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Allgemeine Innere Medizin & Psychosomatik

Psychosomatische Interventions- und Prozessforschung

Der Schwerpunkt der Sektion „Psychosomatische Interventions- und Prozessforschung“ ist die wissenschaftliche Forschung zur Wirksamkeit von Interventionen und zur Analyse von Therapieprozessen in der Psychosomatischen Medizin.

Interventionsstudien in der Psychosomatischen Medizin weisen in Planung, Durchführung und Auswertung einige Besonderheiten auf. Therapiemanuale müssen vor Beginn einer Studien verschriftlicht werden und Diagnostik und Therapie weitestgehend standardisiert. Auch wenn die Forderung einer Standardisierung der zu prüfenden Therapie im Rahmen des möglichen erfüllt wird, unterscheiden sich doch Psychotherapiestudien weiterhin stark von Arzneimittelstudien. Die Sektion arbeitet eng mit Psychotherapieforschern anderer Kliniken, Biometrikern und Koordinierungszentren für Klinische Studien zusammen, um geplante und geförderte Interventionsstudien der Abteilung angemessen umzusetzen. 

Zusätzlich zu den klinischen Studien, die in prä-post-Designs die Wirkung bestimmter Therapieformen überprüfen, gibt die Prozessforschung in der Psychosomatischen Medizin Evidenz über Therapiemechanismen und Wechselwirkungen. Durch Messwiederholungen über längere Zeit können Therapieverläufe dargestellt und auf ihre Abhängigkeiten mit anderen Variablen untersucht werden. Erst durch das Verständnis solcher Prozesse wird es möglich, die Wirkmechanismen von Interventionen zu verstehen und Therapiemöglichkeiten für Patientengruppen zu optimieren.

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