Universitätsklinikum Heidelberg

Lähmung des Gesichtsnerven

Krankheitsbild Verfahren Ambulanzen

Definition der Erkrankung

Die periphere Fazialisparese ist die häufigste aller Nervenerkrankungen. Die Erkrankung tritt in der Regel "aus heiterem Himmel" und bei völligem körperlichem Wohlbefinden auf.

Ursachen

Die möglichen Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig. Der überwiegende Anteil der möglichen zugrundeliegenden Krankheitsbilder ist ausgesprochen selten, trotzdem bleibt ihr Ausschluss als Ursache im Rahmen der Differentialdiagnose notwendig. Kann eine definitive Ursache nicht gefunden werden spricht man von einer Bellschen oder idiopathischen Parese, die den größten Anteil aller Gesichtsnervenlähmungen ausmacht. Mittlerweile kann als wissenschaftlich nahezu gesichert gelten, dass diesen Lähmungen vermeintlich unbekannter Ursache in Wirklichkeit virale Entzündungen zu Grunde liegen.

Diagnose

Elektrophysiologische Untersuchungen erlauben eine Einschätzung der Nervenschädigung und damit eine recht zuverlässige Prognose der Ausheilungswahrscheinlichkeit. Die elektrophysiologische Untersuchung wird in der Regel zu Beginn der Lähmung erstmals durchgeführt, nach 14Tagen sowie nach 3 und 6 Monaten erfolgen weitere Kontrollen. Die elektrophysiologische Diagnostik kann das Heilungsergebnis mit einer Zuverlässigkeit von 94 Prozent vorhersagen.

Verfahren
Elektrophysiologische Diagnostik im HNO-Bereich
Allgemeine HNO-Ambulanz
Allgemeinambulanz

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