Sektion Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie
Die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychiatrie und Psychotherapie“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs erforscht die Grundstrukturen subjektiven Erlebens und ihre Abwandlungen in psychischer Krankheit mit theoretischer und empirischer Methodik. Hierbei arbeiten Experten und Expertinnen aus den Bereichen der Psychiatrie, Philosophie und Psychologie an gemeinsamen Fragestellungen wie beispielsweise der Veränderung des Selbsterlebens, der Leiblichkeit oder der Intersubjektivität aufgrund psychischer Krankheiten.
Aktuelle Ausschreibung: Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Umfang von 20-30h pro Monat gesucht
Das Thematic Research Network „ENACTING TRUST“ an der Sektion für Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie sucht ab sofort eine wissenschaftliche Hilfskraft zur Unterstützung bei verschiedenen Projekten, zunächst bis 31. Dezember 2025 mit einer möglichen Verlängerung.
Aktuelle Veranstaltungen
"The Self in the Social World" International Conference in Heidelberg, September 24-26, 2026
Confirmed speakers: Thiemo Breyer, Hanne de Jaegher, Sanneke de Haan, Thomas Fuchs, Shaun Gallagher, Peter Henningsen, Sabine Koch, Stefano Micali, Matthew Ratcliffe, Sonja Rinofner-Kreidl, Louis Sass, Giovanni Stanghellini, Michela Summa, Christian Tewes, Dan Zahavi
For further information, please see the conference homepage.
Conference program: here
Scientific Organization:
Thomas Fuchs and Team (Section for Phenomenological Psychopathology and Psychotherapy)
Neuerscheinung
Thomas Arnold/Thomas Fuchs - Das unersättliche Selbst: Phänomenologie des Narzissmus

Narzissmus ist allgegenwärtig – als Modewort, moralischer Vorwurf, Gesellschaftsdiagnose oder klinischer Befund. Doch was verbirgt sich dahinter? Und warum sind narzisstische Menschen nicht zufriedenzustellen – unersättlich? Thomas Arnold und Thomas Fuchs entwerfen in ihrem grundlegenden Buch eine neue, phänomenologisch-existenziale Sicht des Narzissmus. Das narzisstische Selbst- und Weltverhältnis erweist sich hier als Ausdruck einer existenziellen Leere: eines leiblich gespürten Mangels an Selbstwert, der durch äußere Bestätigung, Attraktivität oder Macht nie dauerhaft gestillt werden kann.
Neuerscheinung
Verkörperte Gefühle. Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität

T. Fuchs (2024). Verkörperte Gefühle. Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität. Suhrkamp, Berlin.
Neuerscheinung
Psychiatrie als Beziehungsmedizin. Ein ökologisches Paradigma

T. Fuchs (2023): Psychiatrie als Beziehungsmedizin. Ein ökologisches Paradigma. Kohlhammer, Stuttgart.
Neuerscheinung
Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie: Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE

Fuchs, T., de Haan, S., Ludwig, M., Martin, L. (2021)
Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie. Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE
Stuttgart: Kohlhammer
Neuerscheinung
In Defense of the Human Being

Fuch, T. (2021) In Defense of the Human Being: Foundational Questions of an Embodied Anthropology. Oxford: Oxford University Press.
Aktuelle Publikationen (Auswahl)

Tewes, C., Stanghellini, G. (2020)
Time and Body. Phenomenological and Psychopathological Approaches.
Cambridge: Cambridge University Press.

Fuchs, T. (2020)
Verteidigung des Menschen. Grundfragen einer verkörperten Anthropologie
Berlin: Suhrkamp

Fuchs, T. (2020)
Randzonen der Erfahrung. Beiträge zur phänomenologischen Psychopathologie.
Freiburg: Alber.

Fuchs, T., Breyer, T. (Hrsg.) (2020)
Selbst und Selbststörungen
Freiburg: Alber.

Fuchs, T., Iwer, L., Micali, S. (Hrsg.) (2018)
Das überforderte Subjekt. Zeitdiagnosen einer beschleunigten Gesellschaft.
Berlin: Suhrkamp.

Fuchs, T. (2017). Ecology of the Brain. The Phenomenology and Biology of the Embodied Mind. Oxford: Oxford University Press. Weitere Informationen: hier

