Polyposis-Sprechstunde
Spezialsprechstunde für Polyposis-Syndrome des Magen-Darm-Traktes
Leiter der Polyposis-Sprechstunde

Schwerpunkt
interventionelle Endoskopie, experimentelle Endoskopie, Polyposis-Syndrome
Ärztliche Mitarbeiter

Schwerpunkt
Endoskopie, Polyposis-Syndrome, Funktionsdiagnostik


Sprechstundenorganisation


3. Heidelberger Polyposis-Kongress
Am Samstag, den 24.1.2026 fand unser 3. Heidelberger Polyposis-Kongress statt. Unseren Vor-Ort. als auch den Online-Teilnehmern konnten wir Neues aus der Polyposis Sprechstunde vorstellen. Dieses Jahr haben wir eine neue Idee: statt langer Vorträge der einzelnen Fachdisziplinen, diskutierten unsere Experten aus allen Kliniken gemeinsam einen virtuellen Fall, anhand dessen wir den langen Lebensweg eines FAP-Patienten darstellen konnten. Interessant war die Publikumsmeinung zu verschiedenen Fragen, die in einem Voting-Prozess abgefragt wurde.
So ganz kommt man um den klassischen Vortrag nicht herum. Am Nachmittag berichteten wir in 3 spannenden Vorträgen Neuigkeiten aus der Forschung und zu häufigen klinischen Problemen aus den Themenbereichen Stomaversorgung und Pouchitis.
Der nächste Polyposis-Kongress wird am 20.02.2027 stattfinden. Hierzu möchten wir Sie jetzt schon gerne einladen.
2. Heidelberger Polyposis-Kongress
Am Samstag den 22.2.2025 fand unser 2. Heidelberger Polyposis-Kongress statt.
Den Flyer zum Download finden Sie hier.

1. Heidelberger Polyposis-Kongress
Am Samstag den 24.2.2024 fand unser 1. Heidelberger Polyposis-Kongress statt.
Den Flyer zum Download finden Sie hier.


Nach dem Umzug der FAP-Sprechstunde aus der Chirurgischen in die Medizinische Klinik müssen wir die Organisationsstruktur den aktuell knappen Personalressourcen anpassen. Eine durchgehende telefonische Betreuung unserer Patienten können wir derzeit nicht gewährleisten und bitten darum um Anfragen und Kontaktaufnahmen per Email an folgende Adresse:
FAP.MED4@med.uni-heidelberg.de
Wir versuchen Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten.
Um die Wartezeiten in unserer Klinik kurz zu halten, empfiehlt es sich - soweit möglich – die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wie Abdomensonographie, Schilddrüsensonographie und MRT bereits heimatnah durchführen zu lassen und die Befunde per Post oder Fax zu senden.
Wir haben für Sie folgende wichtige Telefonnummern und Ansprechpartner zusammengestellt:
TERMINVEREINBARUNG ERWACHSENE:
Leitstelle Gastroenterologie | Tel. 06221 56-8702 | Fax 06221 56-5255 |
Leitstelle Endoskopie | Tel. 06221 56-8713 | Fax 06221 56-8904 |
Genetische Sprechstunde | Tel. 06221 56-5087 |
Leitstelle NCT Sarkomsprechstunde | Tel. 06221 56-5924 | Fax 06221 56-4757 |
Psychoonkologische Ambulanz | Tel. 06221 56-4727 |
DIE BETREUUNG VON PATIENTEN MIT EINEM POLYPOSIS-SYNDROM IST TEAM-ARBEIT. ENG MIT UNS ZUSAMMEN ARBEITEN DIE KOLLEGEN FOLGENDER KLINISCHER FACHRICHTUNGEN UND FORSCHUNGSREINRICHTUNGEN:
| Gastroenterologie | Prof. (apl) Dr. Ronald Koschny | Dr. Cyrill Wehling | Dr. Yoana Angelova |
| Chirurgie | Dr. Alexander Hamm |
| Pädiatrie | Dr. Alexander Fichtner | Markus Großmüller | PD Dr. Joachim Kunz | PD Dr. Kristian Pajtler |
| Kinderchirurgie | Prof. (apl) Dr. Patrick Günther |
| Humangenetik | Dr. Nicola Dikow | Dr. Steffen Hirsch |
| Psychosomatik | Dr. Till Bugaj |
| Sarkomsprechstunde | Prof. Dr. Gerlinde Egerer | Dr. Leonidas Apostolidis (NCT) |
| Pathologie | Prof. Dr. Albrecht Stenzinger | Dr. Matthias Kloor |
Bei der Familiären Adenomatösen Polyposis coli (FAP) handelt es sich um eine seltene Erbkrankheit, bei der Schleimhautpolypen hundert- bis tausendfach im Dickdarm (Kolon) auftreten. Polypen sind erst einmal gutartige Schleimhautaufwerfungen, die vereinzelt bei allen Menschen entstehen können. Ihre Größe reicht von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Die Statistik geht von einem Betroffenen pro 5.000 bis 10.000 Einwohner aus.
Aufgrund der mikroskopischen Struktur bezeichnen Ärzte die massenhafte Polypenansammlung als Adenome (gutartige Geschwulst aus Drüsengewebe). Ohne Behandlung entwickelt sich bei nahezu allen FAP-Patienten aus mindestens einem dieser Adenome über die Jahre Dickdarmkrebs. Weltweit sind etwa ein Prozent aller Dickdarmerkrankungen auf eine FAP zurückzuführen.


