Kliniken & Institute … Kliniken Zentrum für Innere… Innere Medizin III:… Willkommen Aktuelles und…

AKTUELLES UND VERANSTALTUNGEN DER KLINIK


App zur Verwaltung der Verfügbarkeit von Krankenhausbetten

Eine App der SAP Cloud Platform ist das Herzstück einer Initiative zur Koordinierung der Verfügbarkeit von Krankenhausbetten.

Als die COVID-19 Fallzahlen in Deutschland in die Höhe schnellten, richteten das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und das Universitätsklinikum Heidelberg eine Koordinierungsstelle für COVID-19 Patienten ein, deren Leitung die Oberärzte Prof. Dr. Erik Popp (Sektion Notfallmedizin/Anästhesie) und PD Dr. Michael Preusch (Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie) inne haben.

Hauptziel des gemeinsamen Projekts ist es, Informationen über die Belegung der Krankenhausbetten und die Verfügbarkeit für COVID-19-Patienten zu sammeln und diese den Ärzten und Krisenmanagern im Distrikt zur Verfügung zu stellen.

In Echtzeit haben die Ärztinnen und Ärzte mittels dieser App den Überblick, wo im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg welche Kapazitäten vorhanden sind.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: https://bit.ly/31z7v8I

Veröffentlicht am 01.07.2020


Herzlichen Glückwunsch zum 40-jährigen Dienstjubiläum

Im Juni 1980 wurde Margarethe Kampp Mitarbeiterin des Universitätsklinikums Heidelberg und begann in der alten Krehl-Klinik als Sekretärin in der Arztbriefschreibung, damals noch ohne Internet, digitale Datenübertragung und ohne Computer.

„Patienten wurden persönlich bei den Untersuchungen angemeldet und die Arztbriefe wurden mit Durchschlag auf der Schreibmaschine geschrieben“, erinnert sich Margarethe Kampp und fügt schmunzelnd hinzu: „Da hat man sich deutlich weniger vertippt“.

Frau Kampps Ausbildungsbetrieb hatte Wartungsverträge für die Schreibmaschinen am Klinikum und konnte Sie leider nach der Ausbildung nicht übernehmen. Ein Glücksfall für uns, denn so kam Frau Kampp - geplant war es zunächst nur für den Übergang - als Sekretärin zu uns und ist bis zum heutigen Tag geblieben.

Von der reinen Arztbriefschreibung führte ihr Weg sie in die Privatambulanz unserer Kardiologie, wo Frau Kampp für Prof. Kübler und Prof. Katus über Jahrzehnte hinweg tätig war. Die kardiologische Diagnostik entwickelte sich in dieser Zeit rasant, Computer hielten Einzug, man nutzte gemeinsame Programme, ersparte sich Wege und viel, viel Zeit… Nach fast 30 Jahren in der Privatambulanz suchte sich Frau Kampp vor knapp 6 Jahren nochmals eine neue Herausforderung und betreut seither das Sekretariat unserer Tagesklinik, wo sie nicht mehr wegzudenken ist.

Nach 40 Jahren wird Frau Kampp  immer noch ungeduldig, wenn um die Mittagszeit noch kein Brief diktiert wurde und besonders wegen ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer strukturierten und effizienten Arbeitsweise sowie ihrer freundlichen und offenen Art wird sie von den Kollegen sehr geschätzt. Die jungen Stationsärzte sind froh, Frau Kampp als betreuende Sekretärin im Hintergrund zu wissen und von ihrem „unglaublichen Erfahrungsschatz“ zu profitieren. Frau Kampp ist stets offen für Veränderungen, springt jederzeit für ihre Kolleginnen und Kollegen ein und hilft ausnahmslos und immer weiter.

Für ihre Loyalität und den jahrzehntelangen Einsatz danken wir Margarethe Kampp von Herzen und wünschen Ihr nochmals alles Gute zum 40-jährigen Dienstjubiläum!

Veröffentlicht am 27.06.2020


Dietmar Hopp Stiftung spendet 250.000 Euro für die Behandlung von Patienten mit Herz- und Nieren-Erkrankung

Foto: Patient bei der Bauchfelldialyse und das betreuendeTeam, v.r.n.l. Prof. Michael Kreußer (Oberarzt/Kardiologie), Mirabel Buylaert, (Fachärztin/Nierenzentrum) und Dr. Katrin Klein (Oberärztin/Nierenzentrum)

Studie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und des Nierenzentrums des Universitätsklinikums Heidelberg untersucht, inwieweit Patienten von einer Bauchfelldialyse profitieren

Patienten, die unter einer Erkrankung von Herz und Niere leiden, könnten von einer so genannten Bauchfelldialyse profitieren. Ein gemeinsames Projekt des Nierenzentrums und der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg soll die Wirksamkeit der Therapie untersuchen. Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt das Projekt mit 250.000 Euro.

Patienten mit einer schweren Herzschwäche leiden sehr häufig auch an einer Niereninsuffizienz. Treten Erkrankungen von Herz und Niere gemeinsam auf, spricht man von einem „kardiorenalen Syndrom“: Die Patienten leiden besonders an einer Störung des Wasserhaushalts, die mit geschwollenen Beinen, Bauchwasser und Wassereinlagerungen in der Lunge einhergeht. Schwere Luftnot und immer wieder auftretende Krankenhauseinweisungen sind die Folge, was die Lebensqualität der Patienten deutlich reduziert.

Eine mögliche Therapieoption für diese Patienten mit schwerer Herz- und Niereninsuffizienz ist eine „milde“ Form der Dialyse, die sogenannte Bauchfelldialyse. Dabei werden über einen im Bauchfell einliegenden Katheter nicht nur Giftstoffe, sondern auch Flüssigkeit aus den Geweben entfernt. Diese Form der Dialyse können viele Patienten auch zuhause durchführen, was die Lebensqualität der Patienten weiter erhöht.

Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung ermöglicht ein Projekt, in dem die positiven Effekte dieser Therapie näher untersucht werden sollen. Die Studienleiter Dr. Katrin Klein (Nierenzentrum) und Prof. Dr. Michael Kreußer (Kardiologie) vermuten, dass die Bauchfelldialyse weitere günstige Effekte hat, so zum Beispiel auf Entzündungsprozesse, Muskulatur und Kraft sowie den Allgemeinzustand der Patienten. In einer prospektiven Studie werden nun diese Effekte am Universitätsklinikum Heidelberg im Programm „Peritonealdialyse bei Herzinsuffizienz“ weiter untersucht. „Falls unsere Annahmen stimmen, können wir mit unserer Studie möglicherweise diese bisher wenig beachtete Therapieoption für die Herzinsuffizienz mehr in den Fokus rücken, so dass mehr Patienten davon profitieren können“ so Studienleiter Prof. Dr. Kreußer.

Veröffentlicht am 25.06.2020


Heidelberger Projekt in kardialem Sonderforschungsbereich (SFB 1425)

Portrait von PD Dr. med. Constanze Schmidt

Ab 1. Juli bewilligt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Neuantrag für den kardialen Sonderforschungsbereich (SFB 1425) zum Thema „Die heterozulluläre Natur kardialer Läsionen: Identitäten, Interaktionen, Implikationen“.

Traditionelle Herzforschung ist stark auf die Muskelzellen des Herzens fokussiert. Diese Kardiomyozyten sind die eigentlichen Motoren der Herzpumpe. Ihre Aktivität bestimmt klinische Messungen wie Blutdruck und EKG. Etwa zwei Drittel des Herz-Volumens bestehen aus Kardiomyozyten. Zahlenmäßig bilden aber die deutlich kleineren nicht-Myozyten (bspw. Beispiel Bindegewebs- und Immunzellen) die Mehrheit der Zellen im Herzen. Nach Gewebeschädigungen, wie bspw. bei einem Herzinfarkt, sind nicht-Myozyten der Schlüssel für Reparatur und Gewebeumbau. Sie unterstützen die strukturelle Integrität des Herzens – ohne allerdings selbst mit zu pumpen. Auch kann ihre Präsenz die normale elektrische Aktivität, die jedem Herzschlag vorausgeht, stören.

Ziel des nun bewilligten SFB 1425 ist es, Wissen über die zellulären Eigenschaften von nicht-Myozyten zu generieren, über ihre Interaktionen mit Kardiomyozyten, und die Nutzung dieses Wissens zur Steuerung von Reparaturprozessen. Die natürlichen Reparaturprozesse sollen dahingehend beeinflusst werden, dass Narben ihre wichtige Reparatur-Funktion ausüben, ohne dass schädliche Nebenwirkungen entstehen.

Unter Federführung des Instituts für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin (IEKM) am Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen arbeiten 26 Wissenschaftler*innen  aus 2 Universitätsklinika, und 4 Universitäten überregional zusammen.

Unsere Fachärztin und Arbeitsgruppenleiterin, PD Dr. Constanze Schmidt, ist eine dieser Wissenschaftlerinnen und leitet das Heidelberger Projekt zur atrialen Kardiomyopathie. „Wir freuen uns sehr, dass der SFB bewilligt wurde, und hoffen darauf, dass unsere Patienten in Zukunft von unseren Forschungsergebnissen profitieren können.“

Veröffentlicht am 15.06.2020


Healthcare Hackathon

Beim morgigen virtuellen Healthcare Hackathon Kiel arbeiten Teams aus IT, Medizin und klinischer Forschung gemeinsam an digitalen Lösungen für den Alltag in Kliniken und Arztpraxen.

