umgang mit Investitionsmitteln. So wurde es möglich, als eine der ersten Kliniken neue Behandlungsverfahren zu etablieren, wie z.B. die Holmium-Laser-gestützte Steinzertrümmerung, die Greenlight-Laser-Ablation der Prostata und minimal-invasive Operationstechniken der Prostata, der Blase und der Niere (sog. "DaVinci- Laparoskopie", HIFU-Behandlung beim Prostatakarzinom). Das damit verbundene hohe Patientenaufkommen steht einerseits für die entsprechende Erfahrung der behandelnden Ärzte. Andererseits ermöglicht es unserer Klinik, alle diese Behandlungsverfahren auch für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ohne jede Zuzahlung durch die Patienten durchzuführen – alle entstehenden Kosten sind durch die Leistungen sowohl der gesetzlichen als auch der privaten Krankenkassen gedeckt.

 

 

Urologie Heidelberg e.V.

Patienten beraten Patienten

Eine individuelle und gute ärztliche Beratung ist für jeden Patienten die wichtigste Grundlage für die Planung von Diagnostik und Therapie. Auf Wunsch der Patienten, der Ärzte, aber auch des Gesetzgebers wird die entsprechende Aufklärung beispielsweise über detaillierte Behandlungsschritte und -alternativen heutzutage wesentlich umfassender und genauer gestaltet als noch vor einigen Jahren. Als Ergebnis sind Patienten aktiv in viele Entscheidungen ihre Krankheit betreffend eingebunden. Diese Eigenverantwortung kann bei manchen Patienten auch zu einer bedeutenden emotionalen Belastung führen.Mehr lesen ...

 

 

Supportive Therapie

Supportive Therapie

Datenbank informiert über Ernährungsergänzung

 

Auf der Internetseite eines der größten Krebsinstitute der Welt, dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, findet man umfangreiche Informationen zur Ernährungsergänzung bei Krebserkrankungen. So kann man beispielsweise die Wirkung von Lykopenen, grünem Tee, Spurenelementen (z.B Selen), Vitaminen (z.B. Vit. E) und vielen anderen Substanzen nachschlagen.

 

Aufrufen kann man die Seite unter: http://www.mskcc.org/mskcc/html/11570.cfm