Gastroenterologie, Hepatologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen

Polyposis-Sprechstunde

Spezialsprechstunde für Polyposis-Syndrome des Magen-Darm-Traktes

Kontakt

E-Mail schreiben 06221 56-38103 06221 56-5697

Termin nur nach telefonischer Vereinbarung

Telefonische Servicezeit

Mo, Mi 10:00 – 15:00  

Adresse

Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Gebäude 6410
Zimmernummer 417
Anfahrt

Leiter der Polyposis-Sprechstunde

Prof. Dr. med. Ronald Koschny
Prof. Dr. med. Ronald Koschny

Schwerpunkt

interventionelle Endoskopie, experimentelle Endoskopie, Polyposis-Syndrome

Ärztliche Mitarbeiter

Dr. med. Cyrill Wehling
Dr. med. Cyrill Wehling

Schwerpunkt

Interventionelle Endoskopie, Polyposis-Syndrome

Dr. med. Yoana Eckstein
Dr. med. Yoana Eckstein

Schwerpunkt

Endoskopie, Polyposis-Syndrome, Funktionsdiagnostik

Dr. med. Alexander Franke
Dr. med. Tillmann Pompecki

Sprechstundenorganisation

Jessica Langel
Yvonne Frank

3. Heidelberger Polyposis-Kongress

Am Samstag, den 24.1.2026 fand unser 3. Heidelberger Polyposis-Kongress statt. Unseren Vor-Ort. als auch den Online-Teilnehmern konnten wir Neues aus der Polyposis Sprechstunde vorstellen. Dieses Jahr haben wir eine neue Idee: statt langer Vorträge der einzelnen Fachdisziplinen, diskutierten unsere Experten aus allen Kliniken gemeinsam einen virtuellen Fall, anhand dessen wir den langen Lebensweg eines FAP-Patienten darstellen konnten. Interessant war die Publikumsmeinung zu verschiedenen Fragen, die in einem Voting-Prozess abgefragt wurde.

So ganz kommt man um den klassischen Vortrag nicht herum. Am Nachmittag berichteten wir in 3 spannenden Vorträgen Neuigkeiten aus der Forschung und zu häufigen klinischen Problemen aus den Themenbereichen Stomaversorgung und Pouchitis.

 

Der nächste Polyposis-Kongress wird am 20.02.2027 stattfinden. Hierzu möchten wir Sie jetzt schon gerne einladen.

1. Heidelberger Polyposis-Kongress

Am Samstag den 24.2.2024 fand unser 1. Heidelberger Polyposis-Kongress statt. 

Den Flyer zum Download finden Sie hier.

Nach dem Umzug der FAP-Sprechstunde aus der Chirurgischen in die Medizinische Klinik müssen wir die Organisationsstruktur den aktuell knappen Personalressourcen anpassen. Eine durchgehende telefonische Betreuung unserer Patienten können wir derzeit nicht gewährleisten und bitten darum um Anfragen und Kontaktaufnahmen per Email an folgende Adresse: 

FAP.MED4@med.uni-heidelberg.de

Wir versuchen Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten.

Um die Wartezeiten in unserer Klinik kurz zu halten, empfiehlt es sich - soweit möglich – die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wie Abdomensonographie, Schilddrüsensonographie und MRT bereits heimatnah durchführen zu lassen und die Befunde per Post oder Fax zu senden.

Wir haben für Sie folgende wichtige Telefonnummern und Ansprechpartner zusammengestellt:

TERMINVEREINBARUNG ERWACHSENE:

Leitstelle Gastroenterologie

Tel. 06221 56-8702 | Fax 06221 56-5255

Leitstelle Endoskopie

Tel. 06221 56-8713 | Fax 06221 56-8904

Genetische Sprechstunde

Tel. 06221 56-5087
sprechstunde.genetik@med.uni-heidelberg.de

Leitstelle NCT Sarkomsprechstunde

Tel. 06221 56-5924 | Fax 06221 56-4757
nct.patientenzentrum@med.uni-heidelberg.de

Psychoonkologische Ambulanz

Tel. 06221 56-4727

 

DIE BETREUUNG VON PATIENTEN MIT EINEM POLYPOSIS-SYNDROM IST TEAM-ARBEIT. ENG MIT UNS ZUSAMMEN ARBEITEN DIE KOLLEGEN FOLGENDER KLINISCHER FACHRICHTUNGEN UND FORSCHUNGSREINRICHTUNGEN:

Familiäre adenomatöse Polyposis coli (FAP)

Bei der Familiären Adenomatösen Polyposis coli (FAP) handelt es sich um eine seltene Erbkrankheit, bei der Schleimhautpolypen hundert- bis tausendfach im Dickdarm (Kolon) auftreten. Polypen sind erst einmal gutartige Schleimhautaufwerfungen, die vereinzelt bei allen Menschen entstehen können. Ihre Größe reicht von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Die Statistik geht von einem Betroffenen pro 5.000 bis 10.000 Einwohner aus.

Aufgrund der mikroskopischen Struktur bezeichnen Ärzte die massenhafte Polypenansammlung als Adenome (gutartige Geschwulst aus Drüsengewebe). Ohne Behandlung entwickelt sich bei nahezu allen FAP-Patienten aus mindestens einem dieser Adenome über die Jahre Dickdarmkrebs. Weltweit sind etwa ein Prozent aller Dickdarmerkrankungen auf eine FAP zurückzuführen.