Am Puls der Zeit und auf dem neusten Stand der Technik entstehen hier Ideen, Lösungen und Produkte, die sowohl Patientinnen und Patienten als auch den Beschäftigten im Gesundheitswesen das Leben erleichtern.

Unser Wissenschaftler, Prof. Dr. Christoph Dieterich (Leitung der Abteilung Bioinformatik und Systemkardiologie), gibt in seinem Vortrag beim morgigen Event Impulse zum Thema ‚IT und KI Innovationen in der Kardiologie‘.

Folgen Sie morgen ab 8.30 Uhr dem Live Stream des Healthcare Hackathon online unter dem folgenden Link:
https://www.healthcare-hackathon.info/hhkiel


Ein Team wie man es sich nur wünschen kann

Den Sicherheitsabstand konnten unsere engagierten Kolleginnen und Kollegen im Kampf gegen COVID-19 nicht immer einhalten, gehen jedoch wann immer möglich mit gutem Beispiel voran.

Die Betreuung von COVID-19 Patienten stellt eine große Herausforderung dar, für Pflege und Ärzte. Auch unser Team war logistisch und bei der Patientenbetreuung hoch motiviert, ob in der COVID-19 Infektionsnotaufnahme (INA), die inzwischen geschlossen werden konnte, oder auf der Intensivstation.

“Wir sind gut ausgerüstet und auch personell gut aufgestellt. Es ist unglaublich, wie viele sich freiwillig für die Betreuung der INA gemeldet haben”, berichtet Christian Salbach, der seit Einrichtung der Notaufnahme dort im Einsatz war.

DANKE an alle Kolleginnen und Kollegen!

Teamwork wird bei den Ärzten aus allen Fachabteilungen großgeschrieben und man merkt den Kollegen an, dass für ein gemeinsames Ziel gekämpft wird. Innerhalb kürzester Zeit waren die speziell ausgestatteten Räumlichkeiten im neuen Chirurgiegebäude bezugsfertig und nach nur einer Woche Vorbereitung stemmten pflegerisches und ärztliches Personal gemeinsam den Betrieb – eine bemerkenswerte Leistung!

„Sowohl von ärztlicher als auch von pflegerischer Seite sind wir ein extrem motiviertes und engagiertes Team“ so Miriam Seiz, die auf Intensivstation die am schwersten erkrankten COVID-19 Patienten betreute. „Ich freue mich, dass die Infektionszahlen gesunken sind und wir derzeit keine COVID-19 Neuzugänge mehr haben. Zu tun haben wir immer noch sehr viel, mit allen anderen internistischen Erkrankungen“.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Kolleginnen und Kollegen aus der Kardiologie, die mit bemerkenswerter Einsatzbereitschaft den außerordentlichen Herausforderungen entgegengetreten sind und für das Wohle unserer Patienten alles gegeben haben!

Veröffentlicht am 27.05.2020


Digitalisierung gegen die soziale Isolation

Patienten und Ärzte an der Uniklinik Heidelberg profitieren von digitalen Lösungen

Heidelberger Medizinstudentin nimmt in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (Direktor Hugo A. Katus) an einer virtuellen Fortbildung teil. Die Studierenden sind darüber hinaus sehr engagiert, den Patientinnen und Patienten die neue Technik zu erklären. Foto © Benjamin Meder

„Durch meine Vorerkrankung ist dies nicht mein erster Klinikaufenthalt, aber die aktuelle Situation macht es mir sehr schwer, die Hoffnung zu behalten,” berichtet Isolde Peters (Name geändert), 92-jährige Herzpatientin und seit sieben Tagen im Universitätsklinikum Heidelberg. Aufgrund der landesweiten COVID-19 Schutzmaßnahmen ist sie weitestgehend isoliert von der sozialen Außenwelt. „Ich sehe meine Kinder kaum, und meine Enkel leben in Amerika. Ich mache mir jeden Tag größere Sorgen.“

Auf Initiative des Heidelberger Forschungsnetzwerkes Informatics for Life wurde die Aktion „#Hearts-against-Covid“ ins Leben gerufen, die Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen virtuell zusammenbringt. Dank einer großzügigen Spende der Klaus Tschira Stiftung konnten unter anderem Tablet Computer zur Videotelefonie angeschafft werden, die auch Patienten ohne Smartphone Zugang zur virtuellen Kommunikation ermöglichen. „Zuvor habe ich mir das nicht vorstellen können, aber wenn man isoliert im Krankenhaus liegt, ist es die größte Freude des Tages, wenn mich meine Enkel anlächeln und ich sehe, dass es allen gut geht”, erzählt Isolde Peters sichtlich erleichtert.

„Wir haben für Patientinnen und Patienten eine neue Möglichkeit der Kommunikation in diesen schweren Zeiten geschaffen. Die eigene Familie zu sehen, ist mehr als Unterhaltung. Es ist Medizin!“, so Benjamin Meder, Mitglied des Direktorenboards von Informatics for Life. „Inzwischen haben wir nicht nur für unsere Patienten neue Möglichkeiten geschaffen, sondern führen alle Arztfortbildungen über den digitalen Kanal durch.“ In dem Projekt engagieren sich auch Heidelberger Medizinstudierende, die den Patienten helfen, die neue Technik anzuwenden und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auch langfristig sieht das Team um Professor Meder die digitalen Ansätze als Lösung verschiedener Probleme. So können virtuelle Meetings auch in Zukunft helfen, wertvolle Ressourcen zu schonen und Treibhausgase zu reduzieren.

Veröffentlicht am 22.05.2020


Verbesserte Nachsorge für Patienten mit einem Kunstherz

Die interdisziplinäre Ambulanz für VAD-Patienten

Für Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Herzschwäche kommt oft nur eine Herztransplantation als Therapie in Frage. In den letzten Jahren ist aber die Zahl der Herztransplantationen in Deutschland aufgrund eines Mangels an Spenderorganen immer weiter zurückgegangen – die Zahl der schwer kranken Patienten, die ein neues Herz benötigen hat hingegen stetig zugenommen. Dadurch steigt die Wartezeit und viele dieser kritisch kranken Patienten haben kaum noch eine Chance, rechtzeitig ein Spenderorgan zugeteilt zu bekommen.

Aus diesem Grund werden in Heidelberg in den letzten Jahren immer mehr Patienten mit einem sogenannten „Kunstherzen“, mit einer den Herzkreislauf unterstützenden Pumpe, einem „ventrikulären Assist-Device“ (VAD), versorgt. Diese mechanischen Unterstützungssysteme sollen für die Patienten die Lebensqualität verbessern, die durch die Herzschwäche entstehenden Komplikationen verhindern und eine „Brücke zur Transplantation“ über die lange Wartezeit hinweg bilden. Mit der stetigen technischen Verbesserung in den letzten Jahren stellen VAD-Systeme zudem für immer mehr Patienten auch eine dauerhafte Therapie der Herzschwäche dar – auch für Patienten, die aufgrund zu hohen Alters oder wegen Begleiterkrankungen nicht herztransplantiert werden können. Oder es nicht wollen, weil sie mit dem VAD-System bereits eine gute Lebensqualität und körperliche Belastbarkeit erreicht haben.

Seit über vier Jahren wird für Patienten mit einem VAD an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie eine VAD-Ambulanz angeboten, in der die Patienten interdisziplinär von Kardiologen, Herzchirurgen und Kollegen aus der Pflege (VAD-Koordinatoren) gemeinsam betreut werden. Dieses neue, interdisziplinäre Konzept wurde zuletzt im Fachmagazin der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (Clinical Research in Cardiology 108: 1197-1207) vorgestellt. Mit überzeugenden Ergebnissen: durch die intensivierte Betreuung und die enge Zusammenarbeit von Herzchirurgie und Kardiologie konnte die Versorgung der schwer kranken Patienten mit einem VAD-System in der Nachbetreuung in der interdisziplinären VAD-Ambulanz merkbar verbessert werden.

Veröffentlicht am 20.05.2020


Zusatzqualifikation Kardiale Computertomographie

Die kardiale Bildgebung hat in den letzten 10 bis 15 Jahren eine rasante Entwicklung genommen, die zum einen die Perfektionierung der Bildgebungstechniken und zum anderen die enorme Breite der klinischen Anwendungsmöglichkeiten betrifft.
Die CT und MRT des Herzens zählen zu den anspruchsvollsten Anwendungen dieser Methode und liefern nichtinvasiv viele zusätzliche Informationen zur Pathophysiologie von Krankheitsprozessen, die ansonsten nur mit strahlungsbehafteten Verfahren wie der Nuklearmedizin oder mit invasiven Verfahren wie der Herzkatheteruntersuchung zu gewinnen sind.

Deshalb sind CT und MRT ein unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik.

Um einen hohen Qualitätsstandard in der klinischen Anwendung und Ausbildung zu sichern, wurden von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) Kriterien in Form eines Curriculums festgelegt, die hohe Anforderungen an die Weiterbildungsstätte sowie den Weiterbildungsermächtigten Kardiologen stellen.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Klinik nun als Weiterbildungsstätte für die Zusatzqualifikation Kardiale Computertomographie zertifiziert ist und wir unsere Ärzte auch in diesem Bereich professionell aus- und weiterbilden dürfen.

