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Operationalisierung von epistemischem Vertrauen

Beteiligte Personen: Svenja Taubner, Alessandro Talia, Jana Volkert, Paul Schröder-Pfeifer

Das ursprünglich aus der Kommunikationsforschung kommende Konstrukt des Epistemischen Vertrauens (aus dem Englischen Epistemic Trust, ET) ist die Kapazität eines Individuums interpersonell weitergegebene Informationen auf die Kategorien vertrauenswürdig, generalisierbar und persönlich relevant einzustufen. Dies ist von zentraler Bedeutung für die Therapie von Individuen mit schweren Persönlichkeitsstörungen, welche sich durch eine besondere Rigidität im Denken und Verhalten auszeichnen. Diese Rigidität wird im Kontext der Mentalisierungstheorie als fehlendes Vertrauen in die Validität interpersoneller Kommunikation konzipiert, also ein Fehlen von ET. Das Konstrukt des ET hat kürzlich Einzug in die Diskussion über generelle Wirkfaktoren in der Psychotherapie gehalten. Im Rahmen des Projektes pilotieren wir eines der ersten Messinstrumente für ET und erforschen die Zusammenhänge zwischen ET und verwandten Konstrukten wie der Mentalisierungsfähigkeit.

Laufzeit: 2016 – Fortlaufend