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Informationen zu laufenden Studien

Als universitäre Klinik legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Erforschung neuer Therapien und auf klinische Studien zum Wohle unserer Patienten. Hierdurch ermöglichen wir Zugang zu innovativen psychologischen Schmerztherapieverfahren. Aktuell sind wir an verschiedenen großen Studien beteiligt, die zum vertieften Verständnis chronischer Schmerzen beitragen wollen:

Die vorliegende Studie ist eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel, den Einsatz „Virtueller Realitäten“ (VR) zur Behandlung von chronischen Schmerzen und psychologischen Beschwerden zu untersuchen. Hierfür möchten wir diese neue Technologie hinsichtlich ihrer Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Akzeptanz überprüfen, sowie auch ihren Effekt auf die experimentelle Schmerzwahrnehmung erforschen. Ultimativ erhoffen wir uns, dass diese Methoden dem verbesserten Selbstmanagement von Patienten mit chronischen Schmerzen dienen können.

Wie läuft die Studie ab?

Zu Beginn des Termins wird eine standardisierte klinische Befragung zur Erfassung von Symptomen und Erkrankungen und eine Reihe psychosozialer  Fragebögen komplettiert. Anhand der Fragebögen  werden Sie gebeten, Fragen zu Ihrem  Krankheitsempfinden sowie zu psychischen  Belastungen zu beantworten.

Während dem experimentellen Teil des Studientermins werden Sie mit einem Virtual Reality Headset vertraut gemacht und gebeten mit diesem zu interagieren. Wir werden dann eine sogenannte quantitative sensorische Testung anhand von Luftdruckmanschetten, die an ihren Unterschenkeln befestigt werden, durchführen. Hier werden ihnen potenziell schmerzhafte Reize verabreicht, während wir Ihre subjektive Schmerzwahrnehmung erfragen. Wichtig hier ist zu beachten, dass Sie diese Testung jederzeit komplett stoppen können und es zu keinen nachhaltigen Schmerzen oder etwa Gewebsschäden kommt.

Bei Fragen zu laufenden Studien können Sie sich gerne direkt an unsere Studienzentrale wenden: Email: HEISIS.MED2(at)med.uni-heidelberg.de

Ziel dieser Studie ist es, die Zusammenhänge von chronischen Schmerzen und psychischen Erkrankungen zu untersuchen. Schmerz ist nicht gleich Schmerz! So gibt es zahlreiche Schmerzen, die trotz zum Teil erheblicher Intensität zu nur einen geringen Leidensdruck führen, wie zum Beispiel ein ausgeprägter Muskelkater nach einem intensiven körperlichen Training. Andere Schmerzen führen hingegen zu einem erheblichen seelischen Unbehagen. Die verantwortlichen Mechanismen hierfür sind jedoch noch unverstanden. Mit Hilfe der Studie zur Interaktion von chronischen Schmerzen und psychischen Erkrankungen möchten wir die Mechanismen analysieren und verstehen, welche für die unangenehme Qualität des Schmerzes und die seelischen Folgen chronischer Schmerzen verantwortlich sind. Hierbei verwenden wir neben bildgebenden Verfahren (MRT), genetischen Analysen und neuropsychologischen Testungen und Fragebögen vor allem innovative m-Health-Technologie, also mobile Technik, um unter realen alltäglichen Bedingungen die Faktoren identifizieren zu können, die sich auf den Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und psychiatrischen Erkrankungen auswirken. Dies soll langfristig dabei helfen, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, um Menschen mit chronischen Schmerzen und psychischen Beschwerden besser helfen zu können.

Die Studie erstreckt sich über insgesamt eine Woche, wobei neben dem Einsatz von mobiler Technik (z.B. Smartphone) auch zwei Termine am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim vorgesehen sind, an denen ein ausführliche Testung ihres Schmerzsystems sowie auch ihres Stressbelastung durchgeführt wird. Der zeitliche Gesamtaufwand beträgt etwa 12 bis 15 Stunden, wobei ein Teil der Studienaufgaben auch von Zuhause durchgeführt werden kann. Es besteht die Möglichkeit, ein individuelles Feedback der Testergebnisse zu erhalten. Bei Wunsch erhalten Sie die Bildgebungsbefunde der Gehirnbildgebung. Neben der Fahrtkostenerstattung ist eine finanzielle Aufwandsentschädigung von bis zu 200 Euro vorgesehen.

Ziel dieser Studie ist es die verschiedenen Ursachen, Mechanismen und Behandlungsoptionen von chronischen Schmerzen genauer zu untersuchen um die Chance auf Behandlungserfolg zu verbessen. Hierbei verwenden wir neben neuropsychologischen Testungen und Fragebögen genetische Analysen und bildgebenden Verfahren und innovative m-Health-Technologie, also mobile Technik, um unter realen alltäglichen Bedingungen die Faktoren identifizieren zu können, die auf chronische Schmerzen Einfluss nehmen. Hierdurch soll für jeden Patienten sein individueller Schmerzphänotyp bestimmt werden, also eine Art ein „Fingerabdruck“ seines Schmerzwahrnehmungssystems. Darauf aufbauend kann im nächsten Schritt geschaut werden, welche Therapie für ihren Schmerzphänotyp am besten geeignet ist, und welche am wenigsten. Dies soll dabei helfen, die gezielte, personalisierte Zuweisung zu spezifischen Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, um Menschen mit chronischen Schmerzen besser, konsistenter und schneller helfen zu können.

Eine Substudie dieses Projekts beinhaltet weiterhin die Durchführung einer psychotherapeutische Intervention, die über 12 Wochen läuft, wobei hier der Forschungsfrage ist ob wir anhand der Daten über individuelle Patientencharakteristiken vorhersagen können was für ein Therapieansatz am besten für welchen Patienten geeignet ist. Hierzu wird eine Subgruppe der Probanden rekrutiert.

Der zeitliche Gesamtaufwand beträgt ca. 2 Stunden und kann bei Interesse aber auf bis zu 15 Stunden erweitert werden, wobei ein Teil der Studienaufgaben auch von Zuhause durchgeführt werden kann. Es besteht die Möglichkeit, ein individuelles Feedback der Testergebnisse zu erhalten. Bei Wunsch erhalten Sie die Bildgebungsbefunde der Gehirnbildgebung. Neben der Fahrtkostenerstattung ist eine finanzielle Aufwandsentschädigung von bis zu 200 Euro vorgesehen.

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Bei Fragen können Sie sich gerne direkt an unsere Studienzentrale wenden:

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Tel: (06221) 56-38898

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