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Modellierung

Modellierung der rechtsseitigen ventrikulo-arteriellen Kopplung auf zellulärer Ebene

Das gut bewährte Konzept der Untersuchung isolierter Präparate wurde im ehemaligen SFB 414 umgesetzt. Erst auf der Basis von Untersuchungen an isolierten Präparaten unter definierten experimentellen Bedingungen ergibt sich eine solide Grundlage für den Einsatz neuer Therapieverfahren am Menschen. In enger Kooperation mit den o.g. Projekten wurde am rechtsvenrikulären Resektionsmaterial die Auswirkung veränderter Nachlastbedingungen auf die kontraktile Funktion mit der Methode der nachbelasteten Kontraktionen („afterloaded contractions“) untersucht. Dabei wurden die zellulären Mechanismen („stress-induzierte“ Ca2+-Kanäle, Mechanoenergetik usw.) der ventrikulo-arteriellen Kopplung geklärt. Rechtsventrikuläre Präparate wurden intraoperativ bei

  1. pulmonaler Hypertonie (z.B. bei Klappenoperationen),
  2. bei Herzinsuffizienz im Rahmen von Herztransplantationen und
  3. bei Rechtsherzischämie

entnommen. Die hier gewonnen Daten sollen auch in die Kreislaufmodellierung einfließen und die Übertragung der experimentellen Kreislaufmodelle auf die klinische Situation vorbereiten.