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Laufende Projekte im Bereich Lehre der Allgemeinmedizin

Das Lehreteam der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung verantwortet folgende Projekte:

Longitudinales Curriculum Allgemeinmedizin

Das Fach Allgemeinmedizin ist an der Uni Heidelberg von Beginn bis Ende des Medizinstudiums vertreten. Daher besteht ein erhöhter Abstimmungsbedarf mit vorklinischen und klinischen Fächern, um eine sinnvolle Eingliederung der Lerninhalte zu gewährleisten.

Ziel des Projektes Longitudinales Curriculum Allgemeinmedizin ist vorklinische Lehrinhalte mit denen des klinischen Studienabschnitts bis hin zum Praktischen Jahr zu verknüpfen, Überschneidungen und Wiederholungen zu vermeiden und spezifische Kompetenzen, die für eine hausärztliche Tätigkeit sowie für eine allgemeinmedizinische Grundausbildung relevant sind, longitudinal aufeinander aufzubauen.

Weiterentwicklung Blockpraktikum Allgemeinmedizin

Nach Abschluss aller klinischen Fächer folgt das strukturierte Blockpraktikum Allgemeinmedizin in den akademischen Lehrpraxen, welches mit einem Einführungs- und Nachbereitungstag in der Abteilung, sowie einer virtuellen Vorbereitungsphase angeboten wird. In Heidelberg wird es für alle Studierende im I. Quartal in vier Modulen und im III. Quartal des Jahres in ein Modul á 2 Wochen Dauer durchgeführt.

Studierende erhalten die Möglichkeit, unter direkter ärztlicher Supervision, Patienten zu beobachten, zu befragen und zu untersuchen, aber auch deren persönliche Situation im sozialen und familiären Umfeld (z.B. Hausbesuche) zu erleben. Das System der „dezentralen“ Lehre erlaubt den Studierenden, den ambulanten Bereich der Gesundheitsversorgung kennenzulernen, der in der universitären Ausbildung unzureichend abgebildet ist

Förderung der frühen klinischen kompetenzorientierten Lehre durch AaLPLUS

Anatomie am Lebenden (AaLPLUS), ist essentieller Bestandteil im Rahmen von HeiPrax A und setzt sich aus den Scheinen „Berufsfelderkundung“ (BFE) im ersten und zweiten Semester sowie „Einführung in die klinische Medizin“ (EKM) im dritten und vierten Semester zusammen.  AaLPLUS baut sich gemäß des Kenntnisstandes der Studierenden im Sinne der Lernspirale über die 4 vorklinischen Semester auf.

Die vermittelten Basiskompetenzen sind ärztliche Gesprächsführung, Anamneseerhebung, Kommunikationstechniken sowie  grundlegenden Untersuchungstechniken. Tutoren von AaLPLUS sind Medizinstudierende aus klinischen Semestern, die eine intensive inhaltliche und didaktische Schulung durchlaufen haben. Ziel von AaLPLUS ist neben der vertiefenden Wiederholung anatomischer Strukturen das Verknüpfen klinischer Bezüge mit den oft eher theoretischen vorklinischen Lehrinhalten.

 

  • Projekt: Entwicklung von einer Online-Plattform für das AaLPLUS Programm

Digitales Lehrangebot für Studierende

Das Projekt ist in enger Zusammenarbeit mit den studentischen Koordinatoren des AaLPlus  Programms entwickelt worden und es bezieht sich auf die Umsetzung einer digitalen Plattform des AaLPlus Programms.

Ziel:  Mithilfe kurzer digitaler Angebote soll den Studierenden eine Vorbereitung auf die neuen Inhalte der Tutorien ermöglicht werden. Dadurch können zusätzliche Wiederholungen der Theorie innerhalb der Tutoriumszeit eingespart und die Tutorien auf die praktische Anwendung fokussiert werden. 

 

  • Projekt:  Technische Erweiterung „Storymodus“ und Anpassung des virtuellen Coaches der AaL Plus Online Plattform

Das Projekt  bezieht sich auf eine Erweiterung der El-Medico Online Plattform im Rahmen des bestehenden AaLPLUS  Programms in der Vorklinik (FS1-FS4) für individuelle Begleitung der Studierenden durch Umstellung von neuen entwickelten Fällen in den so genannten „Storymodus“ und durch Anpassung des virtuellen Coaches.

Ziele:

  1. Der „Storymodus“ bietet den Studierenden eine Vielzahl an individuellen Kombinationen von verschiedenen Szenarien innerhalb der Plattform. Je nach Entscheidung des Studierenden wird ein anderer Pfad eingeschlagen. Dies ermöglicht eine individuelle Lenkung der Studierenden durch den Lehrstoff.
  2. Personalisierte Vorbereitung durch einen virtuellen Coach zu einem vertieften Verständnis der Materie und so zu einem höheren Lernerfolg.

InterKIM (Interprofessionelle Komplementäre und Integrative Medizin)

Ab dem Sommersemester 2018 bietet die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung das interprofessionelle LehrModul InterKIM (Interprofessionelle Komplementäre und Integrative Medizin) für Studierende der Studiengänge Humanmedizin und Interprofessionelle Gesundheitsversorgung B.Sc. (IPG) gemeinsam an, das von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung gefördert wird.

Im Rahmen von InterKIM bieten wir Ihnen in Kooperation mit dem Institut für Immunologie das Modul ImmuKIM I an. Durch die Teilnahme an ImmuKIM I haben Sie die Möglichkeit, Ihr in Block II erworbenes Basiswissen in Naturheilverfahren in ausgewählten Bereichen der Komplementären und Integrativen Medizin zu vertiefen. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen die interprofessionelle Ausrichtung des Moduls, Perspektiven und Aufgaben anderer Professionen (Pflegende, Therapeuten, ...) im Bereich der Komplementären und Integrativen Medizin kennen zu lernen und auf den Versorgungskontext zu übertragen. Die Seminare werden von interprofessionellen Dozenten-Tandems angeboten, deren Fokus darauf liegt, die ausgewählten Themen fallorientiert unter Einbezug der verfügbaren Evidenz aus dem Blickwinkel aller beteiligten Professionen zu erarbeiten und die Einsatzmöglichkeiten in der Patientenversorgung kritisch zu diskutieren. Hierbei soll auch das Bewusstsein über die wichtige Verbindung zwischen Grundlagenforschung, präklinischer Forschung und Patientenversorgung geschärft werden. Dabei werden Sie die Gelegenheit haben, einzelne Therapieverfahren in praktischen Übungen selbst auszuprobieren. ImmuKIM I wird nur im Sommersemester angeboten.