Universitätsklinikum Heidelberg

Radiologische Behandlungsmethoden bei Uterusmyom

Allgemeine Informationen Erkrankungen Spezialisten

Erklärung

Neben der großen Anzahl von etablierten Operationsmethoden, bieten das Myomzentrum zwei weitere moderne, organerhaltende Verfahren zur Behandlung von Gebärmuttermyomem an.

Gemeinsam unserem Netzwerk der interventionellen Radiologie bieten wir die Uterusarterienembolisation als schonende uteruserhaltende Alternative für die Behandlung von Myomen an. In unseren Zentrum liegt eine langjährige Erfahrung mit dieser Methode vor mit guten Langzeiterfolgen.

Die Embolisation ist allerdings nicht immer möglich oder sinnvoll (bei noch bestehendem Kinderwunsch) und wird an unserem Zentrum gemeinsam mit Ihnen besprochen, um das optimale Behandlungskonzept festzulegen.

Ein weitere nicht-chirurgische Behandlungsmethode ist die seit 2004 zugelassene Magnetresosonanztomographie gesteurte fokussierte Ultraschallbehandlung (MRgFUS) der Myome.

Dieses Verfahren kann in ausgewählten Fällen einen Benefit bringen. In unseren Myomnetzwerk  können wir Sie , falls die Indikation für Sie zutrifft an unseren externen Kooperationspartner.

UAE Uterusmyomembolisation

Die Gebärmutterarterie wird mittels kleiner Kunstoffpartikel blockiert und die Myome werden anschließend nicht mehr durchblutet.

MRgFUS Magnetresonanzgesteuerte Ultraschallchirurgiefür die Behandlung von Uterusmyomen

Anwendung von gesteuerten Ultraschallwellen, um das Gewebe der Myome zu erhitzen und zu zerstören Verwendung von MR-Bildern zur Planung der Behandlung und ständigem Echtzeit-Feedback.

Gebärmutter
Uterusmyom

Uterusmyome sind die häufigsten Neubildungen des weiblichen Genitaltraktes. Es handelt sich um gutartige Tumoren/Geschwulste, die von der Muskelschicht der Gebärmutter ausgehen und aus Muskelzellen...

Prof. Dr. André Hennigs

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schwerpunkt

Gynäkologische Onkologie
DKG zertifizierter Senior-Mammaoperateur

Portrait von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Strowitzki
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Strowitzki