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Transösophageale Echokardiographie

Die intraoperative Farbdoppler-Echokardiographie ermöglicht die Darstellung der Herzanatomie sowie der intracavitären Blutflussdynamik und die nicht-invasive Auswertung der Herzklappenfunktion. Durch transösophageale (TEE) und epikardiale Echokardiographie kann heute intraoperativ das Ergebnis der Herzoperation vor Thoraxverschluss beurteilt und gegebenenfalls verbessert werden. Nach der Einführung der perioperativen Echokardiographie in der Abteilung für Herzchirurgie im Jahr 1989, entwickelte sich diese Technik von der klassischen Aufgabe als reines diagnostisches Verfahren zu einem wichtigen Instrument für die klinische Forschung.

 

1990 wurde in der Abteilung für Herzchirurgie die transösophageale Echokardiographie (TEE) als Instrument zur intraoperativen Beurteilung des Erfolgs von Herzoperationen eingeführt. Die Anwendung der intraoperativen TEE wurde in mehreren klinischen und experimentellen Studien untersucht. Im ersten Schritt wurde die Beurteilung von Klappenrekonstruktionsmaßnahmen evaluiert [1-2]. Dann wurde der Einfluss der direkten Unterstützung bei der Einführung neuer operativer Verfahren analysiert [3]. Darüberhinaus wurde die Wertigkeit der intraoperativen Echokardiographie zur Aufklärung des Pathomechanismus der atrioventrikulären Klappeninsuffizienz bei Herztransplantation untersucht. Diese Erkenntnisse führten zu einer Verbesserung der Operationstechnik [4]. Im Folgenden wurde, im Rahmen des Projektes über die intraoperative TEE, die Digitalisierung der echocardiographischen Videobefunde realisiert.

Hierdurch wurde es möglich, die wesentlichen echokardiographischen Befunde in einer digitalen Form rechnergestützt zu erfassen und nachzubearbeiten. Die so gesammelten Erfahrungen wurden zusätzlich als Grundlage für die Veröffentlichung eines Atlas über transösophageale Echokardiographie (Abb. 1) und für die Erstellung eines interaktiven multimedialen Lernprogramms auf CD-ROM (Abb. 2) benutzt (Interactive Atlas of Transesophageal Color Doppler Echocardiography. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York 1994 und 1997) [5-7].

Abbildung 1. Interactive Atlas of Transesophageal Color Doppler Echocardiography. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York 1994

Abbildung 2. Interaktives, multimediales Lernprogramm auf CD-ROM: “Interactive Atlas of Transesophageal Color Doppler Echocardiography. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York 1994 und 1997