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Medizinische Biometrie
Medizinische Biometrie und Informatik

Willkommen bei der Abteilung Medizinische Biometrie

Die Abteilung Biometrie des Instituts für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI) verfügt über langjährige und umfangreiche Expertise sowohl in der biometrisch-statistischen Methodenentwicklung und Beratung als auch in Planung, Durchführung und Auswertung patientenorientierter Forschungsprojekte. Das IMBI engagiert sich vielfältig in der universitären und außeruniversitären Lehre, sowie im berufsbegleitenden Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics. Die von den Arbeitsgruppen des IMBI betreuten Forschungsprojekte decken das gesamte Spektrum medizinischer Fachgebiete ab und umfassen neben klinischen Therapiestudien aller Phasen auch Diagnose- und Prognosestudien, genetische Studien, Beobachtungs- und Evaluationsstudien, Systematische Reviews sowie klinische Register.

 

Über das IMBI ist auch ein Artikel erschienen - lesen Sie hier, welche vielfältigen Aktivitäten und Projekte wir unterstützen.

 


28. November 2017

Sommerschule „Bayes‐Methoden in der klinischen Forschung“

Das IMBI plant und organisiert vom 20. - 22. Juni 2018 eine Sommerschule „Bayes‐Methoden in der klinischen Forschung“ in Lambrecht/Pfalz. Für klinische Studien der Phasen I, II und III werden Bayesianische Verfahren für typische Anwendungssituationen präsentiert. Darüber hinaus wird vorgestellt, wie derartige Methoden zur Entscheidungsunterstützung in klinischen Studien, zur integrierten Planung von Arzneimittel-Entwicklungsprogrammen und zur Evidenzsynthese nutzbringend eingesetzt werden können. Die Sommerschule wird unterstützt durch die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) und die Deutsche Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR).

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Workshop zum DFG-geförderten Projekt “Entwicklung zweier optimierter Scores zur patientenorientierten Messung des ästhetischen und funktionellen Ergebnisses nach brusterhaltender Therapie des Mammakarzinoms zum der Zwecke der optimierten Therapieevaluation – ein interdisziplinäres Projekt der Frauenheilkunde und der Medizinischen Biometrie“

Am Freitag, den 8.12.2017 ab 14 Uhr veranstaltet das IMBI einen Workshop zur Entwicklung und Optimierung zweier Scores eines häufig benutzten Fragebogens aus der Senologie. Dieser soll die Einschätzung des ästhetischen und funktionellen Ergebnisses nach einer brusterhaltenden Therapie bei Mammakarzinom aus Patientensicht messen. Für diese Veranstaltung konnten zwei hochangesehen Experten im Bereich der Test- und Fragebogenkonstruktion gewonnen werden: Herr Prof. Dr. Helfried Moosbrugger von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und Herr Augustin Kelava von der Eberhard Karls Universität Tübingen. Deren Beiträge werden von statistischen und medizinischen Vorträgen des Projektteams umrahmt. Der vorläufige Veranstaltungsplan kann hier eingesehen werden. Interessenten sind herzlich willkommen!

26. Oktober 2017

BMBF fördert Studie „Holistic Care Program for Elderly Patients to Integrate Spiritual Needs, Social Activity and Self-efficacy into Disease Management in Primary Care“ (HoPE-S³) unter Beteiligung des IMBI

