Institut für Medizinische Psychologie
Zentrum für Psychosoziale Medizin

Gynäkologische Psychologie

Arbeitsgruppe "Gynäkologische Psychologie"
(v. l.: Opens internal link in current windowMaren Schick, Opens internal link in current windowSophie Schweizer, Opens internal link in current windowTewes Wischmann, Opens internal link in current windowBeate Ditzen, Opens internal link in current windowKatja Schmalenberger; nicht abgebildet: Opens internal link in current windowRéka Sexty, Anna-Lena Zietlow)

 

Übersicht über die Projekte (Initiates file downloadhier als PDF):

Cross-cultural comparison of fertility specific quality of life in German, Hungarian and Jordanian couples

In dem Projekt werden infertilitätsbezogene Lebensqualität und persönliches Geschlechtsrollenverhalten infertiler Paare in Deutschland, in Ungarn und in Jordanien untersucht. Im Fokus des Projekts stehen mögliche gemeinsame und unterschiedliche psychosoziale Aspekte der Paare, die aus verschiedenen kulturellen Hintergründen stammen.

Laufzeit:2012-2015
Förderung:Europäische Union und Republik Ungarn, teilweise durch den Europäischen Sozialfonds im Rahmen TÁMOP-4.2.4.A/2-11/1-2012-0001 ‘National Excellence Program’ (Stipendium für R. Sexty)
Leitung:Réka Sexty, Opens internal link in current windowTewes Wischmann
Kontakt:Réka Sexty, Opens internal link in current windowTewes Wischmann
Zwischenergebnisse:Ein kleinerer Unterschied als erwartet zeigte sich in der infertilitätsbezogenen Lebensqualität der Paare aus Deutschland, Ungarn und Jordanien, der kulturell begründet werden kann. Der Unterschied in den jeweiligen Studiengruppen war größer als der Unterschied zwischen den Studiengruppen aus denverschiedenen Ländern.  In den ungarischen und deutschen Studiengruppen scheint "kombiniertes" Geschlechtsrollenverhalten (Gebrauch von sowohl "expressiven" als auch "instrumentellen" Verhaltensweisen) mit höherer Lebensqualität zusammenzuhängen, verglichen mit "expressiven" und "neutralen" Verhaltensweisen.
Publikationen:Réka E. Sexty, Jehan Hamadneh, Sabine Rösner, Thomas Strowitzki, Beate Ditzen, Bettina Toth, Tewes Wischmann (2016): Opens external link in new windowCross-cultural comparison of fertility specific quality of life in German, Hungarian and Jordanian couples attending a fertility center. HQLO (in print).

Réka E. Cserepes, Antal Bugán, Tamás Kőrösi, Bettina Toth, Sabine Rösner, Thomas Strowitzki, Tewes Wischmann (2014): Opens external link in new windowInfertility specific quality of life and gender role attitudes in German and Hungarian involuntary childless couples. Geburtshilfe Frauenheilkd. 74(11): 1009–1015.

Testtheoretische Überprüfung des FertiQoL an einer deutschen Stichprobe

Der Fragebogen „FertiQoL“ ist international entwickelt worden, um die emotionalen, kognitiv-körperlichen, paarbezogenen und sozialen Aspekte der fertilitätsspezifischen Lebensqualität zu erfassen. In dem Projekt wird der Fragebogen an einer Stichprobe (N=596) deutscher Paare bzw. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch aus Heidelberg (N=452 Frauen und Männer), Lübeck (N=119 Frauen) und München (N=25 Frauen) getestet.

Laufzeit:seit 2012
Leitung:Réka Sexty, Opens internal link in current windowTewes Wischmann
Kontakt:Réka Sexty, Opens internal link in current windowTewes Wischmann
Zwischenergebnisse:Die Vier-Faktoren-Struktur der Standardisierungsstichprobe des Fragebogens FertiQoL wurde in unserer Analyse nicht bestätigt, aber eine stabile Struktur mit drei Faktoren wurde sowohl für die weiblichen als auch für die männlichen Subgruppen gefunden.
Publikationen:Réka E. Sexty, Georg Griesinger, Jana Kayser, Mariana Lallinger, Sabine Rösner, Thomas Strowitzki, Bettina Toth, Tewes Wischmann: Psychometric characteristics of the International FertiQoL questionnaire in a German sample of infertile women and men (in Vorbereitung)

Unerfüllter Kinderwunsch bei Männern

Qualitative und quantitative Untersuchung von Unerfülltem Kinderwunsch bei Männern im Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit, Rollenkonstrukten und Kontrollüberzeugungen. Zudem  wurden die Dauer und Intensität des Behandlungsprozesses sowie Gründe für die Kinderlosigkeit in Bezug auf die Lebenszufriedenheit analysiert.
Laufzeit:2013
Leitung:Maren Schick, Opens internal link in current windowTewes Wischmann
Kontakt:Opens internal link in current windowMaren Schick
Publikationen:

Schick, M., Rösner, S., Toth, B., Strowitzki, T., & Wischmann, T. (2015). Opens external link in new windowExploring involuntary childlessness in men - A qualitative study assessing quality of life, role aspects and control beliefs in men’s perception of the fertility treatment process. Human Fertility. (EPub ahead of print)


Schick, M., Rösner, S., Toth, B., Strowitzki, T., Jank, A., Kentenich, H., Thoene C., & Wischmann, T. (2015). Opens external link in new windowEffects of medical causes, role concepts and treatment stages on quality of life in involuntary childless men. Andrologia (EPub ahead of print)

Einstellung zu "Social Freezing"

Erfassung der Einstellungen von Frauen und Männern zu der kontrovers diskutierten Thematik um das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen mittels einer anonymisierten Online-Erhebung. Im Besonderen soll der Einfluss von verschiedenen sozio-kulturellen Milieus auf die Einstellungen zu 'Social Freezing' in Deutschland untersucht werden.
Laufzeit:2015
Leitung:Maren Schick, Réka Sexty, Lisa Göpfert, Tewes Wischmann, Beate Ditzen
Kontakt:Opens internal link in current windowMaren Schick
Zwischenergebnisse:Von April bis Juni 2015 beteiligten sich 553 Frauen und 90 Männer an dieser Online-Umfrage.
Publikationen:

Schick M, Sexty R, Ditzen B, Wischmann T (2017): Attitudes towards “social oocyte freezing” from a socio-cultural perspective. Geburtsh Frauenheilk 77(7): 747-755.

