Bei einem Aneurysma einer hirnversorgenden Arterie handelt es sich um eine Ausstülpung der Gefäßwand nach außen, gelegentlich auch eine „wurstartige“ Erweiterung.
Eine arteriovenöse Malformation (AVM) ist eine angeborene Fehlbildung der Blutgefäße, bei der Arterien direkt mit Venen verbunden sind, ohne dazwischenliegende Kapillaren.
Im Gegensatz zum idiopathischen Parkinson-Syndrom oder M. Parkinson handelt es sich bei den atypischen Parkinson-Syndromen (APS) um seltene Erkrankungen. Zu dieser Erkrankungsgruppe zählen die...
Autoimmunenzephalitiden sind sehr seltene Erkrankungen, die durch Nachweis distinkter Autoantikörper im Serum (nicht in allen Fällen) einhergehen. Hierbei unterscheidet man zwei Gruppen von...
Zu einer Dissektion einer hirnversorgenden Arterie kommt es durch Auftreten einer Einblutung in die Wand der Ader (Gefäßwandhämatom). Dieses Hämatom kann durch Einriss der inneren Gefäßschicht oder...
Dystonien sind Bewegungsstörungen, die durch zeitweise oder anhaltend auftretende Muskelkontraktionen gekennzeichnet sind. Diese führen zu auffälligen Körperhaltungen oder sich wiederholenden...
Epileptische Anfälle sind eine häufige neurologische Erkrankung und treten bei etwa 10% der Gesamtbevölkerung im Laufe ihres Lebens auf, allerdings leidet nur bis zu 1% dieser Patienten unter einer...
Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine seltene Erkrankung (100 Erkrankungen auf 1 Million Einwohner) des Nervennetzes außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks (=peripheres Nervensystem). Das...
Hereditäre Spastische Spinalparalysen (HSP) umfassen eine Gruppe seltener Erkrankungen, denen die Leitsymptome einer langsam zunehmenden Spastik und Schwäche der Beine gemeinsam ist. Zusätzlich können...
Das Kavernom (lat. Haemangioma cavernosum) ist ein Hämangiom, also eine Gefäßmissbildung. Histologisch bestehen Kavernome aus mittel- bis großlumigen pathologischen Blutgefäßen, deren dünne Wände...
Eine Entzündung der Membranen die das Gehirn umgeben (Hirnhäute) sowie des Rückenmark werden Hirnhautentzündung (=Meningitis) genannt. Breitet sich die Entzündung auf das Gehirn selbst aus, spricht...
Die Erkrankung manifestiert sich im Erwachsenenalter ganz überwiegend an den Sehnerven, im Rückenmark und im Hirnstamm. Kennzeichnend sind wiederholte Sehnervenentzündungen und als zweithäufigste...
Die Multiple Sklerose ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und wird durch eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems verursacht. Diese bewirkt eine Schädigung der...
Bei der Myasthenia gravis handelt es sich um eine belastungsabhängige Muskelschwäche, die die Augenmuskeln (hängende Augenlider, Doppelbilder), aber auch die Mimik, das Schlucken und Sprechen sowie ...
Bewegungsstörungen gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Sie umfassen verschiedenste Krankheitsbilder, die durch Störungen der Willkürmotorik oder durch unwillkürliche Bewegungen...
Die NMOSD ist eine seltene immunvermittelte Erkrankung des zentralen Nervensystems (ca. 1-10/100000 Einwohner in der westlichen Welt), die in ca. 80% der Fälle mit dem Nachweis eines Autoantikörpers...
Der Begriff der Neurotoxizität umfasst ein breites Spektrum all der Schädigungen des Nervensystems durch eine Tumortherapie oder den Tumor selbst. Dazu gehören Nervenschädigungen (sog. Neuropathien)...
Die Parkinson-Krankheit ist eine sogenannte neurodegenerative Erkrankung, die meist im mittleren Erwachsenen Alter auftritt. Die Erkrankung wird meist of durch ihre...
Beim Schlaganfall kommt es entweder durch Störung der Blutversorgung (Hirninfarkt) oder durch Austritt von Blut ins Hirngewebe (Hirnblutung) zu einer plötzlich auftretenden Funktionsstörung des...
Raumfordernde ischämische Hemisphären-, Hirnstamm- oder Kleinhirninfarkte, schwere Hirnvenen- und Sinusthrombosen, intrazerebrale Blutungen und Subarachnoidalblutungen
Eine Erkrankung ist der in der Europäischen Union gebräuchlichen Definition zufolge selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. Da inzwischen jedoch mehr als 6000 Seltene...
Zu einer Stenose (Verengung) einer hirnversorgenden Arterien kann es entweder durch Arteriosklerose (Verkalkung), einer Verletzung (Dissektion [LINK]) oder durch eine Entzündung (Vaskulitis) kommen.
Tremor (Zittern) ist eines der häufigsten Symptome in der Neurologie und die häufigste Bewegungsstörung. Tremor beschreibt eine unwillkürliche, schwingende (oszillatorische) Bewegung eines Körperteils...
Das zentrale Nervensystem umfasst Großhirn, Kleinhirn, Hirnstamm und Rückenmark. Es gibt eine große Zahl gutartiger, aber auch bösartiger Tumore in verschiedenen Läsionen. Tumore des Zentralen...