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Angst und Depression bei Patienten mit Pulmonaler Hypertonie


 

Projektleitung: B. Löwe, M.M. Borst

Arbeitsgruppe: K. Gräfe, C. Ufer, E. Grünig

Zusammenfassung: Patienten mit pulmonaler Hypertonie sind durch ihre körperlichen Symptome, die schlechte Prognose und Einschränkungen im psychosozialen Bereich erheblich belastet. Die Studie untersucht erstmals die Prävalenz psychischer Störungen bei Patienten mit Pulmonaler Hypertonie.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Pulmonale Hypertonie (PH) e.V. wurde im Rahmen einer Fragebogenerhebung eine Diagnostik psychischer Störungen mit dem "Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D)" durchgeführt.

Bei 35% der Patienten mit pulmonaler Hypertonie wurde eine psychische Störung diagnostiziert, am häufigsten eine Major Depression (15,9%) oder eine Panikstörung (10,4%). Die Störungen werden mit zunehmender Krankheitsschwere häufiger.

Die Studie weist darüber hinaus auf ein erhebliches Defizit hinsichtlich der psychosomatischen Versorgung dieser Patienten hin. Da effiziente Behandlungsstrategien vorliegen, sollten Fragen zur psychosozialen Situation innerhalb der Anamnese ein stärkeres Gewicht bekommen, damit ggf. professionelle psychosomatische Hilfe vermittelt werden kann.

 

Publikation: Löwe B, Gräfe K, Ufer C, Kroenke K, Grünig E, Herzog W, Borst MM. Anxiety and depression in patients with pulmonary hypertension. Psychosom Med 2004;66:831-836.

 

Gefördert von: Verein Pulmonale Hypertonie (PH) e.V., Rheinstetten


 

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