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Sektion Vaskuläre und Interventionelle Neuroradiologie

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Die Abteilung für Neuroradiologie verfügt über eine eigene Sektion für Interventionelle Neuroradiologie, welche auf die Behandlung von Erkrankungen der Blutgefäße des Gehirns, des Rückenmarks und der Kopf-Hals-Region spezialisiert ist. Bei diesen Eingriffen wird nach örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose ein feiner Kunststoffkatheter über die Leistenschlagader in die Blutgefäße des Halses oder Gehirns vorgeschoben. Unter Röntgenkontrolle können diese Gefäße in höchster Auflösung dargestellt und eine Vielzahl von Erkrankungen behandelt werden.

Sektionsleiter

PD Dr. med. Markus Möhlenbruch
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg
Gebäude 6400

Sprechstunde

Kontakt
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg
Anfahrt

06221 56-38031

Termin nur nach telefonischer Vereinbarung

Telefonische Servicezeit
Mo 10:00 – 16:00  
Mi, Fr 14:00 – 16:00  

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Derzeit werden jährlich etwa 1100 diagnostische Angiographien und mehr als 400 minimal-invasive Eingriffe in der Sektion für Interventionelle Neuroradiologie durchgeführt. Neben dem Sektionsleiter stehen sieben erfahrene Neuroradiologen zur Verfügung, die das gesamte Spektrum der interventionellen Eingriffe beherrschen. Für Notfälle besteht eine Rufbereitschaft rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über spezielle Behandlungsmöglichkeiten und die Forschungsschwerpunkte unserer Sektion informieren. Für weitergehende Fragen und eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen in unserer Gefäßsprechstunde gerne persönlich zur Verfügung.

Technische Ausstattung

Die neuroradiologischen Untersuchungen und Eingriffe werden an einer Angiographieanlage der neuesten Generation (Artis Zee Biplan, Siemens; siehe Abbildung) durchgeführt. Mit dieser Anlage können Aufnahmen kontinuierlich in 2 Ebenen mit digitalen, strahlungsarmen Flachbilddetektoren gewonnen werden. Mit dieser Technik können die Blutgefäße des Gehirns in höchster Auflösung dargestellt werden und eine Vielzahl von Erkrankungen der Blutgefäße behandelt werden. Weiterhin können mit der Anlage 3D-Bilder erstellt werden, die eine genaue Beurteilung komplexer Gefäßerkrankungen und die Planung des endovasculären Eingriffs ermöglicht.

Neben der Darstellung der hirnversorgenden Gefäße besteht auch die Möglichkeit knöcherne Strukturen in einer Auflösung von bis zu 0,01mm mit geringer Strahlenbelastung darzustellen (sog. Dyna-CT). Diese Technik wird insbesondere zur prä- und postoperativen Bildgebung von Eingriffen am Felsenbein eingesetzt. Auch die intraoperative Erstellung von CT- und Perfusionsbildern ist möglich. Hierdurch können während des Eingriffs Informationen über das Hirnparenchym und seine Durchblutung unmittelbar gewonnen werden.