Entwicklung eines Evaluationsinstrumentes für die psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch zur Qualitätssicherung

In Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg und der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD) wurde eine Online-Evaluation der psychosozialen Kinderwunschberatung duchgeführt. An dieser anonymen Umfrage konnten alle Fachkräfte der psychosozialen Kinderwunschberatung und deren Klient/inn/en teilnehmen. Weitere Informationen zu dieser Umfrage können Sie unter forschung@bkid.de erhalten.
Laufzeit:2016-2017
Leitung:Birgit Mayer-Lewis, Petra Thorn, Tewes Wischmann
Kontakt:Tewes Wischmann
Zwischenergebnisse:Diese Online Umfrage war vom 1. April 2016 bis zum 31. März 2017 freigeschaltet. Die Auswertung erfolgt.
Publikationen:

 (in Vorbereitung)

Stress, Partnerschaft, Sexualität und Schmerzerleben bei Endometriose

In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Frauenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg wird der Zusammenhang von Partnerschaft und Sexualität bei Frauen mit und ohne Endometriose und deren Partnern sowie der Einfluss von psychosozialen Variablen wie Schmerzerleben, Stress, Depression, Ängstlichkeit, Spiritualität und Kinderwunsch in Bezug auf Endometriose erforscht.
Laufzeit:2016-2018
Leitung:Opens internal link in current windowMaren Schick,Opens internal link in current window Tewes Wischmann, Opens internal link in current windowBeate Ditzen, Sabine Rösner und Ariane Germeyer
Kontakt:Opens internal link in current windowMaren Schick

Der Einfluss des Menstruationszyklus auf Entscheidungsfindungsprozesse

Alltägliche Entscheidungssituationen bieten der handelnden Person meist zahlreiche Reaktionsmöglichkeiten. Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, muss deshalb zunächst eine überschaubare Menge an Optionen generiert werden. Aufgrund sich mehrender Befunde zu den affektiven, motivationalen und kognitiven Effekten des Menstruationszyklus untersuchen wir in diesem Projekt, ob (1) sich die Anzahl und die kreative und soziale Qualität der generierten Handlungsoptionen in alltäglichen Entscheidungsprozessen über den Menstruationszyklus hinweg verändert, und ob (2) diese Veränderungen bei allen Frauen und in unterschiedlichen Situationen zu beobachten sind.
Laufzeit:seit 2016
Leitung:Opens internal link in current windowSophie Schweizer, Opens internal link in current windowKatja Schmalenberger, Opens internal link in current windowBeate Ditzen
Kontakt:Opens internal link in current windowSophie Schweizer, Opens internal link in current windowKatja Schmalenberger

Positive Ausrichtung bei unerfülltem Kinderwunsch (PAKI) – eine Smartphone-gestützte Interventionsstudie

In dieser Studie soll in einem randomisierten kontrollierten Prä-Post-Design die Wirksamkeit einer Smartphone gestützten psychosozialen Intervention bei Frauen und Männern in Kinderwunschbehandlung überprüft werden. Hierzu werden zu zwei Zeitpunkten in vierwöchigem Abstand eine Interventions- und eine Vergleichsinterventionsgruppe von je n=60 Paaren in Kinderwunschbehandlung untersucht. Beide Gruppen erhalten in der vierzehntägigen Wartezeit zwischen Eizellpunktion und Schwangerschaftstest (bzw. Wiedereintritt der Monatsblutung) täglich per Smartphone entweder Techniken der positiven Ausrichtung, d. h. einen von dreizehn Aussagesätzen zur Induktion positiver Kognitionen bzw. Verhaltensweisen (Interventionsgruppe) oder kognitive Denksportaufgaben (Vergleichsinterventionsgruppe) übermittelt. Die Studie wird zusammen mit der Kinderwunschambulanz und mit der Forschungsstelle für Psychotherapie durchgeführt.
Laufzeit:2017-2018
Leitung:Maren Schick, Tewes Wischmann, Beate Ditzen, Ariane Germeyer und Steffi Bauer
Kontakt:PAKI.Studie@med.uni-heidelberg.de

Weitere durchgeführte Projekte (in Auswertung)

Laufende und geplante Projekte

  • Screening psychischer Vulnerabilität bei hormonellen Schwankungen
  • Zyklusabhängigkeit kognitiver Prozesse
  • Protektive und Risikofaktoren bei unerfülltem Kinderwunsch - eine Multicenterstudie in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Evaluation of different effects of psychosocial intervention modules in a group therapy setting for infertile women and men in Chile and Germany (Cooperation research project Santiago/Chile and Heidelberg/Germany)
  • Fertility and sexuality knowledge in couples seeking fertility treatment (Cooperation research project Porto/Portugal and Heidelberg/Germany)

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Adresse und Anreise

Institut für Medizinische Psychologie
Bergheimer Straße 20
69115 Heidelberg
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