Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Seiten des ambulanten Schmerzzentrums und möchten Ihnen im Folgenden einen Überblick über unsere Tätigkeit geben:

 

 

Ärztlicher Leiter des Schmerzzentrums

Prof. Dr. med. Hubert J. Bardenheuer

 

Sekretariat Frau Tina Kistner

Im Neuenheimer Feld 131

69120 Heidelberg

Telefon: 06221-56-5161

Fax: 06221-56-33911

Email: tina.kistner@med.uni-heidelberg.de

 

Patientenanmeldung

Frau B. Noack

Im Neuenheimer Feld 131

69120 Heidelberg

Telefon: 06221-56-6254

Fax: 06221-56-4399

 

Sie erreichen uns:

montags – donnerstags: 8.00 – 13.00Uhr und 14.00 – 16.30Uhr

freitags: 8.00 – 14.00Uhr

 

Anmeldeverfahren

Um Ihnen in Ihrem besonderen Fall möglichst wirksam helfen zu können, bitten wir Sie, dass Sie sich vor einem Vorstellungstermin in unserem Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin an das folgende Vorgehen halten:

  1. Telefonische Anmeldung unter der Telefon-Nummer: 06221-56-6254 (Frau B. Noack)
  2. Wir schicken Ihnen einen Fragebogen zu.
  3. Sie besorgen medizinische Vorbefunde und Unterlagen.
  4. Sie schicken alle Unterlagen zusammen mit dem ausgefüllten Fragebogen an das Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin.
  5. Wir schreiben Sie zur Vergabe eines Behandlungstermins an.
  6. Sie stellen sich zum vereinbarten Termin in unserem Zentrum vor und bringen einen gültigen Überweisungsschein Ihres Hausarztes/Facharztes mit.

 

Wir werden uns Ihres Falles so bald wie möglich annehmen. Haben Sie bitte Verständnis, wenn längere Wartezeiten entstehen sollten. Die ist aufgrund der vielen Anfragen von Patienten zur Schmerzbehandlung unvermeidlich.

 

Das Überregionale Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg...

  • …ist eine Sektion der Klinik für Anaesthesiologie.
  • …behandelt erwachsene Patienten mit chronischen Schmerzen.
  • …behandelt Kinder mit chronischen Schmerzen.
  • …arbeitet interdisziplinär eng mit zahlreichen Kliniken, Abteilungen und Instituten des Universitätsklinikums sowie mit niedergelassenen Ärzten zusammen.
  • …veranstaltet Schmerzkonferenzen, Symposien und öffentliche Weiterbildungsveranstaltungen.
  • …ist aktiv an der Aus- und Weiterbildung von Studierenden der Medizin und dem Pflegepersonal beteiligt.
  • …berät niedergelassene Ärzte und Patienten in Fragen zu chronischen Schmerzen.
  • …ist aktiv durch wissenschaftliche Projekte an der Forschung beteiligt.

 

Mitarbeiter

 

Prof. Dr. med. H. J. Bardenheuer

  • Fr. Dr. med. S. Frankenhauser, Fachärztin für Anästhesiologie
  • Dr. med. M. Geist (Krankenhaus St. Vincentius)
  • Dr. med. M. Hewel, Facharzt für Anästhesiologie
  • Dr. med. F. Jost, Fachärztin für Anästhesiologie
  • Priv.-Doz. Dr. med. J. Keßler, Facharzt für Anästhesiologie
  • Fr. Dr. med. U. Schäkel, Projektkoordination EVI-Studie
  • Dr. med. Ph. Washington-Dorando, Fachärztin für Anästhesiologie
  • Fr. T. Kistner, Sekretariat Prof. H. J. Bardenheuer
  • Sr. Jutta Müller, Pain Nurse
  • Fr. B. Noack, Anmeldung

 

Kooperationen

  • Evangelische Stadtmission Heidelberg
  • Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
  • Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen NCT
  • Neurochirurgische Universitätsklinik
  • Philips Lighting B.V.
  • SRH Hochschule Heidelberg, Musiktherapeutische Ambulanz

 

 

Schmerzformen

Akute Schmerzen, beispielsweise nach Verletzung oder Operation, haben eine Alarm - und Schutzfunktion für den Organismus. Sie müssen adäquat behandelt werden, um eine Chronifizierung mit allen ihren Folgen zu vermeiden. Die Therapie dieser Schmerzform obliegt dem Akutschmerzdienst, der in der chirurgischen Klinik täglich für unsere Patienten im Einsatz ist.

