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FACHARZTAUSBILDUNG

Angeboten wird eine neurologische Facharztausbildung in 4 Jahren (plus ein Jahr Psychiatrie in Rotation), die sich aus den Modulen Allgemeinstationen, Notaufnahme, Dopplerausbildung, Elektrophysiologie, Intensivstation und Stroke Unit zusammensetzt. Wünschenswert sind eine Verlängerung und Adaptierung der Rotationen, ausgerichtet auf eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit. Alle neu anfangenden Assistenzärzte werden einem der Oberärzte als Mentees zugeteilt. Diese Mentorenfunktion soll sicherstellen, dass die Eingewöhnung in den zum Teil sehr anspruchsvollen und zeitintensiven Arbeitsalltag besser gelingt, Fragen kurzfristig geklärt werden und Konzepte für die persönliche Laufbahn besprochen werden können.  Für die Facharztausbildung gibt es in unserer Abteilung drei unterschiedliche Wege:

  1. Für den Physician Scientist stehen nach einem ersten Jahr in der Klinik eine längere Forschungsfreistellung, eine erneute klinische Rotation und dann, je nach Neigung und Erfolg, eine weitere längere Forschungsfreistellung als Angebot zur Verfügung. Die Facharztreife wird für diese Mitarbeiter durch die Freistellungen verzögert.
  2. Die zweite Option ist eine umfangreiche klinische Ausbildung, bei der Rotationen auf die Allgemeinstationen, auf mindestens eine der Akutstationen und in die Spezialambulanzen, gefolgt von den für die Facharztreife notwendigen Einsätzen in den Funktionen. Diese Mitarbeiter können die Facharztreife in der Regelzeit erreichen.
  3. Die dritte Option verbindet die klinische Tätigkeit mit einer Teilzeitforschung. In diesem Bereich haben wir, gemeinsam mit dem Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS Heidelberg) und der Fakultät, ein Programm für die Qualifikation als klinischer Wissenschaftler konzipiert.