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Zell- und molekularbiologisches Forschungslabor

Leitung

Mitarbeitende:

Portrait von Anja Spieler
Anja Spieler

MTA

Bengi Su Tavris
Carolin Kaduk

Das Forschungslabor der Gefäßchirurgie ist eingegliedert in den großen neuen Forschungstrakt der Chirurgischen Klinik, wo zahlreiche Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen chirurgischen Teilgebieten zusammenarbeiten. Als zentrale Plattform der präklinischen und translationalen Forschungsprojekte werden hier sowohl humane als auch murine (aus Tiermodellen) Präparate und Blutproben für weitere Untersuchungen aufgearbeitet.

Die Blutproben werden in unterschiedliche Bestandteile zerlegt, um Plasma und Zellen getrennt untersuchen zu können. Je nach Forschungsfrage werden die Bestandteile in der VBBH bei -80°C bis -150°C kryokonserviert oder direkt weiterverarbeitet. An diesen Proben führen wir im Laufe unserer Forschungsprojekte genetische, molekularbiologische, immunbiochemische und zellbiologische Untersuchungen durch.

Die Gefäßwandpräparate werden zum Teil formalinfixiert und in Paraffin eingebettet, um histologische und immunhistochemische Untersuchungen durchführen zu können. Ein weiterer Teil wird kryokonserviert, um später molekularbiologische oder genetische Untersuchungen zu ermöglichen. Ein dritter Teil der Gefäßwandpräparate aus Maus und Mensch wird zur Gewinnung lebender Zellkulturen verarbeitet. Nach mechanischem Zerkleinern werden die Präparate weiter enzymatisch verdaut, um Gefäßmuskelzellen (VSMC) und Endothelzellen (EC) zu isolieren. Nach 2-3 Wochen in selektivem Zellkulturmedium entstehen reine Zellkulturen, die entweder kryokonserviert oder direkt in Experimenten eingesetzt werden. Zusätzlich beziehen wir gesunde Gefäßwandzellen von kommerziellen Anbietern, die wir als Vergleich zu den Zellen aus erkranktem Gewebe heranziehen.

Aus vergleichenden Untersuchungen gesunder und erkrankter Zellen und Gewebe versuchen wir dann Rückschlüsse auf die molekularen Schäden zu ziehen, die den Aortenerkrankungen zugrunde liegen. (→ Forschungsprojekte)