Elektrophysiologische Diagnostik im HNO-Bereich
Erklärung
Unter elektrophysiologischer Diagnostik versteht man Verfahren, die von Nerven fortgeleitete elektrische Aktivitäten ableiten und damit der Diagnostik zugänglich machen.
Diese Untersuchungen erlauben differenzierte Aussagen über die Nervenfunktion bzw. deren Störungen.
Im Bereich der HNO-Heilkunde sind insbesondere der Gesichtsnerv (N.facialis), die Kehlkopfnerven (N. vagus und N.recurrens), der Zungennerv (N. hypoglossus) und der Schlundnerv (N.glossopharyngeus) von klinischem Interesse.
Die wichtigsten Krankheitsbilder:
Die periphere Fazialisparese ist die häufigste aller Nervenerkrankungen. Die Erkrankung tritt in der Regel "aus heiterem Himmel" und bei völligem körperlichem Wohlbefinden auf.
Die Lähmung eines Kehlkopfnerven führt zum Stillstand eines Stimmbands.