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Towards an Embodied Theory of Intersubjectivity (TESIS) (2011-2015)

TESIS („Towards an Embodied Science of InterSubjectivity“) ist ein „Initial Training Network“, gefördert gefördert im Rahmen des 7. Rahmenprogramms (Marie Curie Actions) durch die EU. Das Vorhaben zielt darauf ab, die gegenwärtige Wissenschaft durch die interdisziplinäre Erforschung von zentralen, subjektiven Prozessen sowohl zwischen Personen, aber auch Personen und Objekten mit dem Ansatz der Leiblichkeit zu bereichern. Durch die fächerübergreifende Integration von Disziplinen, den Austausch von Forschern und dem Aufbau eines Forums interdisziplinärer Erkenntnisse können Beschränkungen individualistischer und rein kognitivistischer Ansätze überwunden werden. Natur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven sollen zu ganzheitlichen Erkenntnissen verschmolzen werden, die zu einem tieferen Verständnis von „Zwischenmenschlichkeit“ beitragen und zu einer besseren Behandlung von seelischen Krankheiten mit der Symptomatik einer beeinträchtigten Zwischenmenschlichkeit oder Leiblichkeit führen.
TESIS hat einen Schwerpunkt in der

  • (a) Erforschung neurowissenschaftlicher Parallelen in Interaktionen,
  • (b) Entwicklung sozialer Fähigkeiten in Interaktionen mit anderen Menschen und Objekten,
  • (c) Erforschung inter-subjektiver Faktoren der Psychopathologie und ihrer Behandlung und
  • (d) kultureller Verhaltensweisen und Praktiken von Gruppen und Institutionen.

TESIS verfolgt dabei die Integration empirischer und theoretischer Forschungsergebnisse zu einer ganzheitlichen Betrachtung der verkörperten Inter-Subjektivität des Menschen.

Für weitere Informationen siehe hier.