Strategien zur Verbesserung der Versorgung älterer, multimorbider Patienten konzentrieren sich oft auf die Implementierung evidenzbasierten Wissens durch Standardisierungen und strukturierte Assessments. In Deutschland führen Hausärzte beispielsweise Disease Management Programme (DMPs) durch, um die Versorgung chronisch Kranker zu verbessern. Die Wichtigkeit solcher Maßnahmen ist unbestritten, jedoch besteht das Risiko, andere Dimensionen der Versorgung, wie die „spirituellen“ Bedürfnisse der Patienten, soziale Teilhabe und Selbstwirksamkeit zu vernachlässigen. Studien zeigen, dass diese Aspekte vor allem bei älteren Patienten Auswirkung auf das Wohlbefinden und die Therapietreue/die Einstellung zur Medikation haben. In der clusterrandomisierten Studie HoPE-S³, welche im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ gefördert wird, wird unter der Leitung von Prof. J. Szecsenyi (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Universität Heidelberg) exploriert, wie sich eine Ergänzung etablierter DMPs um Interventionen zur Adressierung dieser Dimensionen (darunter Schulung von Hausärzten in spiritueller Anamnese, Schulung von med. Fachangestellten in motivierender Gesprächsführung, Einrichtung einer Datenbank mit regionalen Angeboten zur Erleichterung sozialer Aktivitäten, „Infozepte“ für nicht-pharmakologische von Patienten selbst durchführbare Maßnahmen) zur Stärkung der Selbstwirksamkeit bei älteren Patienten mit Polypharmazie auf relevante Zielkriterien auswirkt. Das IMBI ist im Rahmen der Studie für die biometrische Planung und die statistische Analyse verantwortlich.

13. Oktober 2017

Internationale Konferenz über Störungen des Sozialverhaltens bei Mädchen: Ergebnisse der europäischen multizentrischen FemNAT-CD-Studie

Nach vier Jahren intensiver Forschung und Zusammenarbeit stellt das EU-geförderte Forschungsprojekt FemNAT-CD seine Ergebnisse am 26.01.2018 in Frankfurt der Öffentlichkeit vor. Die multizentrische Studie hat die zugrunde liegenden Mechanismen von Störungen des Sozialverhaltens bei Mädchen und jungen Frauen (neun bis 18 Jahren) erforscht mit dem Ziel, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für diese Beeinträchtigung zu entwickeln. Die Europäische Union hat die FemNAT-CD-Studie über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren mit fast sechs Millionen Euro gefördert. Das IMBI war für Biometrie und Datenmanagement verantwortlich. Die Pressemitteilung zur Konferenz kann hier eingesehen werden.

04. Oktober 2017

Publikation der ChroPac-Studie im Lancet unter Koautorenschaft von IMBI-Mitarbeitern erschienen

In der klinische Studie ChroPac wurden zwei chirurgische Techniken (Duodenum-erhaltende  Pankreaskopfresektion  und  Pankreatico-Duodenektomie)  bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung in einem randomisierten, kontrollierten, doppelblinden und multizentrischen Design verglichen. Die primäre Fragestellung bezog sich auf die Lebensqualität der Patienten im Zeitraum von 24 Monaten nach Operation. Die Durchführung dieser Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, das IMBI war für Biometrie und Datenmanagement verantwortlich.  In der ChroPac-Studie zeigte sich kein Unterschied bezüglich der Lebensqualität zwischen den beiden Operationsverfahren. Vorteile für die Duodenum-erhaltende  Pankreaskopfresektion, die in vorangehenden monozentrischen und nicht-verblindeten Studien teilweise beobachtet wurden, bestätigten sich damit in dieser ersten „großen“ Studie zu dieser Fragestellung, in der 250 Patienten randomisiert wurden, nicht. Die Studienergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Zeitschrift Lancet unter der Koautorenschaft von IMBI-Mitarbeitern publiziert.

20. September 2017

Neue Runde im weiterbildenden Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics in Heidelberg

Im Masterstudiengang Medical Biometry/Biostatistics startet nächstes Jahr zum Wintersemester der 7. Turnus. Die Bewerbung ist bis zum 15. Juni 2018 möglich.

Am 02. Februar 2018 findet einen Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt. Hier stellen wir den Aufbau des Studiums mit seinem Kurssystem und den berufsbegleitenden Credits vor, wir gehen auf die Ausbildungsinhalte ein und informieren über Bewerbung sowie Zulassung zum Studiengang. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Prof. Dr. Meinhard Kieser
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