Übersicht

 

Die Forschung der Abteilung Innere Medizin IV hat den Hauptschwerpunkt auf dem Gebiet der Grundlagenforschung. Das molekulare Verständnis von Membrantransportmechanismen steht ganz im Vordergrund. Ziel der Forschung ist es, einen Beitrag zur Pathophysiologie von Stoffwechselerkrankungen zu leisten. Die Leber und der Darm sind dabei von hervorragendem Interesse. Daneben beschäftigen sich andere Arbeitsgruppen der Abteilung mit zellbiologischen Aspekten von Infektionskrankheiten, insbesondere der Hepatitis B- und C-Virusinfektion, der Helicobacter-Besiedlung des Magens und der Sepsis. Antigenprozessierung, die Immunreaktivität des Darms, Apoptoseforschung und neue therapeutische Strategien (Gentherapie, Stammzelltherapie) sind weitere grundlagen- orientierte Schwerpunkte der Abteilung.

 

Die klinische Forschung fokussiert auf die Diagnostik und Therapie von genetisch bedingten Erkrankungen (M. Wilson, Hämochromatose). Wir sind ein wissenschaftliches Zentrum zur Behandlung von Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (z.B. klinische Studie zur Evaluierung der endoskopischen Gallengangsdilatation) bzw. zur Therapie der portalen Hypertension (z.B. klinische Studien zur Beurteilung von TIPSS vs. Ösophagusvarizenligatur).

Wir beteiligen uns an großen multizentrischen Studien zur Behandlung von chronischen Hepatitiden sowie von gastrointestinalen Tumoren oder initiieren selber solche Studien.

 

Die Stärke unseres wissenschaftlichen Ansatzes ist der unmittelbare Wissenstransfer von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung.

 

 

 

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