Veröffentlicht am 18.05.2020


Live-Video-Konferenz für ärztliche Kolleginnen und Kollegen

Am 13. Mai 2020 bietet unser Institut für Cardiomyopathien (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim eine Live-Video-Konferenz für ärztliche Kolleginnen und Kollegen zum Thema „Herz, Virus und Immunsystem“ an.

Melden Sie sich jederzeit gerne unter ich.office@med.uni-heidelberg.de für die Veranstaltung an.

Die Zugangsdaten zur Live-Konferenz erhalten Sie nach Anmeldung via Mail zugesandt.

Hier finden Sie das Programm: Flyer

Wir freuen uns auf einen guten wissenschaftlichen Austausch!

Veröffentlicht am 04.05.2020


Aktiv in der Nachwuchsförderung

Unsere Klinik ist Teil des Weiter- und Fortbildungsnetzwerks der Young DKG

Mit diesem Prädikat werden Kliniken ausgezeichnet, die eine regelmäßige Teilnahme Ihrer Mitarbeiter an den Kursen der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gewährleisten. Ein Mal jährlich wird zudem bei uns eine freie Kursteilnahme für einen dieser nachwuchsrelevanten Kurse verlost.

Über die Young DGK stehen darüber hinaus Förderungen für DGK-Kurse zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr, Teil dieses Netzwerkes zu sein und die Nachwuchsförderung in der Kardiologie aktiv zu unterstützen!

Veröffentlicht am 03.05.2020


Klaus Tschira Stiftung fördert Heidelberger Reanimationsregister

Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Um mehr über die Überlebenschancen dieser Patienten zu erfahren, haben Wissenschaftler unserer Klinik das Heidelberger Reanimationsregister aufgebaut – ein Programm, in dem Daten zur Versorgung der Patienten außerhalb und innerhalb der Klinik gesammelt und untersucht werden.

Seit mittlerweile zwei Jahren arbeiten unser Oberarzt PD Dr. Michael Preusch und sein Team daran, das Register kontinuierlich mit Daten zu füllen. Unterstützt werden die Kollegen dabei von der Klaus Tschira Stiftung, die das Register noch bis 2021 mit insg. 300.000 € fördert.

Unter dem folgenden Link finden Sie den ausführlichen MDR-Beitrag zu unserem Reanimationsregister: https://bit.ly/3cVlb05

Veröffentlicht am 20.04.2020


Das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR)

Innovativ, patientenorientiert, spezialisiert, kompetent und mit einem großen Leistungsspektrum

Um optimale Bedingungen für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen zu schaffen, wurde Anfang 2017 das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen gegründet.

Das Leistungsspektrum unseres HCR erstreckt sich über eine kompetente Beratung beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen, die Nachsorge von Herzschrittmachern und Defibrillatoren, nicht-invasiven Untersuchungsmethoden bis hin zu modernsten invasiven Untersuchungstechniken wie 3-D-Mapping gesteuerte Ablation von Vorhof- und Kammerrhythmusstörungen sowie die Behandlung von Vorhofflimmern mittels Kryo-Ablation.

Neben der invasiven Elektrophysiologie werden im HCR auch alle derzeit verfügbaren Herzschrittmacher und Defibrillatorimplantationen durchgeführt. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Implantation einfacher Schrittmachersysteme bis hin zu CRT-Aggregaten zur Resynchronisationsbehandlung, sowie die Implantation neuer Aggregattypen wie beispielsweise kabellosen Schrittmachern, oder subkutanen Defibrillatoren bei denen die Sonde nicht über die Vene in die Herzkammer sondern unter der Haut entlang des Brustbeins  implantiert wird.

Neben einer umfassenden und hochspezialisierten Patientenversorgung wird auch die Forschung am HCR groß geschrieben. Seit der Gründung im Jahr 2017 konnten insgesamt 52 wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der molekularen und klinischen Elektrophysiologie veröffentlicht werden.

Wir freuen uns sehr, unseren Patienten eine solche Expertise bieten zu können und danken dem gesamten Team des HCR für den kontinuierlichen Einsatz!

Veröffentlicht am 12.03.2020


"Gemeinsam für ein gesundes Herz"

Video des DZHK zum Thema "Klinische Studien – Gemeinsam für ein gesundes Herz"

Experten, Wissenschaftler und Ärzte arbeiten im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DZHK) gemeinsam an der Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie an der Entwicklung neuer Behandlungsoptionen.

Wie wichtig auch die Patienten in diesem Zusammenhang sind zeigt das neue Video des DZHK zum Thema "Klinische Studien – Gemeinsam für ein gesundes Herz", das Sie unter dem folgenden Link finden: https://www.youtube.com/watch?v=4wzUSa0NfRc

Veröffentlicht am 11.03.2020


Portrait von Dr. med. Ann-Kathrin Rahm

Forschungsförderung der Ernst-und Berta Grimmke Stiftung

Wir gratulieren Dr. Ann-Kathrin Rahm zur Forschungsförderung der Ernst-und Berta Grimmke Stiftung!

Für Ihre Forschung auf dem Gebiet der Calcium-abhängigen Kaliumkanäle in der Pathophysiologie des Vorhofflimmerns erhielt unsere Fachärztin die begehrte Forschungsförderung.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Veröffentlicht am 03.03.2020


Künstliche Intelligenz in der Herzmedizin

Juniorprofessorin Dr. Sandy Engelhardt leitet neue Arbeitsgruppe an Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg / Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert KI-Schwerpunkt

Wann ist für den Patienten der optimale Zeitpunkt, eine künstliche Herzklappe einzusetzen? Wird der Patient von einer bestimmten medikamentösen Therapie profitieren? Oder ist eine frühzeitige Operation die bessere Wahl? Verfahren aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen können wertvolle Beiträge leisten, um diese und ähnliche Fragen zukünftig besser beantworten zu können. Die neue Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz in der Kardiovaskulären Medizin“ am Universitätsklinikum Heidelberg widmet sich diesen Themen und ist eng mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie sowie mit der Klinik für Herzchirurgie verknüpft. Frau Jun. Prof. Dr. Sandy Engelhardt leitet als neue Juniorprofessorin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg die Arbeitsgruppe. Damit ist sie eine von zehn neu geschaffenen Juniorprofessuren mit Schwerpunkt KI, welche durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert werden.

„Ich freue mich außerordentlich über die neuen Möglichkeiten zusammen mit meinem Team die Digitalisierung in der Herzmedizin durch innovative Datenverarbeitung weiter voranzutreiben. Schließlich stellen Herzkreislauferkrankungen die häufigste Todesursache sowohl bei Männern als auch bei Frauen dar“, erklärt Engelhardt.

Die neue Arbeitsgruppe wird eng verzahnt mit dem Forschungskonsortium „Informatics 4 Life“ neuartige KI-Werkzeuge und Konzepte für Herzpatienten entwerfen, weiterentwickeln und im geplanten Neubau des Heidelberger Herzzentrums einsetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:

AG Artificial intelligence in cardiovascular medicine

Informatics for life

Veröffentlicht am 02.03.2020


INPUD - Innere Medizin Pflege up to Date

Am Dienstag, den 24. März 2020 ab 15:00 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik ein.

Ganz herzlich laden wir Sie zum 22. Symposium "INPUD" der Pflege in die Medizinische Klinik Heidelberg ein. In der ersten Veranstaltung in diesem Jahr dreht sich viel um den hämatologisch onkologisch erkrankten Patienten.

Wir möchten Ihnen einen Überblick über neue erfolgversprechende Therapieformen geben und eine der häufigen Komplikationen - die Sepsis - aus der Sicht der Allgemeinstation und der Intensivmedizin nahe bringen. Dabei legen wir den Fokus auf die Prävention, Früherkennung und den zielgerichteten Therapiebeginn. Beide Themengebiete werden Ihnen sowohl aus medizinischer als auch aus pflegerischer Sicht präsentiert, da bei der Behandlung des schwerkranken Patienten die gelungene interprofessionelle Zusammenarbeit eine besondere Rolle spielt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Hier finden Sie das ausführliche Programm der Veranstaktung: Flyer

 


Heidelberger Cardiac Arrest Center

Eine enge Zusammenarbeit von Präklinik und Klinik haben entscheidenden Einfluss auf die Mortalität und das neurologische Outcome von Patienten im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands (Cardiac Arrest).

Am vergangenen Samstag fand unser Symposium zur Initiierung des Heidelberger Cardiac Arrest Center statt, auf dem die Themen Rettungsdienst und Notfallversorgung in Baden-Württemberg mit allen Berufsgruppen und Fachdisziplinen ausführlich dargestellt und diskutiert wurden.

Wir freuen uns sehr über die vielen Interessenten und die rundum gelungene Veranstaltung.

Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. Erik Popp (Leiter der Sektion Notfallmedizin), Thomas Strobl (Innenminister und zuständig für die Rettungsdienste in Baden-Württemberg), Prof. Dr. Hugo A. Katus (Ärztlicher Direktor) und PD Dr. Michael Preusch (Leitung der Intensivstation sowie der Arbeitsgruppe Notfall- und Intensivmedizin).

