Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Behandlungsablauf: Operationsplanung und stationäre Aufnahme

Die Indikation zur Operation wird im Rahmen der jeweiligen Spezialsprechstunde gestellt. Bei ambulanten oder organisatorisch planbaren Eingriffen erhalten Sie eine Visitenkarte mit der Telefonnummer unseres Patientenmanagements. Bitte vereinbaren Sie dort zeitnah Ihren Operationstermin sowie den Termin zur präoperativen Vorstellung bei der Anästhesie.

Das Narkosegespräch findet in der Regel 1–3 Tage vor dem Eingriff statt. Bei bestehenden Vorerkrankungen bringen Sie bitte erneut alle relevanten Vorbefunde mit, die die Narkoseplanung betreffen könnten (z.B. Herzkreislaufuuntersuchungen). Klären Sie gegebenenfalls vorab mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt, ob zusätzliche aktuelle Untersuchungen für die Narkose sinnvoll sind (z. B. Echokardiographie, Lungenfunktion). Eine aktuelle Medikamentenliste ist zwingend erforderlich.

Bitte informieren Sie uns aktiv, falls eine Zusatzversicherung mit Arztwahl besteht und Sie diese in Anspruch nehmen möchten. Grundsätzlich erfolgt die Operation durch das ärztliche Team, das Sie aufgeklärt hat. Einzelne Operationsschritte werden – abhängig von Komplexität und Ausbildungsstand – durch weiterzubildende Ärztinnen und Ärzte unter unmittelbarer Supervision durchgeführt. Die Gesamtverantwortung trägt stets die zuständige Fachärztin bzw. der zuständige Facharzt. Sollte diese Person am Operationstag nicht verfügbar sein, kann der Eingriff aus Qualitäts- und Sicherheitsgründen verschoben werden.

Die Dauer des stationären Aufenthalts richtet sich nach Eingriffsart und Verlauf. Minimal-invasive Operationen erfordern in der Regel 2–3 Tage, Eingriffe über Bauchschnitt meist 3–6 Tage. Bei komplexen Operationen begleiten spezialisierte Pflegeexpertinnen (z. B. Pelvic-Care-Nurses) den Behandlungsprozess.

Bei Entlassung erhalten Sie einen vorläufigen Arztbrief sowie Informationen zu elektronisch ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Rezepten. Ein Termin zur Abschlussuntersuchung erfolgt in der Regel sechs Wochen postoperativ.