Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Behandlungsablauf: Ambulante Operationen

Die Planung ambulanter Eingriffe erfolgt strukturell analog zur stationären Operationsvorbereitung. Die Indikationsstellung, Terminvereinbarung über das Patientenmanagement sowie das präoperative Gespräch bei der Anästhesie erfolgen identisch. Bitte bringen Sie auch hier alle relevanten Vorbefunde sowie eine aktuelle Medikamentenliste mit.

Da Sie am Operationstag wieder nach Hause entlassen werden, ist eine 24-stündige Betreuung durch eine erwachsene Begleitperson zwingend erforderlich. Organisieren Sie bitte im Vorfeld eine entsprechende häusliche Überwachung. Sollte es zu einer ungeplanten Erweiterung des Eingriffes oder postoperativ zu unvorhersehbaren Beschwerden kommen, besteht jederzeit die Möglichkeit einer kurzfristigen stationären Aufnahme. Bitte bringen Sie vorsorglich persönliche Utensilien für eine eventuelle Übernachtung mit.

Nach dem Eingriff erfolgt die Überwachung im Aufwachraum. Die Entlassung ist in der Regel 2–3 Stunden nach Abklingen der Narkosewirkungen möglich. Voraussetzung ist eine stabile Kreislaufsituation sowie eine abschließende Untersuchung durch die Operateurin bzw. den Operateur und die Anästhesie.
Ihr behandelnder Arzt wird sie informieren. 

Sie erhalten einen vorläufigen Operationsbericht (bei noch ausstehender Gewebeuntersuchung) als Entlassdokument. Zusätzlich werden – falls erforderlich – eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sowie Empfehlungen zur Weiterbehandlung ausgestellt. Für die postoperative Mitbetreuung erhalten Sie einen Überweisungsschein für Ihre niedergelassene Frauenärztin bzw. Ihren Frauenarzt zur Terminvereinbarung.

Bitte sorgen Sie vorab für die Bereitstellung gängiger Schmerzmedikamente zu Hause (z. B. Ibuprofen oder Paracetamol, frei verkäuflich), damit eine adäquate Schmerztherapie unmittelbar gewährleistet ist.