Betriebsärztlicher Dienst

Nadelstichverletzungen

Von Nadelstichverletzung (NSV) spricht man

  • bei allen Schnittverletzungen wie Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen mit scharfen oder spitzen medizinischen Instrumenten (z. B. mit Nadeln/Kanülen, Lanzetten, Skalpellen), die durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten eines Patienten verunreinigt sein können, sowie
  • bei Blutkontakten mit nicht-intakter Haut oder Schleimhautkontakten (z. B. Auge, Mund, Nase).

Im Fall einer Nadelstichverletzung sollten die Schritte entsprechend dem Merkblatt „Nadelstich/Schnittverletzung“ eingehalten werden. Es wird empfohlen, den Fragebogen wegen der erforderlichen Informationen zum ‚Spender‘ bereits am Arbeitsplatz auszufüllen.

Kontakt

06221 56-36030

Termin nur nach telefonischer Vereinbarung

Öffnungszeiten

Mo – Do 08:00 – 16:00  
Fr 08:00 – 15:00  

Adresse

Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg
Gebäude 6130
Anfahrt

Wichtige Informationen

1. Sofortmaßnahmen

Sofortige Desinfektion der Wunde.

2. Unfallmeldung 

Ausfüllen der Unfallmeldung. Die Unfallmeldung finden Sie im Merkblatt „Nadelstich/Schnittverletzung“ auf Seite 3.

3. Kontaktaufnahme mit dem Betriebsärztlichen Dienst

Im Falle von Nadelstichverletzungen wenden Sie sich bitte an die Impfsprechstunde bzw. außerhalb der Öffnungszeiten des Betriebsärztlichen Dienstes, nachts, sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen an die Notfallambulanz der Chirurgie.

  • Bitte bringen Sie die ausgefüllte Nadelstich-Unfallmeldung zum Betriebsarzt bzw. D-Arzt mit.
  • Blutproben (des verletzten Mitarbeiters bzw. Spenders) bitte ausschließlich über den Betriebsarzt oder die Chirurgische Ambulanz ins Labor schicken.
  • Alle Folgeuntersuchungen (Laborkontrollen nach der Erstmeldung) müssen über den Betriebsärztlichen Dienst erfolgen. Kosten für nicht über den BÄD in Auftrag gegebene Laborkontrollen trägt der Auftraggeber.

Bei HIV-Exposition

Bei HIV-Kontamination sofortige Kontaktaufnahme mit der Immunologischen Ambulanz der Hautklinik zur Abklärung der Notwendigkeit einer PEP (Postexpositionsprophylaxe):

Informationen zur HIV-Postexpositionsprophylaxe (PEP)

4. Zusatzfragebogen

Schicken Sie uns bitte per Hauspost an den Betriebsärztlichen Dienst auch den anonymisierten Zusatzfragebogen. Dieser erfasst weitere Details zum Unfallgeschehen und äußeren Umständen, aus denen mögliche Maßnahmen zur Unfallvermeidung abgeleitet werden können. Den Zusatzfragebogen finden Sie im Merkblatt auf Seite 4.