Veröffentlicht am 18.02.2020


Eine App für die Nachsorge bei Patienten nach Herztransplantation

Foto: Entwickler- und Ambulanzteam mit dem ersten Patienten

Laborwerte, Medikamentenplan und Kontakt zum Arzt: Patienten testen neue App / Einbindung in die persönliche Patientenakte / Universitätsklinikum Heidelberg beschreitet neue Wege der digitalen Kommunikation / Entwicklung der App erfolgte im Förderprogramm Forschungstransfer des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Eine neu entwickelte App wird im Rahmen eines Pilotprojektes in der Herztransplantationsambulanz der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg getestet. Ziel ist es, für den Patienten und den Arzt wichtige Informationen zu bündeln und aktuell zur Verfügung zu stellen. Dies ist die erste App am Universitätsklinikum Heidelberg, die in bestehende klinische Systeme integriert ist. Sie ist eingebunden in die persönliche, einrichtungsübergreifende Gesundheits- und Patientenakte (PEPA), die auf Basis internationaler Gesundheits-IT-Standards eine Vernetzungsplattform des Universitätsklinikums mit Partnereinrichtungen und den Patienten darstellt. Alle Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sind umgesetzt. So behalten Patienten die Kontrolle über ihre Daten, Verschlüsselungstechnologien werden genutzt.„Die einjährige Erprobungsphase lief sehr positiv. Unsere Patienten kennen sich mit ihrer Erkrankung gut aus, es handelt sich häufig um eher junge Patienten, die einen sehr engen Draht zu unserer Klinik pflegen“, sagt Privatdozent Dr. Michael Kreußer, Oberarzt der Klinik. Deshalb solldie App nun auch in weiteren Kliniken  als Bestandteil des Angebots ausgerollt werden.

Die Realisierung des Pilotprojekts in der Herztransplantationsambulanz beruht auf der erfolgreichen Zusammenarbeit verschiedener Partner: Die klinischen Partner aus dem Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) und dem Herztransplantationsteam der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie definierten im Rahmen des Pilotprojekts die auszutauschenden medizinischen Inhalte sowie die Arbeitsabläufe für deren Bereitstellung in der elektronischen Patientenakte PEPA. Die Entwicklung der App erfolgte in der Abteilung Medizinische Informationssysteme (MIS) durch das Team von Dr. Oliver Heinze mit einem EXIST Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi. Die technische Integration erfolgte schließlich durch MIS und das Zentrum für Informations- und Medizintechnik (ZIM) des Universitätsklinikums Heidelberg.

Austausch zwischen Arzt und Patient in der Nachsorge wird erleichtert

Die Patienten können mit der App „phellow“ jederzeit auf ihre elektronische Patientenakte zugreifen, Laborwerte prüfen, Befunde einsehen und administrative Unterlagen nachlesen. „Gerade für Herztransplantationspatienten stellt die App in der Nachsorge eine enorme Erleichterung dar“, so Kreußer. Nach einer Herztransplantation muss der Medikamentenspiegel der transplantierten Patienten genauestens überwacht werden. Alle zwei bis vier Wochen, manchmal auch deutlich häufiger, werden deshalb Blutwerte geprüft um die Einnahme von Immunsuppressiva auf Basis der Laborwerte entsprechend anzupassen.

Hier soll die phellow-App unterstützen. Die Patienten haben nun die Möglichkeit, ihr Blut zur Auswertung des Medikamentenspiegels per Post an das Universitätsklinikum Heidelberg zu schicken und innerhalb kürzester Zeit stehen die Laborwerte sowie die Bewertung und Medikamentenempfehlung des Arztes in ihrer App zur Verfügung. „Dies erleichtert den kontinuierlichen Austausch nach einer Herztransplantation für unsere Patienten immens“ so Kreußer.

Veröffentlicht am 12.02.2020


Symposium des "Cardiology Career Program" (CCP)

Wie jedes Jahr fanden am vergangenen Samstag zahlreiche KollegInnen, DoktorandInnen und DozentInnen ihren Weg zum Symposium des Cardiology Career Program (CCP).

Im Jahr 2009 wurde das studienbegleitende Karriereprogramm CCP in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie etabliert und trägt seither zur Professionalisierung junger Nachwuchswissenschaftler bei. Es richtet sich an Studierende der Medizin, die sich für eine Doktorarbeit in unserer Klinik interessieren oder bereits eine Forschungsarbeit bei uns begonnen haben.

Das alljährliche CCP-Symposium ist der Präsentation und der anschließenden Diskussion von Dissertationsprojekten gewidmet, es dient dem Ausbau der wissenschaftlichen Gesprächskompetenz und bietet Raum für Interaktionen und Erfahrungsaustausch unter allen Doktoranden und Dozenten.

Wir freuen uns sehr, dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen solchen Einstieg in unserer Klinik zu ermöglichen und danken an dieser Stelle nochmals den Organisatoren des CCP-Symposiums für die ganzheitlich gelungene Veranstaltung.

Veröffentlicht am 10.02.2020


Portrait von PD Dr. med. Constanze Schmidt

Forschungsförderung der Else Kröner-Fresenius für PD Dr. Constanze Schmidt

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und betrifft jeden 3. Erwachsenen in der Welt.
 

Unsere Fachärztin, PD Dr. Constanze Schmidt, erhielt nun eine Forschungsförderung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung in Höhe von 330.000 Euro für ihre Forschung zur Behandlung von Vorhofarrhythmien.
 

Wir gratulieren PD Dr. Constanze Schmidt und freuen uns darauf, über die zukünftigen Ergebnisse zu berichten.
 

Veröffentlicht am 12.12.2019


Neuer Aufenthaltsraum auf unserer HI-Wachstation

Herzlichen Dank an die Wohnland Breitwieser GmbH für die Ausstattung unseres HI-Wach Aufenthaltsraums

Gerade für die Patienten unserer HI-Wach-Station, die meist Monate  in unserer Klinik verbringen, ist ein Aufenthaltsraum sehr wichtig. Hier können sich unsere Patienten mit Ihren Angehörigen zurückziehen, gemeinsam Essen, Spiele spielen und Zeit außerhalb des Krankenzimmers verbringen.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an das Möbelhaus Breitwieser, durch deren großzügige Spende der Aufenthaltsraum unserer HI-Wach gemütlich ausgestattet werden konnte.

Vielen herzlichen Dank, auch im Namen unserer Patienten, von Prof. Katus und dem gesamten Team.

Veröffentlicht am 09.12.2019


Weltweit meistzitierte Forscher am Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Hugo A. Katus gehört zu den weltweit meistzitierten Forschern

Wer seine Forschungsergebnisse in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und häufig zitiert wird, treibt die Entwicklung in seinem Fachgebiet maßgeblich voran.

Die Zitierhäufigkeit zeigt, wie oft eine Veröffentlichung in den Publikationen von Kollegen zitiert wird. Sie gilt damit als wichtiges Indiz für den wissenschaftlichen Einfluss einer Veröffentlichung.

Mit Spannung wird daher jedes die Liste die Veröffentlichung der Liste der „Highly Cited Researchers“ erwartet.te der „Highly Cited Researchers“.te der „Highly Cited Researchers“. Prof. Dr. Hugo A. Katus gehört auch in diesem Jahr zu den weltweit meistzitierten Forschern in seinem Fachgebiet. 

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle!

Veröffentlicht am 25.11.2019


Maßgeschneidertes Sportprogramm für Patienten mit Dilatativer Cardiomyopathie (DCM)

Diverse Studien zeigen bereits, dass sich Sport positiv auf Herzschwäche auswirken kann, es gibt jedoch auch negative Einflüsse, die bisher unzureichend untersucht sind.

Die Spezialisten am Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) rund um Prof. Benjamin Meder starten mit Förderhilfe der Deutschen Herzstiftung nun eine Studie zur Bedeutung eines neuartigen individuellen Trainingsprogramms für Patienten mit DCM.

Seit drei Jahre laufen die Planungen und Voruntersuchungen der Studie und nun kann sie beginnen.

Unter dem folgenden Link finden Sie die ausführliche Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung: https://bit.ly/2Xej1BV

Veröffentlicht am 14.11.2019


Congress Highlights - American Heart Association 2019

wir freuen uns sehr, Ihnen am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung des American Heart Association vom 16.-18. November in Philadelphia zu präsentieren!

Persönlich möchten wir Sie ganz herzlich zu der Nachlese dieses Kongresses einladen und gemeinsam mit Ihnen und mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren. Die klinische Relevanz dieser Daten
und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer

 

Veröffentlicht am 10.11.2019


Forschungsförderung für unsere Fachärztin Dr. Maura Zylla

Portrait von Dr. med. Maura Magdalena Zylla

Das Olympia Morata Programm der Medizinischen Fakultät Heidelberg unterstützt qualifizierte Wissenschaftlerinnen bei der Habilitation oder einer vergleichbaren Qualifikation an der Universität Heidelberg.

In diesem Jahr konnte unsere Fachärztin, Dr. Maura Zylla, die begehrte Förderung für sich entscheiden.