Chronische Schmerzen dauern länger als 6 Monate an und können Ausdruck einer dauerhaften organischen Schädigung sein und mit schwerwiegenden Funktionsstörungen des Körpers einhergehen. Chronische Schmerzen bedürfen einer professionellen Behandlung. Die Schmerztherapeuten unseres Zentrums bieten für chronisch schmerzkranke Patienten unterschiedliche Behandlungsverfahren im ambulanten und tagesklinischen Bereich an.

 

Alle chronischen Schmerzen bei Kindern und Erwachsenen werden behandelt, im Besonderen:

  • Tumorschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen 
  • Gelenk-, Muskel- und Weichteilschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Nervenschmerzen (z.B. akute Schmerzen bei oder chronische Schmerzen nach Gürtelrose (Herpes zoster), Schmerzen nach Operationen) 
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS, früher Morbus Sudeck) 
  • Phantomschmerzen
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen 
  • Konsiliarische Betreuung von Patienten im Universitätsklinikum Heidelberg 

 

Schmerztherapie

Das Behandlungsteam des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin behandelt Patienten mit chronischen Schmerzen entsprechend einem multimodalen Therapiekonzept: 

  • Medikamentöse Behandlung (WHO-Stufenschema, Ko-Analgetika, Adjuvantien)
  • Physikalische Maßnahmen (Physiotherapie, Wärme-/Kälteanwendungen, Manuelle Therapie, Lymphdrainage, Ergotherapie)
  • Neurostimulation (Transkutane Elektrische NervenStimulation TENS, Spinal Cord Stimulation SCS)
  • Operative Verfahren (Intrathekale Medikamentenapplikationen mittels Pumpe, kausale invasive Maßnahmen)
  • Psychosoziale Maßnahmen (Patientenedukation, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Psychosomatische Evaluation, Psychotherapie, Musiktherapie)
  • Lokalanästhesieverfahren (Rückenmarksnahe Verfahren, Periphere Nervenblockaden, Sympathikusblockaden, Topische Anwendung)

    • Ultraschallgezielte Invasive Verfahren: Durch die Entwicklung des hochfrequenten Ultraschalls können Nervenstrukturen seit vielen Jahren bildlich dargestellt und kontrolliert blockiert werden. Diese Technik kommt in der Regionalanästhesie mittlerweile weltweit zum Einsatz.Bei strenger Indikationsstellung kann diese moderne Technologie auch für invasive Verfahren in der Schmerztherapie im Sinne einer verbesserten Patientensicherheit gewinnbringend genutzt werden. Bereits vor einigen Jahren wurde in unserem Zentrum der Einsatz des Ultraschalls zur Identifikation der entsprechenden Zielstrukturen etabliert.

  • weitere Therapieverfahren wie z.B. Akupunktur, Laserakupunktur, Biofeedback, Botulinumtoxininjektionen, Topische Capsaicintherapie, Spiegeltherapie

 

Therapiezentrum Chronischer Singultus

Verantwortlicher Arzt: Priv.-Doz. Dr. med. J. Keßler

 

Schluckauf (Singultus) ist eine gutartige und selbstlimitierende Erscheinung. Die Auslöser und der physiologische Ablauf eines Singultus sind medizinisch gut erforscht, eine ärztliche Hilfe ist im akuten Schluckauf nicht notwendig, darüber hinaus existieren hunderte von Hinweisen für eine schnelle Unterbrechung dieses Phänomens.

Erst bei Rekurrenz oder Persistenz kann der für den Patienten mit hohem Leidensdruck einhergehende Schluckauf ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Die Abklärung der möglichen Ursachen, ihre kausale oder zumindest symptomatische Therapie gehört dann in die Hand des erfahrenen Mediziners.

Das Überregionale Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg hat sich bereits vor Jahren dieses komplexen medizinischen Problems angenommen und bietet mit seiner Expertise für Chronifizierungsmechanismen, multimodale Therapieansätze und invasive Techniken eine ärztliche Beratung für betroffene Patienten und behandelnde Kollegen an.

