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Projekt Weichensteller - Eine wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Schulsozialarbeit in Heidelberg

 
Projektleitung

Prof. Dr. med. univ. Franz Resch

Dr. Dipl.-Psych. Johann Haffner

 

Projektmitarbeiter

Dipl.-Psych. Sarah Trick

Dipl.-Psych. Vanessa Jantzer

Dipl.-Psych Peter Parzer

 

Das Projekt Weichensteller ist Teil der wissenschaftlichen Begleitforschung der Schulsozialarbeit in Heidelberg. Diese wird, ebenso wie die Schulsozialarbeit selbst, von der Stadt Heidelberg finanziert.

 

Zum Nachlesen: Theoretischer Hintergrund

 

Was sind die Ziele des Projekts? 
  • Gezielter Einsatz von Schulsozialarbeit für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die den dringendsten Hilfebedarf aufweisen.
  • Möglichst frühes Angebot von indizierter Prävention schon in der Grundschule, um einer drohenden Ausgrenzung frühzeitig entgegenzuwirken.
  • Auffinden der entscheidenden Entwicklungsfaktoren: Welche Kinder benötigen Unterstützung? Welche Probleme und Schwierigkeiten haben diese Kinder? Welche Risikobedingungen beeinflussen die Probleme der Kinder?
  • Entwicklung eines Messinstruments, um solche problematischen Bedingungen frühzeitig prognostizieren und durch bedarfsgerechte Schulsozialarbeit kompensieren zu können. Die Schulsozialarbeit wird dadurch auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt.
  • Förderung der Qualitätsdiskussion über Schulsozialarbeit und Anpassung des Angebots an die schulspezifischen Bedürfnisse.
Wer macht mit?

Alle 22 Heidelberger Schulen, an denen städtisch finanzierte Schulsozialarbeit angeboten wird, beteiligen sich am Projekt:

  • 12 reine Grundschulen
  • 4 Grund- und Hauptschulen
  • 3 Realschulen
  • 2 Förderschulen
  • 1 Gesamtschule

Es werden drei verschiedene Quellen befragt:

  • Eltern
  • Schüler (nur in weiterführenden Schulen)
  • Klassenlehrer
Wie läuft die Studie ab?

Das Projekt dauert vier Jahre, zu drei verschiedenen Messzeitpunkten (2010, 2012 und 2014) werden jeweils vier Klassenstufen mittels Fragebögen befragt. Dadurch kann die langfristige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen verfolgt werden. Zum Messzeitpunkt 1 (2010) wurden die Klassenstufen 1, 3, 5 und 7 in die Studie aufgenommen. 1223 Eltern, 303 Schüler waren zu einer Teilnahme bereit, 705 Bögen wurden durch die Lehrer ausgefüllt. 

 

Zum Nachlesen: Ergebnisse des 1. Messzeitpunkts (2010)

 

Zum Messzeitpunkt 2 (2012) wurden die Klassenstufen 1, 3, 5, 7 und 9 angesprochen und mittels Fragebögen befragt. 1397 Eltern und 641 Schüler beantworteten zum Messzeitpunkt 2 (2012) einen Fragebogen, ebenso wurden 894 Fragebögen durch Lehrer ausgefüllt.

 

Zum Nachlesen: Ergebnisse des 2. Messzeitpunkts (2012)

 

Aktuelles: Zum Messzeitpunkt 3 (Frühjahr 2014) steht nun die abschließende Befragung an. Diese richtet sich an die Klassenstufen 3, 5, 7 und 9 (die Schüler werden nur in den weiterführenden Schulen befragt). Auch hier kann wieder jede(-r) mitmachen, egal ob er oder sie vor zwei oder vier Jahren bereits teilgenommen hat oder nicht.

 

Wichtig: Zur Teilnahme der Schüler und Lehrer wird das Einverständnis der Erziehungsberechtigten benötigt.

 

Über alles Weitere werden sie rechtzeitig über die Schule informiert.

 

Zum Nachlesen: Die Fragebögen

 

Der Datenschutz unserer Teilnehmer erfolgt nach dem Standard für klinische Studien und einem schriftlich festgelegten Datenschutzkonzept. Die gewonnenen Daten werden in anonymisierter Form ausgewertet, d. h. mit Nummern codiert. Die persönlichen Daten werden separat gespeichert und von einer Dokumentarin verwaltet. Diese persönlichen Daten können nicht mehr den codierten Antworten zugeordnet werden und werden zum Ende der Untersuchung gelöscht.

 

Häufig gestellte Fragen zum Datenschutz

 

Vorträge und Veröffentlichungen

 

Literaturtipps

 

Weiterführende Links

 

Kontakt

 

Kooperationspartner (Runder Tisch Schulsozialarbeit)
  • Kinder- und Jugendamt
  • Gesundheitsamt
  • Pädagogische Hochschule
  • Staatliches Schulamt
  • Polizeidirektion
  • Institut für Kriminologie
  • Mitarbeiter und Träger der Schulsozialarbeit
  • Elternvertreter
  • Schulleiter

 

Gefördert von der Stadt Heidelberg