In ihrem Forschungsprojekt untersucht die Wissenschaftlerin am Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR, AG Prof. Dierk Thomas) individuelle Einflussfaktoren auf den klinischen Verlauf und die Therapieergebnisse bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Ein Teilprojekt bezieht sich hierbei auf die invasive Therapie von Vorhofflimmern mittels Katheterablation (Pulmonalvenenisolation) und betrachtet den rhythmologischen und funktionellen, kardialen Verlauf in definierten Patientensubgruppen, mit besonderem Fokus auf Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion ("heart failure with preserved ejection fraction", HFPEF).

In einem weiteren Teilprojekt werden Patienten mit Vorhofflimmern und stattgehabter Koronarintervention mit Stentimplantation im Rahmen einer Registerstudie betrachtet. In diesen Situationen ist eine Thrombozytenaggregationshemmung parallel zur Schlaganfall-Prophylaxe bei Vorhofflimmern für eine bestimmte Zeit notwendig. Der klinische Verlauf unter dieser Therapie wird im Rahmen der Studie untersucht und auch hier sollen patientenspezifische Einflussfaktoren für relevante klinische Ereignisse oder Komplikationen identifiziert werden.

Wir gratulieren Dr. Zylla nochmals herzlichst und wünschen ihr viel Erfolg bei der weiteren Forschung.

Veröffentlicht 05.11.2019


Hauttransplantation an unserer Klinik

Grundsätzlich ist die Haut dazu in der Lage, sich selbst zu regenerieren und Wunden mit voll funktionstüchtigem Gewebe zu ersetzen. Bei größeren Wunden oder auch bei verschiedenen Grunderkrankungen (bspw. Diabetes mellitus, chronisch-venöse Insuffizienz, periphere arterielle Verschlusskrankheit) ist dieser Vorgang jedoch sehr langwierig, was auf Dauer eine große Beeinträchtigung für die Betroffenen darstellt und die Gefahr von Infektionen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen birgt.

Seit Anfang 2019 bietet unsere Klinik nun auch Hauttransplantationen an und es wurde ein spezieller Wundversorgungsraum zur optimalen Behandlung der Patienten eingerichtet.

Prof. Dr. Christian Erbel und das engagierte Team der Angiologie transplantieren hier kleine Vollhautstückchen, die meist aus dem Oberschenkel des Patienten entnommen werden. Die entnommenen Hautstückchen dienen als eine Art Wundauflage, die vom Körper optimal angenommen wird und somit die Schließung der Wunde begünstigt.

Als Besonderheit ist ebenfalls die Nachsorge-Therapie unseres Teams zu nennen. Die auf die Hauttransplantation in unserer Klinik folgende VAC Therapie (Vacuum Assisted Clossure - Unterdrucktherapie) wird in der modernen Wundversorgung sehr gerne angewandt. Bei der VAC-Therapie werden Wunden luftdicht abgedeckt und ein kontrollierter örtlich begrenzter Unterdruck entsteht, der sich positiv auf die Wundheilung des Patienten auswirkt.

Wir freuen uns sehr, unseren Patienten diese Behandlung und Nachsorge an unserer Klinik anbieten zu können und danken dem Team unserer Angiologie an dieser Stelle für das stetige Engagement!



DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Am Dienstag, den 08. Oktober 2019 ab 17.00 Uhr in der Medizinischen Klinik Heidelberg

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten. 

Am Dienstag, den 08. Oktober 2019 ab 17.00 Uhr referiert Prof. Dr. Rabea Hinkel zum Thema
“Diabetes and vascular adaptation in the ischemic heart ".

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer: Flyer

Wir freuen uns auf Sie!

Veröffentlicht am 23.09.2019


Young Investigator Award der Deutschen Gesellschaft für Angiologie

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) in Leipzig war unsere Angiologie stark und erfolgreich vertreten.

Unter anderem schaffte es der von unserer Assistenzärztin Dr. Mariya Kronlage eingereichte  Abstract zum Thema „Langzeitergebnisse nach Behandlung chronisch kalzifizierter Läsionen der unteren Extremität mit Scoring Ballon (AngioSculpt)“ in die prestige Young Investigator Award Session und wurde zu einem der fünf besten Abstracts der Jahrestagung gewählt.

Eine Übersicht der neuen Forschungsergebnissen werden neben vielen weiteren spannenden Themen und den beliebten Live-Cases auch auf dem 9. Angiologie-Tag am 20. März 2020 in unserer Klinik unter der Leitung von Prof. Christian Erbel vorgestellt.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an das Team der Angiologie und viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 19.09.2019


Patientenseminar im Rahmen der Herzwochen 2019

„Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“

Am 20. November 2019 um 18 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik

Wie in den vergangenen Jahren bieten das Herzzentrum und die niedergelassenen Kardiologen in Heidelberg gemeinsam im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung auch 2019 wieder ein Patientenseminar an.

Herzlichst laden wir Sie zum diesjährigen Thema „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen - wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ ein.

Der plötzliche Herztod tritt schnell und zumeist völlig unverhofft ein. Circa 65000 Menschen in Deutschland erleiden einen plötzlichen Herztod, was ca. 20% aller durch Herz-Kreislauferkrankungen verursachten Todesfälle entspricht. Welche Ursachen dem plötzlichen Herztod zu Grunde liegen, wie wir erste Warnzeichen erkennen können und welche Therapieoptionen es heute gibt, wollen wir Ihnen gerne in diesem Patientenseminar vorstellen.

Darüber hinaus wollen wir Ihnen einen Einblick in die herzchirurgischen Möglichkeiten bei
bösartigen Herzrhythmusstörungen geben.

Das ausführliche Programm finden Sie hier: Flyer

Wir freuen uns, Sie am 20.11.2019 um 18 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik begrüßen zu dürfen.

Veröffentlicht am 17.09.2019


Fellowship der ESC

Gleich vier unserer Ärzte erhalten die Anerkennung „Fellow of the European Society of Cardiology“ (FESC)

In Anerkennung ihrer klinischen und wissenschaftlichen Leistungen wurden unseren Kollegen Dr. Haitham Abu Sharar, Dr. Rasmus Rivinius, PD Dr. Constanze Schmidt und Dr. Ingo Staudacher der Titel „Fellow of the European Society of Cardiology“ (FESC) verliehen.

Mit dieser Auszeichnung werden Kardiologinnen und Kardiologen geehrt, die sich durch ihr wissenschaftliches und klinisches Engagement in besonderer Weise um die Weiterentwicklung der internationalen Kardiologie verdient gemacht haben.

Wir gratulieren den Kollegen nochmals herzlichst!

 

Veröffentlicht am 13.09.2019


Geriatrie-Symposium - Was im Alter (un-) möglich ist?

Am 28.09.2019 von 9.30 bis 14.30 Uhr in der Medizinischen Klinik Heidelberg

Wir möchten Sie herzlichst zu unserem diesjährigen Geriatrie-Symposium in die Universitätsklinik Heidelberg einladen!
In diesem Jahr wollen wir neue Studien und Leitlinien zur Therapie älterer Menschen mit Thrombose, Herzinsuffizienz Vorhofflimmern und Diabetes mellitus diskutieren.

Außerdem werden Fragen rund um Multimedikation und Demenz sowie spezielle Situationen in der Notaufnahme
thematisiert.

Hier finden Sie das ausführliche Programm: Flyer

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu können!

Veröffentlicht am 05.09.2019


Goldmedaille der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) für Prof. Hugo Katus

Prof. Dr. Hugo A. Katus von der European Society of Cardiology für besondere Verdienste in der Herzmedizin ausgezeichnet | Troponin T-Test ermöglicht schnelle und sichere Herzinfarktdiagnostik

Bei der Übergabe der Goldmedaille der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) an Professor Dr. Hugo A. Katus: Links - Prof. Barbara Casadei, Präsidentin der ESC; Rechts - Preisträger Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg

Auf der größten Fachveranstaltung der Herzkreislaufmedizin, dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) gemeinsam mit der World Heart Federation (WHF) in Paris mit mehr als 32.000 Besuchern, wurde Prof. Dr. Hugo A Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, am 1. September 2019 mit der Goldmedaille der ESC ausgezeichnet. Sie gilt als höchste Auszeichnung des Verbandes und wird für bahnbrechende Arbeiten in der Herzkreislaufmedizin an herausragende Ärzte und Wissenschaftler verliehen.

Prof. Katus und sein Team haben in jahrzehntlanger Arbeit gemeinsam mit der Firma Boehringer Mannheim/Roche einen Bluttest für Troponin T entwickelt. Troponin T ist ein Eiweiß, das nur in Herzmuskelzellen gebildet wird und dort in hoher Konzentration vorliegt. Nach Schädigung der Zellmembran gelangt dieses Eiweiß in das Blut und kann dann mit empfindlichen Bluttests nachgewiesen werden. Dieser Test wurde 1989 von Prof. Katus und Drs. Anneliese Borgia, Klaus Hallermeier, Siegfried LooserBorgia (Boehringer-Mannheim/Roche) zuerst in Deutschland und dann weltweit patentiert. Seit dieser Zeit wurde der Test von der Firma Boehringer Mannheim/Roche weiter in Empfindlichkeit und Präzision optimiert, so dass heute minimalste Herzmuskelschäden mit höchster Zuverlässigkeit entdeckt werden können.

„Der Troponin T-Test kann als Paradebeispiel für den Einsatz von Biomarkern in der Kardiodiagnostik angesehen werden“, sagt Prof. Barbara Casadei, ESC-Präsidentin.

