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Zentrale Tel.: 06221-560
Seit 1860: Pädiatrie in Heidelberg

Anfänge

Es begann mit einer Kleinanzeige ...

 

03.07.1860, Original: 3 x 4 cm.
Kleinanzeige Tagesblatt

 

 

 

 

Kinderheilanstalt
zu Heidelberg

Vom 2. d. M. an kann die Aufnahme von kran-
ken Kindern stattfinden. Bei derselben wird durch-
aus kein Unterschied in Betreff der Confession und
der Herkunft gemacht. Armuth und Mangel
an der nöthigen Pflege befähigen zur unentgelt-
lichen Aufnahme, soweit es die Mittel gestatten.

Die Anmeldungen geschehen täglich in der Woh-
nung der beiden ärztlichen Directoren.

Die ärztlichen Directoren:

Dr. von Dusch,        Dr. Flad,
Plöckstr. Nr. 79.     Leopoldstr. 43,

 

 

 

 

 

Einblicke in die Heidelberger Kinderklinik der Anfangszeit

 

Theodor von Dusch (1824 - 1890)
Theodor von Dusch (1824 - 1890)

 

 

 

Gründer und  erster Ärztlicher Direktor der Heidelberger Kinderheilanstalt war Freiherr Theodor von Dusch. Am Sonntag, den 1.7.1860 fand die feierliche Eröffnung als Kinderheilanstalt mit 6 Betten in einer Mietwohnung statt. In Kleinanzeigen in allen Heidelberger Tageszeitungen wurde die Aufnahmemöglichkeit von Kindern am Dienstag, den 3.7.1860 mitgeteilt. Die Grund-ausstattung der Klinik war eine Spende.

 

 

 

Luise, Großherzogin von Baden (1838 - 1923)
Luise, Großherzogin von Baden (1838 - 1923)

 

 

 

Am 29.04.1864 übernahm auf Bitte des Vorstands Ihre Königliche Hoheit, die Großherzogin Luise von Baden, die Schirmherrschaft der Klinik. 1867 fand der erste Luisenbazar zur Unterstützung der Luisenheilanstalt statt. Zunächst war diese in verschiedenen Häusern in Bergheim untergebracht. Eine dauerhafte Klinikanlage wurde am linken Neckarufer neu erbaut und 1885 eingeweiht.  Mittlerweile hatte die Klinik 45 Betten. 

 

 

 

Fritz Landfried (1845 - 1913)
Fritz Landfried (1845 - 1913)

 

 

 

Ernst Moro, der erste Ordinarius für Kinderheilkunde in Heidelberg, erweiterte die Luisenheilanstalt um ein Stockwerk und richtete u.a. eine Dachterasse zur Freilufttherapie bei Tuberkulose ein. Der Umbau wurde durch ein großzügiges testamentarisches Legat von
Herrn Kommerzienrat Fritz Landfried 1913 unterstützt.       


    

 

 

 


 

 

 

Quelle: Stadtarchiv Heidelberg.
Bildausschnitt einer Grafik nach Entwurf von C. Stütz,
München zur 5. Säkularfeier der Universität Heidelberg.
Erstdruck 1886

 

 


 

 

Vor 100 Jahren (1910)

Die Wohlfahrtsmarke nach Entwurf von Hans Thoma (1839 - 1924)
Wert 5 Pfennige

 

 

Quelle: Stadtarchiv Heidelberg
Wohlfahrtsmarke

 

 

Ich sammle

für die armen Kinder

der Luisenheilanstalt

in Heidelberg

 

 

 

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