Otto-Meyerhof-Zentrum

Raumvergabe

Im folgenden sind die wesentlichen Kriterien für die Vergabe von Räumen im OMZ kurz aufgelistet. Das OMZ ist ein Verfügungsgebäude für die ambulante Medizin und klinische Forschung. Die Vergabe der Räume orientiert sich dementsprechend in erster Linie an der wissenschaftlichen Qualität und dem klinischen Bezug der eingereichten Projekte. Grundbedingung für die Nutzung des OMZ ist die Drittmittelförderung des Projektes. Hierbei zählen sowohl Drittmittel institutionalisierter Forschungsförderungsträger (z.B. DFG, BMBF, EU, Krebshilfe) als auch Industriemittel. Eine Gewichtung der Drittmittel findet nicht statt. Um eine vergleichende Bewertung zu erlauben, ist im Fall von Industriemitteln ein nach DFG-Richtlinien gestalteter Projektantrag (max. 6 Seiten) einzureichen, während im ersten Fall der Bewilligungsbescheid sowie eine einseitige Zusammenfassung des Projektes hinreichend sind. Eine Nutzung des OMZ für reine klinische Studien z. B. zur Medikamentenprüfung ist nicht vorgesehen.

 

Neben den genannten Hauptkriterien muss für die Zuweisung von Räumen im OMZ die Notwendigkeit zum experimentellen Arbeiten sowie der nachweisliche zusätzliche Raumbedarf dargelegt werden. Hierzu sind die geplanten Laborarbeiten stichpunktartig auf einer Seite zusammenzufassen. Des weiteren soll zur vergleichenden Bewertung der Anträge eine Auflistung der weiteren Drittmittel der Abteilung des Antragstellers mit Angabe der dieser Abteilung fest zugewiesenen Forschungsfläche beigefügt werden.

 

Wie bereits ausgeführt, steht das OMZ allen Projekten von hoher wissenschaftlicher Qualität und klinischer Relevanz offen. Anträge können von einzelnen Wissenschaftlern oder als Kooperationsprojekte mehrerer Arbeitsgruppen gestellt werden, die Einbindung mehrerer Gruppen ist aber keine Voraussetzung. Bei der zukünftigen Entwicklung des OMZ ist jedoch eine interdisziplinäre Schwerpunktbildung erwünscht, die möglicherweise auch zur Schwerpunktbildung in der Fakultät beitragen kann. Dies bezieht sich nicht primär auf die derzeitigen Schwerpunkte der Forschungskommission, sondern verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit im Zentrum zu stärken und seine Identifizierbarkeit zu verbessern.

 

Entsprechend der Konzeption des OMZ erfolgt die Vergabe aller Flächen auf Zeit und mit Bindung an das beantragte Projekt. Eine feste Vergabe an bestimmte Arbeitsgruppen oder Abteilungen findet nicht statt. Üblicherweise erfolgt die Vergabe initial für die bewilligte Laufzeit des Projektes (2-3 Jahre). Eine einmalige Verlängerung bis zu einem Gesamtzeitraum von maximal 6 Jahren ist möglich, Verlängerungen der Nutzung über 6 Jahre hinaus werden in der Regel abgelehnt.

 

Anträge auf zeitlich befristete und projektbezogene Nutzung des OMZ finden Sie hier.

 

 

 

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