Troponin T-Test: weltweit Standard in der Herzinfarktdiagnostik

Der Test hat dazu geführt, dass bei Patienten mit Brustschmerz ein Herzinfarkt doppelt so häufig wie mit dem EKG und den üblichen Bluttests diagnostiziert werden kann. Diese neu diagnostizierten Patienten mit „kleinem“ Herzinfarkt profitieren nachhaltig von den verbesserten Behandlungsmethoden: Die akute und Langzeitsterblichkeit der Betroffenen werden hochsignifikant reduziert und damit jedes Jahr viele tausende Menschenleben gerettet. Der Troponin-Test ist heute weltweit zum Standard in der Herzinfarktdiagnostik geworden.

Inzwischen zeigt sich, dass dieser Bluttest auch besonders gut geeignet ist, weitere Ursachen der Herzmuskelschädigung wie Entzündung, Überlastung oder toxische Schädigung zu erkennen und er ist ein Indikator einer deutlich erhöhten akuten und langfristigen Gefährdung des Patienten. Selbst in Studien an vermeintlich gesunden Bevölkerungen (durchgeführt in Framingham, Uppsalla, Dallas, Rancho Bernado, Rekjavik) fand sich eine eindeutige Beziehung zwischen den Blutspiegeln von Troponin T mit Herzinfarktrisiko, Herztodrisiko und generellem Todesrisiko.

Seit 2002 Professor für Innere Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Katus ist seit 2002 Professor für Innere Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg sowie seit 2005 Sprecher des Zentrums für Innere Medizin (Medizinische Klinik). Er ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Herausgeber der Fachzeitschrift Clinical Research in Cardiology und Gründer der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Er zählt zu den meist zitierten Wissenschaftlern in seinem Fach. Die erste Advance Heart Failure Unit sowie die erste Chest Pain Unit in Deutschland starteten am Universitätsklinikum Heidelberg unter seiner Leitung.

Veröffentlicht am 02.09.2019


„Angiolive“ beim Kongress für interventionelle Herzmedizin

Heartlive-Kongress 2019

Die interventionelle Herzmedizin entwickelt sich rasant und in vielen Bereichen werden operative Verfahren durch interventionelle Eingriffe ersetzt. Beim Heartlive Kongress werden jährlich komplexe interventionelle Prozeduren mit hochkarätigen Experten besetzten Panels gemeinsam diskutiert.

Unter der Leitung von Prof. Christian Erbel geht auch unsere Angiologie dieses Jahr „live“ und stellt den Kollegen die interventionelle Venenrekanalisation vor. Bereits jetzt werden von den engagierten Kollegen die schwierigen Eingriffe aufgezeichnet und für den Kongress im November aufgearbeitet.

Zudem wurden weitere komplexe Venen- und Arterieneingriffe in Videosequenzen festgehalten, die für den 9. Heidelberger Angiologietag am 28.03.2020  vorbereitet werden. Hier treffen sich die international bekannten Gefäßmedizin-Experten in unserer Klinik, diskutieren die aktuellen Entwicklungen und unser ‚Angio-Lab‘ präsentiert die dazu passenden, teils hochkomplexe Eingriffe.

Die ersten Videosequenzen sind bereits im Kasten, hier ein Blick hinter die Kulissen:


Congress Highlights - European Society of Cardiology 2019

Wir freuen uns sehr, Ihnen am Mittwoch, den 25. September 2019 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung des European Society of Cardiology vom 31. August -
4. September in Paris zu präsentieren!

Persönlich möchten wir Sie ganz herzlich zu der Nachlese dieses Kongresses einladen und gemeinsam mit Ihnen und mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren. Die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen.

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung: Flyer

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen!


Postdoc Start-up Grant des DZHK - Exzellenzprogramms

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und betrifft ca. 2 % der europäischen Bevölkerung.

In ihrem aktuellen Forschungsprojekt möchten unser Assistenzarzt Dr. Felix Wiedmann (Arbeitsgruppe PD Dr. C. Schmidt) und seine Kollegen die molekularen Prozesse, die zur Entstehung von Vorhofflimmern führen, besser verstehen und herausfinden, weshalb die Herzmuskelzellen der Vorkammern plötzlich veränderte elektrische Eigenschaften aufweisen und wie strukturelle Umbauprozesse im Vorhofgewebe zu Entstehung und Aufrechterhaltung von Vorhofflimmern beitragen.

Das bessere Verständnis dieser molekularen Mechanismen soll dabei helfen, Zielstrukturen für die Entwicklung neuer Therapieansätze zu identifizieren.

Zur Fortführung seiner Forschungsarbeiten auf diesem spannenden Themengebiet wird Herr Dr. Wiedmann nun durch den Postdoc Start-up Grant des DZHK Exzellenzprogramms unterstützt.

Wir gratulieren Dr. Wiedmann nochmals herzlichst und wünschen den Kollegen für Ihre weitere Forschung viel Erfolg!

Veröffentlicht am 13.08.2019


Winterstein-Preis für den Heidelberger Herzforscher Dr. Timon Seeger

Molekulare Mechanismen bei Patienten mit genetisch bedingter Herzmuskelerkrankung nachgewiesen / Stressantwort der Zelle könnte Ansatz für neue Behandlungswege sein

Der Kardiologe Dr. Timon Seeger von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg hat Mechanismen einer Genmutation identifiziert, die zu Fehlregulationen in Herzmuskelzellen und damit zu der genetisch bedingten Hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) führen kann. Die Erkenntnisse des Heidelberger Forschers wurden nun mit dem renommierten, mit 5.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet.

Aus Blut- oder Hautzellen der Patienten verwandeln sich im Labor Herzmuskelzellen

Dr. Timon Seeger und Mitarbeitende machen sich bei ihrer Grundlagenforschung ein Verfahren zunutze, das es ermöglicht, aus den Körperzellen eines erwachsenen Menschen – wie beispielsweise Blut- oder Hautzellen – sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) zu erzeugen. Diese lassen sich im Labor in alle Zellarten differenzieren, also auch in Herzmuskelzellen. „Auf diese Weise kann man auf die für den Patienten belastende Entnahme von Herzmuskelzellen verzichten“, so Dr. Timon Seeger. Die so erzeugten Zellmodelle mit Genmutation werden mit Herzmuskelzellen ohne die Mutation verglichen, um beispielsweise Zellgröße und -struktur, Kontraktionsstärke, elektrophysiologische Eigenschaften und ihre Reaktion auf Stressoren untersuchen.

Was ist das Ziel der Heidelberger Forscher?

Ziel der Forschungsarbeit von Timon Seeger ist es, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen des Krankheitsverlaufs der HCM zu untersuchen. Dafür haben die Forscher ein zweites innovatives Verfahren eingesetzt: die Technik des Genom-Editierens auf Basis der sogenannten „Genschere“ CRISPR/Cas9. Mit Hilfe von CRISPR/Cas9, einem ursprünglich aus Bakterien stammenden System zur Abwehr von Virus-Infektionen, ist es möglich, Gene an jeder beliebigen Stelle des Erbguts zu schneiden. „Wir haben uns diesen Mechanismus zunutze gemacht und im Labor die Mutation in den pluripotenten Stammzellen von Patienten gezielt korrigiert. Nachfolgend wurden diese Zellen in Herzmuskelzellen differenziert“, sagt Dr. Timon Seeger. „So können Zellen mit und ohne Mutation im MYBPC3-Gen miteinander verglichen werden, um spezifisch für den einzelnen Patienten herauszufinden, inwiefern die Erbgutveränderung die Ausbildung der Erkrankung beeinflusst.“

„Derartige personalisierte patientenspezifische Therapieansätze zur gezielten Bekämpfung der lebensbedrohlichen HCM sind dringend notwendig. Die Erkenntnisse der prämierten Studie sind eine vielversprechende Basis für die Entwicklung von Behandlungsstrategien bei HCM“, erklärt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Zellen unter Stress

Die Kombination aus Stammzelltherapie und „Gen-Schere“ brachte für die Forscher überraschende Ergebnisse: So führt die Mutation nicht etwa dazu, dass am Anfang der Erkrankung von einem für den Muskelaufbau lebenswichtigen Eiweiß zu wenig vorliegt, was aufgrund bisheriger Daten bislang die gängige Auffassung war. „Der Proteingehalt war in den mutierten Zellen genauso hoch wie in den gesunden“, sagt Dr. Timon Seeger. „Da jedes Gen im Zellkern in zweifacher Kopie vorliegt, wird die gesunde Kopie anscheinend vermehrt abgelesen, während die defekte, verkürzte Variante abgebaut wird.“ Die Folge ist eine molekulare Stressantwort der Herzmuskelzellen, die über noch nicht bekannte Reaktionsschritte zu den typischen Symptomen einer Hypertrophen Kardiomyopathie führt. „Wir freuen uns über die Würdigung dieses innovativen Forschungsansatzes, der einen Blick an den Beginn der Krankheit ermöglicht. Auf diese Weise können wir neue Therapiekonzepte entwickeln, die beispielsweise in die Stressantwort der Zelle eingreifen“, sagt Prof. Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

Was ist eine Hypertrophe Kardiomyopathie?

