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FoPraNet-BW
FoPraNet-Slogan

Akademische Forschungspraxen

Bereits seit 2011 können an Wissenschaft und Forschung interessierte Praxen als „Akademische Forschungspraxis der Medizinischen Fakultät der Ruprecht Karls Universität Heidelberg“ über die Dauer von 3 Jahre akkreditiert werden. Im Gegenzug werden die Benennung eines festen nicht-ärztlichen Ansprechpartners aus der Praxis (z.B. MFA), die Teilnahme an mindestens einem Forschungsprojekt (mit Patientenrekrutierung) und an den für Forschungspraxen spezifischen Fortbildungsveranstaltungen der Abteilung erwartet. Die projektübergreifenden Fortbildungen finden im Rahmen des Tags der Allgemeinmedizin® statt.

Forschungspraxennetz Baden-Württemberg (FoPRaNet-BW)

Uns ist es gelungen den Gedanken eines landesweiten Forschungspraxen-Netzwerkes, gemeinsam mit den Instituten für Allgemeinmedizin in Tübingen und Freiburg sowie der Fakultät für Informatik der Hochschule Reutlingen im Projekt „Forschungspraxennetz Baden-Württemberg“ (FoPraNet-BW), in die Tat umzusetzen. Damit ist das FoPraNet-BW eines von sechs Netzwerken bundesweit, welches bis Anfang 2025 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Langfristiges Ziel ist die Verstetigung einer Infrastruktur aus hausärztlichen Forschungspraxen und universitären Einrichtungen zur Stärkung der Allgemeinmedizin. Insgesamt sollen zunächst 150 Forschungspraxen für das Netzwerk bis 2025 gewonnen werden, wovon 50 Praxen als ForschungspraxisPLUS neben der Teilnahme an Beobachtungsstudien zusätzlich zur Durchführung von Interventionsstudien befähigt werden sollen.

Zentrale Rolle nehmen dabei die Forschungstandems in den Praxen ein, welche sich aus ärztlichem sowie nicht-ärztlichem Ansprechpartner zusammensetzen.

Durch den interprofessionellen Austausch im Netzwerk sollen teilnehmende Forschungspraxen in die Planung neuer Forschungsprojekte einbezogen werden, um so eine praxisorientierte, partnerschaftliche und effektive Forschung, nach internationalem Vorbild, in der baden-württembergischen Primärversorgung zu ermöglichen. Hiermit kann ein wichtiger Beitrag zur weiteren Verbesserung der Primärversorgung in Deutschland geleistet werden.

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Kontakt

Sibylle Wallacher, M.Sc.

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