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Gemeinsam priorisieren – Methode/Interview zur Einbeziehung von Bedürfnissen, Werten und Beschwerden in die Therapieplanung

bei älteren Menschen mit multiplen Erkrankungen

Zusammenfassung

Behandlungsziele ändern sich häufig mit fortgeschrittenem Alter; sie können auch von Begleitkrankheiten stark beeinflusst werden. Zentral für eine personalisierte Intervention erscheint das Gespräch mit dem Patienten, um seine individuellen Prioritäten, Bedarfe und Beschwerden zu ermitteln, zu priorisieren und anschließend in geeignete pharmakologische und nicht-pharmakologische Maßnahmen zu übersetzen. Das Ziel dieser methodischen Arbeit ist die Entwicklung und Erprobung eines Erhebungsinstruments für die Prioritäten der Patienten und die – zunächst exemplarische – Strukturierung der erhobenen Bedarfe und Beschwerden mit einer anschließenden Übersetzung in geeignete Maßnahmen. Hierfür werden in einem iterativen Prozess strukturierte Assessments mit Patienten in unterschiedlichen Settings (ambulant, stationär, Geriatrie) durchgeführt und ausgewertet.

Als Ergebnis wird ein Leitfaden zur Verfügung gestellt, der es ermöglicht, die Sichtweise der multimorbiden Patienten in ihren Behandlungsplan einzubeziehen.

Projektleitung

apl. Prof. Dr. sc. hum. Beate Wild

Dipl. Math. Dipl. Psych., Leitende Biometrikerin


06221 56-8663

Prof. Dr. sc. hum. Hanna Seidling

Beauftragte für Weiterbildung "Fachapotheker/-in für Arzneimittelinformation"


06221 56-38736
06221 56-4642

Arbeitsgruppe: Ärztin C. Konrad, Apotheker M. Kusch, Apothekerin V. Wurmbach

Kooperationspartner: Prof. Walter Haefeli, Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Laufzeit: 2017 - 2020

Gefördert von:

DE