Kardiomyopathien sind die Hauptursache von schwerwiegenden Herzerkrankungen und erhöhen das Risiko für Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und bösartige Herzrhythmusstörungen bis hin zum plötzlichen Herztod. Die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste genetisch bedingte Herzerkrankung mit circa 160.000 HCM-Patienten in Deutschland. Bei der HCM verdickt sich der Herzmuskel, was aufgrund von Umbau- und Wachstumsprozessen im Muskelgewebe Herzrhythmusstörungen begünstigt und die Herzfunktion beeinträchtigt.

Über den Wilhelm P. Winterstein-Preis

Der Wilhelm P. Winterstein-Preis wird alljährlich für eine wissenschaftlich herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevorzugt aus einem patientennahen Forschungsbereich, vergeben. 2019 hat die Stifterin Ursula Winterstein den Preis ihres 2018 verstorbenen Ehemannes für zwei ausgezeichnete Forschungsprojekte vergeben. Neben Dr. Timon Seeger wurden Dr. Marc D. Lemoine und Maksymilian Prondzynski vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit diesem Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Die Deutsche Herzstiftung

Die Deutsche Herzstiftung e. V., 1979 gegründet, ist mit über 100.000 Mitgliedern die größte Patientenorganisation im Bereich der Herz- und Kreislauferkrankungen im deutschsprachigen Raum. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, Patienten in unabhängiger Weise über Möglichkeiten der Diagnose, Behandlung und Prävention sowie aktuelle Entwicklungen der Herz-Kreislauf-Medizin aufzuklären. Ebenso ist die Förderung der patientennahen Herz-Kreislauf-Forschung in Verbindung mit der von der Herzstiftung 1988 gegründeten Deutschen Stiftung für Herzforschung eine der Kernaufgaben der Patientenorganisation. www.herzstiftung.de

Literatur

* Seeger T. et al., Circulation. 2019; 139: 799-811. A premature termination Codon mutation in MYBPC3 Causes Hypertrophic Cardiomyopathy via Chronic Activation of Nonsense-Mediated Decay.

Veröffentlicht am 05.08.2019 (am 01.08.2019 im Newsroom UKHD)


Verstärkter „funny“ Strom führt zu Herzmuskelschwäche und Arrhythmien

Der depolarisierende „funny“ Strom, der wichtig für die Taktgeberfunktion im Herzen ist, wird in schwachen (insuffizienten) und durch einen Infarkt geschädigten Herzen verstärkt produziert (überexprimiert). Bislang war jedoch unklar ob und wie sich diese Überexpression auf den Herzmuskel auswirkt. In der am Dienstag veröffentlichten Publikation unserer Kollegen um PD Dr. Patrick Schweizer konnte mit Hilfe eines transgenen Mausmodells erstmals gezeigt werden, dass überhöhte „funny“ Ströme, wie sie im Rahmen der Herzmuskelschwäche vorkommen, das zelluläre Calcium Gleichgewicht empfindlich stören. Dies führt zum Zelltod von Herzmuskelzellen und zu strukturellen Veränderungen der Herzen, was eine Verschlechterung der Pumpleistung nach sich zieht. Außerdem werden durch die gestörten Ionenströme Herzrhythmusstörungen begünstigt. Diese negativen Auswirkungen des überhöhten „funny“ Stroms können durch eine medikamentöse Blockierung der verantwortlichen Ionenkanäle vermieden werden.

Die neuen Erkenntnisse stellen eine erfolgreiche zukünftige Behandlung über den beschriebenen Mechanismus in Aussicht.

Unter dem folgenden Link finden Sie die vollständige Publikation: https://www.nature.com/articles/s41467-019-11261-2

Autoren: Pessah Yampolsky, Michael Koenen, Matias Mosqueira, Pascal Geschwill, Sebastian Nauck, Monika Witzenberger, Claudia Seyler, Thomas Fink, Mathieu Kruska, Claus Bruehl, Alexander P. Schwoerer, Heimo Ehmke, Rainer H. A. Fink, Andreas Draguhn, Dierk Thomas, Hugo A. Katus, Patrick A. Schweizer

Veröffentlicht am 25.07.2019


Dem Obesity Paradoxon auf der Spur - Rotationsförderung des DZHK

In diesem Jahr erhält unser Assistenzarzt, Dr. med. Markus Heckmann, eine der begehrten Rotationsförderungen des Deutschen Zentrums für Herzkreislauferkrankungen (DZHK) für die Forschung hinsichtlich dem sogenannten Obesity Paradoxon.

Fettleibigkeit konnte in großen epidemiologischen Studien mit einem erhöhten Risiko an Tumorerkrankungen in Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig haben Patienten mit Übergewicht, die an Krebserkrankungen leiden, eine bessere Überlebenschance.

Mit Hilfe von Fördergeldern des Deutsches Zentrums für Herz- und Herzkreislauferkrankungen (DZHK) möchte Dr. Markus Heckmann aus der Arbeitsgruppe Kardioonkologie (Leitung: Dr. Lorenz Lehmann) diesem sogenannten Fettleibigkeitsparadoxon (engl. obesity paradox) nachgehen und die Wechselwirkung zwischen dem Stoffwechsel im Herzen und Krebserkrankungen untersuchen.
 
Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle und viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 25.07.2019


Echo Compact 2019

Am 2. November 2019 in der Medizinischen Klinik Heidelberg - Die Echokardiographie in der einrichtungsübergreifenden elektronischen Patientenakte (ePA)

Die Echokardiographie stellt nach wie vor einen elementaren Grundpfeiler der kardiologischen Diagnostik dar und ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur nichtinvasiven kardialen Bildgebung. Seit über 10 Jahren bieten unsere Funktionsoberarzt Dr. Derliz Mereles und sein Team intensive Weiterbildungen in diesem elementaren Bereich an.

Im theoretischen Teil unseres Echokardiographie-Kurses wird auf die Grundlagen der Methode eingegangen. Im darauffolgenden praktischen Teil können die theoretischen Kenntnisse direkt an den neuesten Echo-Geräten in der Praxis angewandt werden. Auch die Einzelheiten, die zu einem qualitativ hochwertigen Befund beitragen werden im Nachgang ausführlich erläutert.

Auch werden wir bei unserem Echo-Workshop 2019 darauf eingehen, wie aus einer qualitativen Echo-Untersuchung (die zum Teil bis zu 100 Bilder und Videosequenzen umfassen kann) jene Bilder und Sequenzen ausgewählt werden, die für die Diagnose informativ sind und die im Anschluss in die elektronische Patientenakte übertragen werden sollen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserer Veranstaltung in Heidelberg begrüßen zu dürfen.

Das ausführliche Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung finden sie hier:

Programm

Anmeldeformular

Veröffentlicht am 04.07.2019


Palm-Preis der Deutschen Herzstiftung

Dr. Moritz Biener erhält Auszeichnung für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen

Das Foto zeigt die Preisträger sowie Laudatoren von links nach rechts Dr. med. Manju Guha (DGPR), Dr. Sportwiss. Thomas Schmidt, M.Sc. Seryan Atasoy, PD Dr. med. Jelena Kornej, Dr. med. Moritz Biener, Prof. Dr. med. Dietrich Andresen (Deutsche Herzstiftung). Foto: Peter Ritter (DGPR)

Am 14. Juni wurde anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen zusammen mit der Deutschen Herzstiftung in Berlin der Wissenschaftspreis der Kurt und Erika Palm-Stiftung vergeben. Ausgezeichnet werden hier herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Unser Assistenzarzt Dr. Moritz Biener konnte mit seiner Arbeit „Risk prediction in stable cardiovascular disease using a high-sensitivity cardiac troponin T single biomarker strategy compared to the ESC-SCORE“ überzeugen und sicherte sich den dritten Platz.

In dieser Studie untersuchte Dr. Biener zusammen mit Wissenschaftlern aus Heidelberg und Bad Krozingen die prognostische Aussagekraft von hochsensitivem Troponin T bei Patienten mit stabilen Herz-Kreislauferkrankungen. Hierbei konnte die Arbeitsgruppe zeigen, dass hochsensitives Troponin T in der Vorhersage von kardiovaskulären Endpunkten wie Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall einem klinischen Risikoscore (ESC-SCORE) überlegen ist. Da hochsensitives Troponin T breit verfügbar und einfach zu bestimmen ist, erleichtert diese Erkenntnis die Risikostratifikation von Patienten mit stabilen kardiovaskulären Erkrankungen im klinischen Alltag.

Wir gratulieren herzlichst und freuen uns darauf, über die weitere Forschung zu berichten.

Link zur Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung: https://www.herzstiftung.de/pressemeldungen

Veröffentlicht am 28.06.2019



W1-Juniorprofessur “Artificial Intelligence in Cardiovascular Medicine“

Vorstellungsvortrag im Rahmen des Berufungsverfahrens am 12.07.2019 um 14.00 Uhr

Herzlichst wollen wir Sie zum wissenschaftlichen Vortrag anlässlich der Besetzung der W1-Juniorprofessur für Künstliche Intelligenz in der kardiovaskulären Medizin in den großen Hörsaal der Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400, Heidelberg) einladen.

Die Künstliche Intelligenz (KI) ist aus der Medizin von Morgen nicht mehr wegzudenken. Um dieses zukunftsorientierte Gebiet weiter zu stärken, wurde an der Universität Heidelberg die neu geschaffene W1-Professur für Künstliche Intelligenz in der kardiovaskulären Medizin eingerichtet. Ziel ist es, innovative Methoden der KI zu entwickeln und ihre Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen.

