Medizinische Biometrie
Medizinische Biometrie und Informatik

Willkommen bei der Abteilung Medizinische Biometrie

Die Abteilung Biometrie des Instituts für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI) verfügt über langjährige und umfangreiche Expertise sowohl in der biometrisch-statistischen Methodenentwicklung und Beratung als auch in Planung, Durchführung und Auswertung patientenorientierter Forschungsprojekte. Das IMBI engagiert sich vielfältig in der universitären und außeruniversitären Lehre, sowie im berufsbegleitenden Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics. Die von den Arbeitsgruppen des IMBI betreuten Forschungsprojekte decken das gesamte Spektrum medizinischer Fachgebiete ab und umfassen neben klinischen Therapiestudien aller Phasen auch Diagnose- und Prognosestudien, genetische Studien, Versorgungsforschung, Systematische Reviews sowie klinische Register.

 

Über das IMBI ist auch ein Artikel erschienen - lesen Sie hier, welche vielfältigen Aktivitäten und Projekte wir unterstützen.

 


07. Dezember 2016

Aktuelle Stellenausschreibung des IMBI

Das Institut für Medizinische Biometrie und Informatik sucht derzeit zur Verstärkung seines Teams eine/n engagierte/n, motivierte/n und qualifizierte/n Biometriker/in. Weitere Informationen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

 

 

21. November 2016

Klinische Studie zum Vergleich von Sedierung und Vollnarkose bei endovaskulärer Thrombektomie unter Beteiligung des IMBI durchgeführt und in JAMA publiziert

Zur Untersuchung des Effekts einer Sedierung im Vergleich zur Vollnarkose auf die unmittelbare neurologische Verbesserung bei Patienten mit einem Hirninfarkt wurde eine randomisierte klinische Studie durchgeführt. Eingeschlossen wurden Patienten, die einer endovaskulären Thrombektomie unterzogen werden mussten. Die Studie wurde von der Neurologischen Klinik in Heidelberg initiiert und geleitet, das IMBI unterstützte das Datenmanagement und war für das statistische Design und die Auswertung verantwortlich. Die Ergebnisse wurden nun im Journal of the American Medical Association veröffentlicht.

 

Effect of Conscious Sedation vs General Anesthesia on Early Neurological Improvement Among Patients With Ischemic Stroke Undergoing Endovascular Thrombectomy – A Randomized Clinical Trial

18. November 2016

Bester Abstract auf der European Public Health Conference

Auf der 9. European Public Health Conference (9.-12. November 2016) in Wien erhielt Dr. Kayvan Bozorgmehr (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung) für ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI) den "Best Abstract Prize". Bei dem ausgezeichneten Konferenzbeitrag "Multiple deprivation and distribution of vulnerable asylum seekers: a small-area analysis in Germany", der unter mehr als 1350 Einreichungen die beste Bewertung erhielt, handelt es sich um eine räumlich-epidemiologische Analyse zur Verteilung von Asylsuchenden in Deutschland, die Methoden der Bayesianischen Statistik verwendet. Weitere Beteiligte neben Dr. Bozorgmehr waren Prof. Dr. Oliver Razum (Bielefeld), Prof. Dr. Joachim Szecsenyi (Heidelberg), Dr. Werner Maier (München) und Dr. Christian Stock (Heidelberg). Herr Dr. Bozorgmehr erhielt für seine Präsentation zudem den Ferenc Bojan Young Investigator Award 2016.

05. Oktober 2016

Systematischer Review zum prognostischen Effekt kardialer Rehabilitationsprogramme

Der Systematische CROS-Review zum prognostischen Effekt kardialer Rehabilitationsprogramme bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ist als Publikation beim European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) angenommen worden und hat zusätzlich den 1. Posterpreis in der Kategorie "Prävention und Rehabilitation" auf dem European Society of Cardiology (ESC) Kongress 2016 in Rom gewonnen:

The prognostic effect of cardiac rehabilitation in the era of acute revascularization and statin therapy, a systematic review and meta-analysis of randomized and non-randomized studies -- the Cardiac Rehabilitation Outcome Study (CROS)

16. September 2016

Die Ampel steht auf Grün

Der weiterbildende berufsbegleitende Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics durchläuft zurzeit den Qualitätsregelkreis, das sogenannte Q+Ampel Verfahren, der Universität Heidelberg zur systematischen Qualitätsprüfung und Weiterentwicklung von Studium und Lehre. Das Q+Ampel Verfahren fungiert als regelmäßiges Screening-, Monitoring- und Bewertungsverfahren. In diesem Rahmen erfolgt die universitätsinterne Re-Akkreditierung der Studiengänge.

Innerhalb der letzten 2 Jahren wurden über verschiedene Evaluationsinstrumente, u.a. Studiengangsbefragung, externes fachwissenschaftliches Gutachten, Evaluation der Lehrveranstaltungen, Daten über die Qualität unseres Masterstudiengangs erhoben und ausgewertet. Im Juli fand dann die Q+Ampel Klausur zur Besprechung der Ergebnisse und Stellungnahme unsererseits statt. Aufgrund der vollumfänglichen Erfüllung aller Qualitätskriterien auf höchstem Niveau erhielt unser Masterstudiengang als Gesamtbewertung eine grüne Ampelschaltung und somit die bestmöglichste Bewertung innerhalb dieses Systems.

Getreu dem Motto "Nach der Q+Ampel ist vor der Q+Ampel" wird sich nach dem noch ausstehenden Audit der nächste Evaluationszyklus anschließen für eine fortwährende Qualitätssicherung

05. September 2016

GMDS Förderpreis für Tanja Proctor

Für ihre Abschlussarbeit „Modelling time-dependency of adverse events in statistical analysis of clinical trials“ erhielt Tanja Proctor auf der HEC-Tagung 2016 den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) für den Bereich Medizinische Biometrie. Die wissenschaftliche Arbeit entstand am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik in Freiburg unter Supervision von Prof. Dr. Martin Schumacher.

23. August 2016

DFG fördert Projekt der Frauenklinik unter Beteiligung des IMBI mit 1 Mio Euro

Die DFG fördert ein Projekt der Frauenklinik (Professor Dr. Jörg Heil) unter Beteiligung des IMBI mit über 1 Millionen Euro. Die RESPONDER Studie untersucht das Potential vakuum-assistierter Biopsien zur Diagnose von Komplettremissionen nach neoadjuvanter Chemotherapie bei Frauen mit Brustkrebs. Langfristiges Ziel dieses Forschungsprojektes ist es Frauen mit sehr gutem Ansprechen auf die Chemotherapie eine Operation zu ersparen.

19. Juli 2016

Neuer Turnus 2016 im Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics

Der Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics erfreut sich weiterin einem sehr großen Interesse und Zuspruch. Für den neuen Turnus gab es bis zum Bewerbungsschluss Mitte Juni eine Vielzahl an Bewerbungen. Der Zulassungsprozess konnte nun erfolgreich durchgeführt werden, so dass im Oktober, zum Start des Wintersemesters 16/17, wieder mit der maximalen Zahl von 30 Studierenden geplant werden kann. Da der Studiengang alle zwei Jahre angeboten wird, gibt es zum Wintersemester 18/19 wieder die Möglichkeit, das Studium aufzunehmen. Einzelkurse könen auch im laufenden Turnus belegt werden. Über einen Informationsabend zum Studium werden wir rechtzeitig informieren.

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