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Summer School 2020

HEIDELBERGER SUMMER SCHOOL 2020

QUALITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN IN MEDIZIN UND VERSORGUNGSFORSCHUNG | 30. Juni bis 3. Juli 2020

Die Sommer School ist ein Angebot für Studierende, Doktorand*innen und Mitarbeiter*innen der medizinischen Fakultät Heidelberg. Alle Workshops richten sich sowohl an Anfänger*innen, die gerade Forschungsprojekte im Bereich der qualitativen Forschung planen, sowie Fortgeschrittene zur Vertiefung. Gerne können die Workshops genutzt werden, um an eigenen Projekten zu arbeiten. - Die Summer School wird im Rahmen der Sonderlinie Hochschulmedizin/ Lehre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt.

 

Workshop 1: Planung und Durchführung qualitativer Interviews

Di + Mi | 30.06.2020 bis 01.07.2020 | 9 - 16 Uhr | Raumangabe folgt
Katharina Seibel (Freiburg)

Ziel des zweitägigen Workshops ist die Aneignung von forschungspraktischem Wissen und Fertigkeiten, um im Rahmen der Qualifikationsarbeit eigenständig qualitative Interviews planen und durchführen zu können. Am ersten Tag werden zunächst zentrale qualitative Interviewformen, die Konstruktion eines Interviewleitfadens, verschiedene qualitative Sampling-Strategien sowie das Vorgehen rund um Rekrutierung, Datenschutz und Gestaltung der Interviewsituation erarbeitet. Am zweiten Tag Steht die Interview-Schulung mit praktischen Übungen und deren Reflexion im Mittelpunkt.

Um den Workshop auf Ihre Forschungsprojekte ausrichten zu können, senden Sie bitte ein kurzes Exposé zu Ihrer Forschungsfragestellung und dem geplanten qualitativen Studiendesign bis zum 15.05.2020 an katharina.seibel(at)uniklinik-freiburg.de

 

Workshop 2: Feldforschung und teilnehmende Beobachtung

Di + Mi | 30.06.2020 bis 01.07.2020 | 9 - 16 Uhr | Raumangabe folgt
Christine Preiser (Augsburg/Tübingen)

Ziel des Workshops ist, grundlegende Kenntnisse zur Ethnografie und teilnehmenden Beobachtung zu vermitteln. Anhand praktischer Übungen und der Projekte und Projektideen der Teilnehmer*innen werden die Inhalte vertieft. Themen sind: Beobachtungen, Feldnotizen, Spannung zwischen Teilnahme und Beobachtung, Forschungsethik und Selbstreflexion. Er richtet sich an Anfänger*innen zur Vorbereitung ins Feld und an Fortgeschrittene für die Wiederauffrischung und Vertiefung.

Es kann an eigenen Forschungsprojekten gearbeitet werden, Interesse bitte bis zum 15.05.2020 an Christine.Preiser(at)med.uni-tuebingen.de melden.

 

Workshop 3: Forschungsethische Aspekte qualitativer Forschung und die Frage der Vulnerabilität

Di + Mi | 30.06.2020 bis 01.07.2020 | 9 - 16 Uhr | Raumangabe folgt
Prof. Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin (Berlin)

Am ersten Tag werden theoretische Grundlagen der Forschungsethik vermittelt und anhand konkreter Fälle auf die Forschungspraxis angewandt. Wo Vulnerabilität beginnt und wie darüber entschieden werden kann, ob eine Person vulnerabel ist oder nicht, wird auf der Grundlage von Texten erarbeitet.  Am zweiten Tag steht der reflexive Umgang mit ethischen Herausforderungen in der eigenen Forschungspraxis im Vordergrund.  Schwerpunkte sind die Rolle des Forschungstagebuches, Feldzugang bei potentiell vulnerablen oder sogenannten „schwer erreichbaren“ Zielgruppen.

Teilnehmende melden sich bitte bis zum 15.05.2020 unter tezcan(at)ash-berlin.eu mit einer kurzen Notiz zum Thema, zur Teilnahmemotivation und den geplanten/angewandten Methoden der Forschungsarbeit.

 

Workshop 4: Auswertung qualitativer Interview- und Beobachtungsdaten

Do + Fr | 02.07.2020 bis 03.07.2020 | 9 - 16 Uhr | Raumangabe folgt
Christine Preiser (Augsburg/Tübingen)

Die Auswertung qualitativen Datenmaterials stellt auch erfahrene Forscher*innen immer wieder vor Herausforderungen. In diesem Workshop geht es um den Prozess von der Analyse ethnografischen Materials, der verschiedene Runden der Textproduktion beinhaltet. Themen sind: Kodieren von Material, Tanssequenziellen Analyse von Scheffer, Verfassen von Memos. Ziel des Workshops ist, grundlegende Kenntnisse zur Auswertung unterschiedlicher qualitativer Daten zu vermitteln und diese anhand praktischer Übungen und der Projekte und Projektideen der Teilnehmer*innen auszuarbeiten und zu vertiefen. Er richtet sich an Teilnehmer*innen des Workshops Feldforschung/Teilnehmende Beobachtung und an andere Interessierte mit ähnlichen Grundkenntnissen

Es kann an eigenen Forschungsprojekten gearbeitet werden, Interesse bitte bis zum 15.05.2020 an Christine.Preiser(at)med.uni-tuebingen.de melden. 

 

Workshop 5: Auswertung qualitativer Daten mit MAXQDA

Do + Fr | 02.07.2020 bis 03.07.2020 | 9 - 16 Uhr | Raumangabe folgt
Dr. Kerstin Kremeike (Köln)

MAXQDA ist eines der am meisten genutzten Programme zur computergestützten Dokumenten- und Textverarbeitung. Ziel des Workshops ist es, in die Nutzung des Programms für qualitative Datenanalyse einzuführen und dabei grundlegende Funktionen, Potenziale und auch Grenzen aufzuzeigen. Für die praktische Erprobung bitte eigene Rechner mitbringen. Informationen zur Nutzung einer Testlizenz werden vorab verschickt.

Anmeldung

ab sofort bis zum 01.05.020 unter vig.amed(at)med.uni-heidelberg.de

  • Alle Workshops laufen über zwei Tage, einzelne Tage können nicht besucht werden
  • Es wird ein Unkostenbeitrag von 10 Euro pro Workshop erhoben
  • Die Platzvergabe erfolgt nach Anmeldung und Zahlungseingang
  • Abmeldungen bis zum 01.06.2020 möglich, der Betrag wird anschließend rückerstattet
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