Der Vorstellungsvortrag am 12.07.2019 wird sich dem Thema „Die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Kardiovaskulären Medizin" widmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Veröffentlicht am 24.06.2019



Förderung der Else Kröner Fresenius Stiftung

Ein Schwerpunkt der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist die Förderung junger forschungsbegeisterter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit.

In diesem Jahr konnte unsere Nachwuchswissenschaftlerin, Dr. med. Carolin Lerchenmüller, eine begehrte Förderung der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung für sich entscheiden. Über die nächsten drei Jahre wird Ihr Labor durch die Stiftung bei der Untersuchung der Rolle Sport-induzierter Mechanismen auf die Herzalterung unterstützt.

Wir gratulieren Dr. Lerchenmüller nochmals herzlichst und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 22.05.2019



Young Investigator Award Gewinner 2019

Auf dem diesjährigen Kongress der European Heart Rhythm Association (EHRA) in Lissabon wurde unser Assistenzarzt, Dr. Felix Wiedmann (Arbeitsgruppe PD Dr. Constanze Schmidt), mit dem Young Investigator Award in der Kategorie Basic & Translational Science ausgezeichnet.

In seinem Vortrag mit dem Titel ‘Pharmacological inhibition of atrial TASK-1 channelsfacilitates acute cardioversion of atrial fibrillation in a large animal model’ konnte er zeigen, dass eine medikamentöse Unterdrückung des nur in den Vorkammern des Herzens exprimierten TASK-1 Ionenkanals zur pharmakologischen Kardioversion von Vorhofflimmern genutzt werden kann.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle und viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 02.04.2019


Erfolgreich bei den Deutschen Kardiodiagnostik-Tagen

Foto: v.l.n.r. Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger, Deborah Siry und Prof. Dr. med. Jörg Barkhausen bei der Preisübergabe


Unter dem Fokus „Bildgebung zur Diagnostik, Prognose und Therapieplanung kardiovaskulärer Erkrankungen“ fanden vom 21. – 23. Februar 2019 die 11. Deutschen Kardiodiagnostik-Tage in Leipzig statt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms wurden hier auch vier Arbeiten unserer Klinik vorgestellt und diskutiert.


Sowohl das Projekt unserer Gastärztin, Noura Atia, zur kardialen Magnetresonanztomographie bei Patienten unter Carfilzomib-Therapie, das von unserer Doktorandin Deborah Siry präsentiert wurde, als auch das Kooperationsprojekt unserer Klinik mit dem Radiologischen Zentrum Heidelberg von Dr. Florian André wurden hier mit einem Preis als „Bestes Abstract“ ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle!

Veröffentlicht am 14.03.2019


Ausschusswahlen der Landesärztekammer

Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg hat am 23. Februar 2019 die Mitglieder der einzelnen Ausschüsse gewählt.

Wir gratulieren unserem Oberarzt, PD Dr. med. Michael Preusch, der gleich in zwei Ausschüssen die Ärzteschaft Baden-Württembergs vertreten darf.

Sowohl im Ausschuss „Notfallmedizin“ als auch im Ausschuss „Medizinische Ausbildung, Hochschule“ vertritt PD Dr. Michael Preusch auch weiterhin die Belange der ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie der Studierenden.

 

Wir gratulieren PD Dr. Preusch an dieser Stelle nochmals recht herzlich und danken dem Kollegen für das kontinuierliche außerklinische Engagement!

Veröffentlicht am 05.03.2019



Heidelberger Ambulanz für Kardio-Onkologie betreut ihren 1000sten Patienten

11.10.2018

Moderne Behandlungsverfahren können Tumore in vielen Fällen effektiv bekämpfen. Im Rahmen unerwünschter Nebenwirkungen schädigen sie aber zum Teil die Herzmuskelzellen (Kardiotoxizität). In der Folge können sich kardiovaskuläre Probleme wie Herzinsuffizienz, Thrombosen oder Lungenembolien entwickeln. 

Neuere Daten weisen darauf hin, dass nicht nur die Tumortherapien, sondern auch die Erkrankungen selbst negative Auswirkungen auf die Herzfunktion haben können. 

Seit 2016 kümmert sich in der Kardio-Onkologischen Ambulanz unser engagiertes Team um eine sorgfältige kardiologische Begleitung der Patienten, vor, während oder nach einer Krebsdiagnose und potenziell kardiotoxischen systemischen Therapie. Die Kardio-Onkologie trägt damit zum bestmöglichen Ergebnis bei und hilft individuelle Behandlungskonzepte für unsere Patienten festzulegen. 

Neben der klinischen Betreuung von Patienten besteht ein wesentlicher Fokus in der wissenschaftlichen Untersuchung von Interaktionen zwischen Krebserkrankung und Herzerkrankung sowie den Folgen der Therapie. Dies wird sowohl in klinischen als auch in grundlagenwissenschaftlichen Projekten unserer Klinik untersucht. In der Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde daher durch Dr. Lorenz Lehmann, Oberarzt und Leiter der Heidelberger Kardio-Onkologie, gemeinsam mit anderen Standorten eine Arbeitsgruppe zum Thema gegründet.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kardio-Onkologische Ambulanz für viele Patienten zwischenzeitlich zu einer festen Anlaufstelle geworden ist, einen steten Zuwachs an Nachfragen erfährt und wir im Sommer 2018 den 1000ste Patient in unserer Kardio-Onkologischen Ambulanz behandeln konnten.


Amyloidose-Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg feierte zehnjähriges Bestehen

16.10.2018

Am 5. und 6. Oktober 2018 feierte unser Amyloidose-Zentrum mit einem zweitägigen internationalen Symposium, gefolgt von einem Patiententag am 07. Oktober 2018, das zehnjährige Bestehen.

Ärztinnen und Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten des Universitätsklinikums Heidelberg haben sich vor zehn Jahren zusammengeschlossen, um gemeinsam die Diagnostik und Behandlung der verschiedenen Amyloidos...e-Formen zu optimieren.

Bei mehr als der Hälfte der Patienten tritt im Rahmen einer Amyloidose eine Herzbeteiligung auf, die die Prognose wesentlich mit beeinflusst. Wir freuen uns sehr, Teil dieser interdisziplinären Zusammenarbeit zu sein und unsere Patienten gemeinsam mit den Kollegen der anderen Fachgebiete individuell zu betreuen.


Heisenberg-Professur für Prof. Dr. Florian Leuschner an der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Florian Leuschner aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg erhält die renommierte Heisenberg-Professur / Zweite Heisenberg-Position für die Medizinische Fakultät Heidelberg

Besondere Auszeichnung für einen exzellenten Mediziner: Prof. Dr. Florian Leuschner hat die neu eingerichtete "Heisenberg-Professur für Immunkardiologie" (W3) an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg angetreten. Die Arbeitsgruppe von Prof. Florian Leuschner beschäftigt sich mit der Immunantwort nach einem Herzinfarkt und möchte neue Therapieansätze zur Vermeidung und Behandlung von Herzschwäche entwickeln.

Forschungsschwerpunkt: bessere Heilungsreaktionen nach einem Herzinfarkt

"Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Entzündungszellen, die nach einer Schädigung in das Herz einwandern", sagt Florian Leuschner. Die Aktivierung der Entzündungszellen nach einem Herzinfarkt ist wichtig für eine Heilungsreaktion. Eine übermäßige Einwanderung ins Herz oder verstärkte entzündungsfördernde Aktivierungen der weißen Blutkörperchen wirken sich jedoch negativ aus und können zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führen. "Ein besseres Verständnis der Kommunikation und Dynamik der unterschiedlichen beteiligten Zelltypen kann dabei helfen, neue Therapieverfahren zu entwickeln, die eine optimale Heilungsreaktion ermöglichen und die Pumpfunktion des Herzens stabilisieren", so Leuschner.

Florian Leuschner studierte Humanmedizin in Ulm und absolvierte im Rahmen seiner Dissertation einen Forschungsaufenthalt an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA. Seine Facharztausbildung für Innere Medizin und Kardiologie begann er 2005 unter Leitung von Prof. Dr. Hugo Katus in der Universitätsklinik Heidelberg. Im Zeitraum von 2009 bis 2012 war er Postdoktorand an der Harvard Medical School in Boston. Seit seiner Rückkehr aus den USA leitet er eine eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppe und ist als Oberarzt in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie tätig. Dort leitet er den Bereich der kathetergestützen Aortenklappenimplantationen (TAVI) sowie das Karditis-Team, das Patienten mit Entzündungen am Herzen betreut.

Über das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Prof. Florian Leuschner erhält die derzeit einzige Heisenberg-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und die zweite Heisenberg-Position, die für die Medizinische Fakultät in Heidelberg bewilligt wurde.

Die Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehört zu den höchstdotierten Instrumenten der Drittmittelförderung für promovierte Wissenschaftler in Deutschland. Das Programm richtet sich an herausragende junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die auf Leitungspositionen vorbereitet werden sollen. Für die Hochschulen bedeutet eine Heisenberg-Professur neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Profilbildung, da die Inhaber der Professur an ihrer Hochschule dauerhaft ein neues Forschungsgebiet etablieren können.

Veröffentlicht am 11.10.2018