 

Sie erreichen die ärztliche Beratungsstelle zum chronischen Singultus:

 

 

Informationen für Fachpersonal

Schmerzkonferenzen

Seit mehreren Jahren veranstaltet das Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin der Klinik für Anaesthesiologie einmal im Monat eine interdisziplinäre Schmerzkonferenz. Hier werden Patienten mit komplexen Schmerzsyndromen vorgestellt und im Kreise der Beteiligten diskutiert.

Die Schmerzkonferenz ist als Weiterbildungsveranstaltung von der Ärztekammer Nordbaden anerkannt, Ihre Anmeldung erfolgt am besten telefonisch.


Opens internal link in current windowTermine der Schmerzkonferenzen
 
Sekretariat Prof. Dr. med. H. J. Bardenheuer
Frau Tina Kistner 
Im Neuenheimer Feld 131 
69120 Heidelberg 
Telefon: 06221-56-5161 
Fax: 06221-56-33911 
Email: tina.kistner@med.uni-heidelberg.de

 

Heidelberger Forum Schmerztherapie

Im Juli 2010 wurde das Heidelberger Forum Schmerztherapie in das Fortbildungsangebot des Schmerzzentrums aufgenommen. Zweimal jährlich werden in dieser fortlaufenden Vortragsserie der Verbundpartner des „Überregionalen Schmerzzentrums Heidelberg / Mannheim“ unterschiedliche für die Praxis relevante Themenschwerpunkte von erfahrenen Referenten vorgestellt und mit den Zuhörern diskutiert.

Die Teilnahme an dieser mittlerweile fest etablierten Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmer haben im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss über die besprochenen wichtigen Aspekte der Patientenbehandlung auszutauschen. Von ganzem Herzen möchten wir Pflegekräfte und Ärzte zum Heidelberger Forum Schmerztherapie einladen.

 
FLYER (PDF-Format) des Heidelberger Forum Schmerztherapie:

 
16.07.2010
10.11.2010
16.03.2011
12.10.2011
14.03.2012
10.10.2012
20.03.2013
06.11.2013
02.04.2014
12.11.2014
Initiates file download18.03.2015

 

Anmeldung per E-Mail
Sekretariat Prof. Dr. med. H. J. Bardenheuer
Frau T. Kistner
Im Neuenheimer Feld 131
69120 Heidelberg 
Telefon: 06221-56-5161
Fax: 06221-56-33911
Email: tina.kistner@med.uni-heidelberg.de

 

Weitere Hinweise zum Thema Schmerztherapie

http://www.vincentius-hd.info/
http://www.fh-heidelberg.de/de/fakultaet-fuer-therapiewissenschaften/ambulanz/musiktherapie-ist/

 

 

Palliativmedizin

 

 „Palliativmedizin kümmert sich um Patienten mit aktiver, weit fortgeschrittener Erkrankung, für die  die Prognose begrenzt ist und der Schwerpunkt der Behandlung auf dem Erhalt der Lebensqualität liegt.“ (WHO 2001)

Die Universitäre Palliativstation am Krankenhaus St. Vincentius ist ein im Januar 2007 begonnenes und inzwischen erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen dem Universitätsklinikum Heidelberg und der Evangelischen Stadtmission Heidelberg.

 

Die palliativ-medizinische Behandlung soll:

  • das medizinisch Machbare vom medizinisch Sinnvollen unter Würdigung der individuellen Situation des Patienten abgrenzen
  • eine effektive Schmerztherapie und Kontrolle belastender Symptome erreichen
  • den Patienten mit all seinen physischen, psychischen, sozialen und geistigen Bedürfnissen betreuen
  • den Patienten durch qualifizierte bedürfnisorientierte Pflege unterstützen, um ein Höchstmaß an Lebensqualität und Wohlbefinden zu erreichen
  • dem Patienten und seinen Angehörigen Ängste nehmen und in ihrer Hilflosigkeit ernst nehmen
  • den Patienten in seiner Situation respektieren und mit Empathie begegnen
  • den Patienten, wenn möglich, in eine ambulante palliativmedizinische Versorgung überleiten in enger Zusammenarbeit mit der Brückenpflege, den Sozialstationen und den ambulanten Pflegediensten


Kontakt:
Tel.: 06221 / 91 17 45 oder 56 51 61
Fax: 06221 / 91 17 36 oder 56 33 911
E-Mail: hubert.bardenheuer@stadtmission-hd.de