Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten (KliOL)

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Projekt 'Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten' (KliOL) hat sich zum Ziel gesetzt, am Beispiel des Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) einen Treibhausgas-Rechner für Krankenhäuser mit speziellem Fokus auf Treibhasugasemissionen aus Lieferketten („Scope 3“-Emissionen) zu erstellen. Parallel dazu werden beispielhafte Klimaschutzmaßnahmen am UKHD implementiert und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Treibhausgasbilanz, auf finanzielle Aspekte und auf mögliche gesundheitliche Effekte evaluiert.

Projektpartner

Heidelberger Institut für Global Health (HIGH)

Das 'Heidelberger Institut für Global Health' ist ein Forschungsinstitut an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Gegründet wurde das Institut 1962 und hat zum Ziel Gesundheitsphänomene von globaler Bedeutung zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln. Forschungsprojekte am Institut konzentrieren sich auf die Identifizierung wichtiger Krankheitsrisikofaktoren und des Bedarfs an Gesundheitsversorgung, auf die Entwicklung neuer Ansätze zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und auf die Etablierung neuer Modelle der Gesundheitsversorgung. Das KliOL-Projekt ist der Arbeitsgruppe Klimawandel, Ernährung und Gesundheit angegliedert, die durch Prof. Sauerborn schon 2012 gegründet wurde und heute von Frau Jun.-Prof. Ina Danquah geleitet wird. Diese Gruppe widmet sich einerseits der Erforschung von gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels und passenden Anpassungsstrategien. Andererseits untersuchen die Wissenschaftler:innen die Rolle des Gesundheitssektors bei der Treibhausgasreduktion.

Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu)

Das 'ifeu' ist ein ökologisch ausgerichtetes, unabhängiges und gemeinnütziges Forschungsinstitut, das an den Standorten Heidelberg und Berlin rund 80 Wissenschaftler:innen der Natur-, Ingenieurs- und Gesellschaftswissenschaften beschäftigt. Mit seiner über 40-jährigen Erfahrung forscht und berät es weltweit zu wichtigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen für zahlreiche internationale und nationale Fördermittel- und Auftraggeber. Themengebiete des 'ifeu' sind unter anderem die Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft, die nachhaltige und umweltverträgliche Gestaltung von Produkten, Stoffströmen und Prozessen, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte, eine erfolgreiche Energiewende, Ernährung, Biomasse, Biodiversität und Landnutzung.  

Kontakt

Heidelberger Institut für Global Health (HIGH)
Frau Dr. med. Alina Herrmann
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Telefon: +49 6221 56 8035
E-Mailadresse: alina.herrmann(at)uni-heidelberg.de

Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu)
Herr Bernd Franke
Wilckensstr. 3
69120 Heidelberg
Telefon: +49 6221 4767 23
E-Mailadresse: bernd.franke(at)ifeu.de

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