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Sektion Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie

Die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychiatrie und Psychotherapie“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs erforscht die Grundstrukturen subjektiven Erlebens und ihre Abwandlungen in psychischer Krankheit mit theoretischer und empirischer Methodik. Hierbei arbeiten Experten und Expertinnen aus den Bereichen der Psychiatrie, Philosophie und Psychologie an gemeinsamen Fragestellungen wie beispielsweise der Veränderung des Selbsterlebens, der Leiblichkeit oder der Intersubjektivität aufgrund psychischer Krankheiten.

Aktuelle Veranstaltungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,

die DGAP (Deutsche Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie) und die Sektion für „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ des UKHD laden herzlich ein zu einem Early-Career-Workshop zum Thema "Bruchlinien der Erfahrung in sozialen Transformationen".

Der Workshop ist zweisprachig (dt./engl.) und als Präsenzveranstaltung in Heidelberg (Klinik für Allgemeine Psychiatrie) geplant. Der ausführliche Call for Abstracts und mögliche Themen finden Sie hier (dt.) und hier (engl.)

Anonymisierte Abstracts (max. 500 Wörter) für 50-minütige Vorträge (ca. 25-30 Minuten Vortrag, 20-25 Diskussion) bitten wir, bis zum 11. Dezember 2022 an Ute-Anna.Wittenberg(at)med.uni-heidelberg.de zu schicken. Deutsch- wie englischsprachige Beiträge können eingereicht werden. Rückmeldungen zu den Einreichungen werden bis zum 20. Dezember 2022 verschickt.

 

Ort: Klinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg

Datum/Uhrzeit: 24.03.2023; voraussichtlich 9-18 Uhr.

 

Wir freuen uns auf einen bereichernden Austausch!

Miriam Feix, Daniel Vespermann und Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs

(Wissenschaftliche Organisation)

30. November 2022: Offline vs. online? Beyond replacement
Dr. Lucy Osler (Cardiff University, UK)

Programm und Informationen zur Organisation für das Wintersemester 2022/23: hier (dt.) und hier (engl.) 

Liebe Kolleg*innen und Interessierte,

in diesem Semester möchten wir Sie/Euch wieder herzlich zum interdisziplinären Forschungskolloquium in der Jaspers-Bibliothek des Zentrums für Psychosoziale Medizin und online einladen. Die jeweils an einem Mittwoch von 18.15-19.45 Uhr stattfindenden Vorträge versammeln sich in diesem Semester unter dem Oberthema Verkörperung, Intersubjektivität und Digitalität - Philosophische und psychopathologische Perspektiven.

Die Vortragsreihe ist im "Hybrid-Format" und mit ausschließlich online stattfindenden Vorträgen geplant. 

Für die Teilnahme in Präsenz in Heidelberg ist gemäß der COVID-19-Bestimmungen des Universitätsklinikums Heidelberg zu beachten:

  • In den Innenräumen müssen kontinuierlich FFP2-Masken getragen werden, mit Ausnahme der Referent*innen.

 Den Zoom-Link erhalten Sie/erhaltet ihr nach Anmeldung bei Daniel.Vespermann(at)med.uni-heidelberg.de.

Wir hoffen, Sie/Euch dieses Semester wieder zahlreich - digital wie "analog" -  begrüßen zu dürfen, und freuen uns auf spannende Vorträge und lebendige Diskussionen!

 

Zoomposium-Interview mit Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs

Google-Lambda hat keinen Leib

Prof. Thomas Fuchs im Zoomposium-Gespräch mit Axel Stöcker und Dirk Boucsein zur Frage "Wie entsteht Bewusstsein?", über Neurokonstruktivismus und gesellschaftliche Veränderungen durch den Einsatz von KI.

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Vortrag von Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs

"The Bodily Continuity of the Self. Body Memory and Self-Care in Dementia"

Der am 11.07.2022 gehaltene Vortrag war Teil der Reihe “Interdisciplinary Approaches to Dementia and Aging – The Lecture Series of the Phenomenology of Dementia and Aging Network“. Die Vortragsreihe wird von Erik Norman Dzwiza-Ohlsen & Ragna Winniewski (a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne/Husserl-Archiv Köln) organisiert.

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Neuerscheinung

Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie: Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE

Fuchs, T., de Haan, S., Ludwig, M., Martin, L. (2021)
Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie. Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE
Stuttgart: Kohlhammer

Neuerscheinung

In Defense of the Human Being

Fuch, T. (2021) In Defense of the Human Being: Foundational Questions of an Embodied Anthropology. Oxford: Oxford University Press.

Interview mit Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs in "Melchior" 14/21

Verteidigung des Menschen

Ein Gespräch mit dem Philosophen und Psychiater Thomas Fuchs über Menschheitsträume, den Humbug digitaler Unsterblichkeit und die Bedeutung der Leiblichkeit (Interviewerin: Magdalena Hegglin)

Zum Interview

Interview mit Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs

Wieviel Digitalisierung verträgt der Mensch? (Online Talk mit Karoline Gil)

Nicht nur als Folge der Corona Pandemie sehen wir enorme Fortschritte in der künstlichen Intelligenz und massive Veränderungen unserer Lebenswelt durch die Digitalisierung. Damit stellen sich Fragen, wie sich diese Prozesse auf unser Verständnis vom Menschen und das Menschenbild auswirken? Wie viel Digitalisierung verträgt der Mensch?

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Aktuelle Publikationen (Auswahl)

Tewes, C., Stanghellini, G. (2020)
Time and Body. Phenomenological and Psychopathological Approaches.
Cambridge: Cambridge University Press.

Fuchs, T. (2020)
Verteidigung des Menschen. Grundfragen einer verkörperten Anthropologie
Berlin: Suhrkamp

Fuchs, T. (2020)
Randzonen der Erfahrung. Beiträge zur phänomenologischen Psychopathologie.
Freiburg: Alber.

Fuchs, T., Breyer, T. (Hrsg.) (2020)
Selbst und Selbststörungen
Freiburg: Alber.

Fuchs, T., Iwer, L., Micali, S. (Hrsg.) (2018)
Das überforderte Subjekt. Zeitdiagnosen einer beschleunigten Gesellschaft.
Berlin: Suhrkamp.

Fuchs, T. (2017). Ecology of the Brain. The Phenomenology and Biology of the Embodied Mind. Oxford: Oxford University Press. Weitere Informationen: hier

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